† Angelika Mann SchwarzHören#150 über Leben & Tod

VON Dr. Wolf SiegertZUM Samstag Letzte Bearbeitung: 8. Februar 2026 um 17h46minzum Post-Scriptum

 

Seit der vergangenen Woche zu hören: das am 9. Juli 2025 am Prager Platz in Berlin für Lebendig-Reden.de aufgezeichnete Gespräch von Petra Schwarz mit Wolf Siegert [1].

An diesem Tag dann das darin bereits angekündigte Gespräch zum 150. Podcast-Jubiläum – in der umgekehrten Rollenverteilung, also von Wolf Siegert mit Petra Schwarz - vom 23. Januar 2026 am gleichen Ort: aus dem leider in diesem Moment aktuellen Anlass der verstorbenen Angelika Mann † gewidmet.

© ARD tagesschau 2026-01-23

Hallo, Herr Siegert,
hier kommt - mit nochmaligem herzlichen Dank für unser Gespräch - die 150. (!) Episode meines Podcasts, die nun auf meiner Website steht:
https://lebendig-reden.de/dr-wolf-siegert-im-gespraech-mit-petra-schwarz/

„Schwarz hören“: Petra Schwarz (150)

„Wir müssen ein bisschen mehr kuscheln“ ist der ungewöhnliche Einstieg in diese – ungewöhnliche – Folge meines Podcasts „Schwarz hören“. Ja, ich bin in die 150. Episode meines eigenen Podcasts eingeladen. Eine Idee von Dr. Wolf Siegert, der vor einer Woche zu Gast in meinem „Schwarz hören“ war.

„Alles, was ich tue, hat seit 45 Jahren mit – im besten Fall wirkungsvollem – Kommunizieren zu tun: Moderatorin auf Bühnen sowie im Radio und Fernsehen, Coach, Öffentlichkeitsarbeiterin, Journalistin, Autorin, Podcasterin …“ …und also geht es im Gespräch über „Leben und Tod“ in dieser Episode – das Leben betreffend – vor allem um mein Thema „charismatische Kommunikation“, für die ich übrigens auch eine Charisma-Masterclass (Skool) habe, in die man sich einschreiben kann.

Wolf Siegert schiebt das Gespräch mit zwei Musik-Schnipseln an, die mit „schwarz“ zu tun haben, um mir als Kultur- und Musikwissenschaftlerin „auf den Zahn zu fühlen“ 😉 … und ich erzähle u.a. von meinem wochentäglichen Radio-Machen (14 – 18 Uhr) im neuen „Ella Radio“ („Fühl den besten Jazz, Soul und Blues“) seit Januar 2026 Und natürlich geht es in dieser Jubiläums-Episode darum, wie und warum es angefangen hat mit dem Podcast „Schwarz hören“ … und warum „Leben und Tod“ im Fokus sind.

Apropos Tod: Am Tag der Aufzeichnung dieser Episode, am 21.Januar 2026, ist Angelika Mann, die „Lütte“, die am Mai 2024 bei mir im „Schwarz hören“ zu Gast war, verstorben. Deshalb haben Wolf Siegert und ich diese Episode der „Lütten“ gewidmet.

Ja, und das Thema Tod betreffend, geht es im „Schwarz hören“-Podcast ja auch fast immer um selbstbestimmtes Sterben, das jüngst mit dem Freitod der Kessler-Zwillinge glücklicherweise eine größere öffentliche Aufmerksamkeit erreichte …

Viel Spaß mit der 150. Episode von „Schwarz hören“ mit Petra Schwarz, befragt von Dr. Wolf Siegert, der mich – siehe Foto, auf das er übrigens nicht wollte – mit einer Flasche „Schwarzriesling“ überrascht hat 😊.

P.S.

Hier Verweise auf drei der Podcasts, auf die in diesem Interview Bezug genommen wurde:

I.

Hier ein Screenshot von dem und Link auf das am 5. Mai 2024 von Petra Schwarz mit Angelika Mann geführte Gespräch über Leben und Tod:

II.

