WS_2026-01-15

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2026 um 15h51min

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Weinfreundinnen und Weinfreunde,
alles geht einmal zu Ende, manchmal ganz nomal, manchmal nicht. In meinem beigefügten Brief [1] erfahren Sie mehr. Es gab mit meinen Berliner Weinfreunden und Weinfreundinnen unendlich viele schöne Erlebnisse. Aus zahllosen Bekanntschaften entwickelten sich herzliche Freundschaften. Viele Kunden ließen mich, wenn ich Wein brachte, gar nicht gehen. Erst musste ich zu einer Tasse Kaffee und Kuchen da bleiben, oft auch zu einem gemeinsamen liebevoll vorbereiteten Essen. Nicht vergessen werden dürfen, die vielen privaten Weinproben ("mit allem Drum und Dran") und auch die Weinproben im großen geladenen Freundeskreis mit angebrochenen Probeflaschen, den "Abrüchen", die leer getrunken werden mussten (nicht leer getrunkene Flaschen nahm ich nicht mehr mit.)
So ging das (erst nachdem ich 65 und damit frei für mein persönliches Weingeschaft war), über 20 Jahre lang - und es hat mir, trotz der vielen Arbeit immer viel Freude und Spaß gemacht, ob Sommer oder Winter). Wieviel Flaschen es waren, die ich nach Berlin bringen ließ und dann alle persönlich zu meinen Kunden brachte? Es dürften fast 100.000 gewesen sein.
Nun ist es vorbei. Und wenn mein Hausverkauf abgewickelt ist erfülle ich mir meinen Lebenstraum, eine Weltreise; aber nicht, wie zunächst geplant mit dem Flieger. Das ist mir zu nervig: Flugzeugstress, Stress auf den Riesenflughäfen mit km-langen Wegen, dann mit dem Taxi in die (inzwischen überall) Millionen-Städte in die Hotels. Koffer auspacken, Koffer einpacken - und das 1/2 oder 3/4 Jahr lang. Da ziehe ich ein feines Hotel vor, in dem ich 150 oder 180 Tage lang mein gleiches Zimmer habe - auf meinem Schiff. Und da man ja nicht ewig lebt, muss ich bald starten.
In diesem Sinne grüße ich sie sehr herzlich und wünsche auch Ihnen ein schönes, erlebnischreiches neues Jahr 2026 in den (noch) friedlichen Teilen unerer Erde
Herzlichst
Ihr Reiner Jäck