"BMB"

VON Dr. Wolf SiegertZUM Freitag Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2015 um 22 Uhr 27 Minuten

 

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Es ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass "DaybyDay" jeweils in einer möglichst grossen Distanz zur persönlichen Befindlichkeit des Autors ge-schrieben wird und Sätze mit "ich" so gut wie gar nicht vorkommen werden.

Es ist auch bekannt, dass es sich dabei immer und immer wieder um das Thema der Medien - im weitesten Sinne - dreht.

Und es hat sich auch herumgesprochen, dass es nach einschlägigen Erfahrungen wohl auch in Zukunft an Texten mangeln wird, die zu nahe an eine dritte Person heranzielen und diese damit unbotmässig herausstellen oder gar verletzen könnten.

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Also wird aus eben diesen Gründen heute nicht über den gestrigen Abendempfang im Artrium der Deutschen Telekom AG berichtet. Auch und wenn gerade dieser Abend als ein geradezu exemplarisches Laboratorium für das "Funktionieren" der sogenannten oder auch so mancher selbst ernannten "VIP"s dieser Gesellschaft erlebt werden konnte - und schon von daher dieser Empfangs die Einladung wert gewesen wäre.

Sondern es geht um ein nächtliches "Medien"-Ereignis der ganz besonderen - und in diesem Falle durchaus persönlichen - Art: einen Traum.

...

Auch am frühen Morgen nach diesem Traum geht dem Autor ein Name nicht aus dem Sinn, der sich wie ein Stempel in das Kurzzeitgedächtnis eingebrannt hatte.

Bernd Muschg Burowska, oder: Bernd Muschg Borowska.

Das "nachgoogeln" in der Frühe brachte unter der zuerst zitierten Schreibweise gar keinen Treffer, und der zweitgenannten zwei Treffer, die sich wiederum auf den gleichen Text bezogen.

Es geht um die "Nachlese" der "Morgenshow" Episode vom 03.Dezember 2007: "Der Dicke und der Dünne" auf der podster.de-Website, auf der u.a. zu lesen ist:
"Und dann ist das Team auch noch bei dem völlig normalen, einfachen Namen Bernd Muschg-Borowska überfordert... Zum Glück hat Malins überragende Professionalität alles gerettet. Und im Podcast bessert sich die Laune beim Plaudern über Weihnachts-Schmuck sofort. Hört selbst..."

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Allein - und damit nimmt das Drama um das angeblich unvergessliche Internet einmal mehr seinen Lauf - dieser Podcast ist nicht mehr online zugänglich. Das entsprechende 7,79 MB-Download-Angebot führt ins Leere, und der noch bestehende Link-Verweis auf die "Webseite zu dieser Episode" führt lediglich auf die aktuelle Seite von radio bremen vier. [1]

Auf der Download-Seite: "http://www.radiobremen.de/extern/mp3/channel014/00004509.mp3" von Radio Bremen ist dazu zu lesen:

Oooops!
Das Dokument existiert nicht (mehr)

Unser Angebot wird ständig aktualisiert.
Manchmal passiert es dabei leider, dass Dateien verschoben oder gelöscht werden (müssen).

Ein Tip: Recherchieren Sie in unserer Suchmaschine - vielleicht gibt es die Datei doch noch... ;-))
Ansonsten schicken Sie bitte eine E-Mail und geben Sie möglichst genau an, worauf Sie zugreifen wollten und von wo Sie gekommen sind (Suchmaschine, Link von einer anderen Site) - wir kümmern uns dann darum.

Wir wünschen Ihnen noch viel Spaß auf unseren Seiten, Ihr
Radio-Bremen-Online-Team.

Online-Redaktion
Radio Bremen Homepage

Also wird jetzt dieser morgendliche Eintrag als Link an den Sender geschickt
- und jetzt erst einmal gefrühstückt.

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Nachtrag vom Sonnabend, den 14. Februar 2009

Diese Geschichte hat mehrere Folgen gezeitigt, die hier zumindest der stichwortartigen Erwähnung bedürfen:

1. "Der Sender" hat geantwortet. Zwar kann auch er den angefragten Beitrag nicht mehr zur Verfügung stellen, aber es werden zwei Links mitgeschickt, aus denen hervorgeht, dass es tatsächlich einen Menschen gibt, der diesen Namen trägt.

Die Quellen sind das sogenannte "Rundfunkwiki":

http://www.rundfunkwiki.de/Bernd_Musch-Borowska

Sowie der NDR

Und der Begleittext zu dieser Auskunft ist wirklich ausführlich und von dem Interesse geprägt, dem Fragesteller wirklich geholfen haben zu wollen.

2.

Nachdem es dem Telekom-Chef wegen eines kurzftistig eigetretenen Unwohlseins nicht möglich war, nach Berlin zu kommen, sind keine vierundzwanzig Stunden vergangen, und das Gleiche passiert dem Autor und Herausgeber dieser Seiten auch: Vom einen auf den anderen Moment geht nichts mehr. Alles beibt sehen und liegen, so wie es gerade ist. Die letzten Empfänge werden von Anderen stellvertretend gemanaged. Und die Ergebnisse der Berlinale-Bären-Abends können nur kurz am Radioempfänger in der Zusammenfassung mitgenommen werden.

3.

Eines macht dieser besondere Zustand zwischen Schlaftrunkenheit und Schwäche aber auch erstaunlich deutlich: all das, was da so aus den Medien-Apparaturen quillt wird mit besonderer Intensivität wahrgenommen. Und wenn das Programm "gut" ist, macht dieses ein grosses Vergnügen. Es ist fast zu viel des "Guten".

Anmerkungen

[1.
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