Hier ein Screenshot von der Ankündigung und elektronischen Online-Darreichung des ersten Podcasts vom 19. August 2021:

III.

Hier als Pars pro Toto dieser zweite Auszug aus dem 146. Gespräch mit Pigor & Eichhorn von Petra Schwarz vom 21. Dezember 2025:

„Es muss auf der Bühne Überraschungen geben.“ betonen Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn, die seit 30 Jahren das Berliner Kabarett- und Chanson-Duo „Pigor & Eichhorn“ sind. Ohne Konflikte, Spannung und Missverständnisse funktioniert es nicht – ein „uraltes Bühnengesetz“, wie Pigor aus vollstem Herzen sagt.

Pigor & Eichhorn sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt geworden durch ihren „Salon-HipHop“, wie WIKIPEDIA schreibt „eine moderne Spielart des kabarettistischen Liedes, ein deutsches Chanson à texte, das moderne Musik mit satirischen Inhalten zusammenbringt.“

„Pigor singt. Benedikt Eichhorn muss begleiten.“ steht über all ihren Programmen, eine – so Pigor wieder aus vollstem Herzen – treffende Beschreibung: „Man weiß, da ist Musik drin. Und man weiß, da ist eine Hierarchie drin.“

Thomas Pigor (Jahrgang 1956) kommt aus Unterfranken, hatte als Kind Violinenunterricht und ist diplomierter Chemiker. Benedikt Eichhorn wurde 1962 in Coesfeld im Münsterland geboren und hat Geschichte und Musik studiert. Wie die Beiden zusammengekommen sind, erzählen Sie in dieser Podcast-Episode.

Auch darüber, wie Pigor & Eichhorn „La Groete: SAG NICHT KLEINKUNST“, eine „Kleinkunstbibel“ auf die Bühne gebracht haben und warum Pigor 2023 das Buch über Kleinkunst, die es nur im deutschsprachigen Raum gibt und in der großen Kulturpolitik immer „unterbemittelt“ ist, geschrieben hat – illustriert übrigens von der „Universal-Künstlerin“ Anna Mateur. „Was der Fado für Portugal ist, könnte die Kleinkunst für Deutschland sein.“

Anlässlich der „Rede meines Lebens“, die in dieser Episode übrigens Benedikt Eichhorn ins Spiel bringt, haben wir uns in der Wohnung von Benedikt in Berlin-Prenzlauer Berg getroffen. Da ging es – wie es sich für „Schwarz hören“ gehört – neben dem Leben um den Tod. Pigor und Eichhorn erinnern sich an diverse Erlebnisse im Zusammenhang damit und nicht zuletzt haben Beide Erfahrungen mit dem Tod ihrer Eltern.

Benedikt erzählt über das „organische Aus-dem-Leben-Gehen“ seines 98 Jahre alten Vaters, der an Altersschwäche gestorben ist. „Diesen Weg möchte ich nicht gehen.“ sagt Pigor dazu und wir Drei diskutieren dann über einen selbstbestimmten Tod. In dem Zusammenhang erwähnt Eichhorn auch das Theaterstück und den daraus entstandenen Fernsehfilm „Gott“ von Ferdinand von Schirach. Hier beschäftigt sich von Schirach intensiv mit dem Tod und zentralen Fragen wie: Wem gehört unser Leben, wer entscheidet über den Tod, und wie weit darf der Staat in persönliche Entscheidungen eingreifen, wenn es um das Lebensende geht.

Zuletzt: Das Ganze wäre kein Gespräch mit Pigor & Eichhorn, wenn es nicht – auch beim Thema Tod – Skurriles gäbe. Beispielsweise die Asche eines Menschen in einer Feuerwerksrakete, das Einfrieren nach einem Unfall und die „Wiederbelebung“ nach 150 Jahren oder eine Haarsträhne von Pigor – was es damit auf sich hat, auch in dieser Episode.

Hier die Quellen für die zu Beginn des Interviews eingestellten akustischen Teaser mit "Schwarz"-Bezug

Anmerkungen

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