Ja, auch heute steht das prägende Thema dieses Tages im Vordergrund und damit auch im Zentrum dieses Beitrags.
Dieser etwas abstrakte Titel wurde gewählt, da für viele Menschen das Thema der Bestattungsvorsorge als eher - oder auch sehr - persönliches Thema gilt. Und damit eher in den Hintergrund gedrängt wird, auch wenn es letztendlich unvermeidbar ist. Und daher, im besten Falle, schon zu Lebzeiten eruiert und angenommen werden sollte.
Dazu wird heute ein erneuter Versuch unternommen, nach dem in einem vorangegangenen Erstkontakt mit einem über ein Radiointerview am 26. Juni 2022 bekannt gewordenen Bestatter dieser letztlich nicht erfolgreich war.
In dem DLF-Kultur-Interview vom 5. August 2020 über selbstbestimmte Bestattungen in Berlin [2] hatte er davon berichtet, bei den Beisetzungsfeiern selbst die Orgel zu spielen, was das persönliche Interesse weckte, da die Mutter Käte van Tricht zeitlebens die Orgel gespielt hatte. Dann aber hatte er die ihm angetragene Aufgabe nach einer ersten Anfrage zurückgewiesen. [3].
Auch das später im Zusammenhang mit einer Gewebespende von der Klinik avisierte Unternehmen Grieneisen ist inzwischen nicht mehr zuständig [4].
Im Nachgang an einen erneuten Charité-Termin am 20. August und einem sich daran anschliessenden Gespräch mit der zuständigen "Bestattungsfuhrwesen"s-Geschäftsführerin, wurden am 22. August 2025 drei Termine mit diesen drei Adressen ausgemacht. Zunächst wurden alle drei Termine für diesen Tag ausgemacht. Der mittlere Termin wurde dann auf Bitten des Verantwortlichen auf den Folgetag verschoben, so dass dieser Beitrag zwar an diesem Tag begonnen, aber erst am Ende des Folgetages abgeschlossen wurde.
Dazu gehören auch Interviews, die den jeweiligen Gesprächspartnern als Option angeboten und in allen drei Fällen auch genutzt wurden. Dabei ging es nicht um den Verlauf oder die Inhalte des jeweiligen Gesprächs, sondern vielmehr darum, sich und sein Haus vorzustellen und auf die Frage zu antworten, wie ungewöhnlich es heute noch sei, schon mit den Lebenden über ihre Bestattung zu sprechen, und sich dafür zu verabreden.
Hier die zunächst ausgemachten Termine und Standorte:
9 - 17 Uhr. Hier galt das Angebot: Kommen Sie einfach vorbei, wir sind in der Zeit von 9 bis 17 Uhr ansprechbar: Bestattungshaus Friedrich OHG, Bismarckstraße 63. 12169 Berlin-Steglitz. Das Interview:
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13 Uhr. Hier wurde von einem Mitarbeiter dieser Termin vorgeschlagen: Bestattungen Schuster Berlin GmbH, Berliner Straße 22, 10715 Berlin. Dieser Termin wurde am Morgen dieses Tages auf den Nachmittag des Folgetages verlegt. Das Interview:
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15 Uhr. Hier wurde von einer Mitarbeiterin ein Terminvorschlag unterbreitet: Orzechowski Bestattungen, Caspar-Theyß-Straße 22, 14193 Berlin. Das Interview [5]:
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Alle drei hier durchgeführten Interviews wurden erst nach Abschluss aller avisierten Begegnungen zum Ende des nachfolgenden Tages geschnitten und hier eingestellt: Dass es in allen drei Fällen eine Zustimmung gab, diese führen und ohne eine nochmalige Autorisierung veröffentlichen zu dürfen, spricht für alle drei Gesprächspartner, aber auch für die Branche insgesamt.
Darüber hinaus lässt sich nach diesen drei Gesprächen - und den inzwischen vorliegenden, aber noch nicht eingesehenen Kostenvoranschlägen - schon jetzt eindeutig die Empfehlung aussprechen, wie gut es sein kann, sich um dieses Thema rechtzeitig und mit der ausreichenden Sorgfalt zu kümmern.
Dass es auch mal einen Bestatter (oder auch eine Bestatterin?) geben kann, der (die) von einem Angebot Abstand nimmt, kann auch weiterhin nicht ausgeschlossen werden, aber auch das mag dafür sprechen, dass es sich in jedem Fall um Persönlichkeiten mit ihrem jeweils eigenen Profil handelt.
WS.


