Wege (Werte?!) im Wandel (I)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Freitag Letzte Bearbeitung: 21. April 2018 um 10 Uhr 00 Minutenzum Post-Scriptum

 

Hier das entsprechend den Interessen der Redaktion zusammengestellte Programm, dessen Beginn ab 12:30 Uhr mit einem "Check-in" angekündigt wird samt dieser Projektvorstellung:

ZwischenRäume
Ausstellung: Yevgenia Belorusets
“You will not see a border”
Kino: Kurzfilme von Juliane Ebner

Muss es jetzt danach dann "fasten seatbelts" heissen?

/ 13.00 Uhr /

Begrüßung
Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführer der
Friedrich-Ebert-Stiftung
Keynote
Michelle Müntefering, MdB
Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt

Eröffnungsdiskussion
Zur Neuvermessung der Kulturpolitik
in Zeiten des Umbruchs
Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
Stadträtin Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Frankfurt a.M.
Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender des Kulturforum der Sozialdemokratie e.V.
Heba Ledwon, Kiron Open Higher Education, ehemalige Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung
Philipp Ruch, Gründer des Zentrums für Politische Schönheit
Moderation: Tanja Samrotzki, Journalistin und Moderatorin

An diesem ersten Teil war noch keine Teilnahme möglich, da zuvor der Schwerpunkt auf dem Besuch einer anderen Veranstaltung "Alt. Medienarbeit in Berlin vor 1990" lag. Der Wechsel zwischen diesen beiden Szenen und ihren Protagonisten war durchaus von nachhaltiger Wirkung (auch wenn es für den Weg zwischen diesen beiden Standorten auf dem Motorrad gerade mal einer halben Stunde bedurft hatte). Es hätte kaum etwas gegeben, was von der einen Seite der Kultur- und Kommunikationsarbeit auf die andere hätte mitgenommen werden können (... ausser, dass sich herausstellte, dass einer der Referenten dieses Tages ebenfalls mit einem Motorrad angekommen war: Auch er in letzter Minute. Aber auf den Punkt :-)]].

/ 15.15 Uhr /
Pause und ZwischenTöne
von Roland Satterwhite, Violine, und Charles Frechette, Gitarre

/ 15.45–17.15 Uhr /

Es stellte sich schnell heraus, dass es nicht möglich war, im Verlauf dieser Zeit zwischen zwei dieser Begegnungen hin- und her-zupendeln. Also stand die Entscheidung an zwischen dem Thema "Institutionen in Bewegung I. Zielgruppen, Agenda und Personal." [1] und dem, dann besuchten LAB 3
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Im Welt(en)Wandel
Wie politisch darf/sollte Kunst sein?
Yevgenia Belorusets, Fotografin, Aktivistin und Autorin; ehem. Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung
Dr. Stefan Bläske, Dramaturg, NTGent, International Institute of Political Murder (IIPM)
MD (Ministerialdirektor) Dr. Andreas Görgen, Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung des Auswärtigen Amtes
Moritz Rinke, Dramatiker und Schriftsteller
Moderation: Kristina Volke, stellv. Kuratorin des Deutschen Bundestags

Die Anfrage, ob dieses Gespräch mitgeschnitten werden dürfen, wurde negativ beschieden. Dazu hätten zuvor alle Beteiligten gefragt werden müssen, was nicht geschehen sei. Auf die Rückfrage, ob dieses denn keine öffentliche Veranstaltung sei, wird das Recht eingeräumt, alles mitzuschreiben, was im Verlauf dieses Gesprächs gesagt werden würde. Das würde der Veranstalter ja auch tun, dann darüber ein Protokoll schreiben und es auch veröffentlichen.

Also wurde "Alles" mitgeschrieben, ab jetzt wird dieses Protokoll abgewartet, an dieser Stelle sodann nachträglich eingefügt und ggf. im Nachgang nochmals auskommentiert werden.

/ 17.30–18.45 Uhr /

Auf in de zweiten Runde gab es mit dem LAB 5 " Institutionen in Bewegung II
Digitale Beteiligungs- und Vermittlungsformate" [2] einen klaren Favoriten. Und dann gab es doch die Entscheidung, stattdessen dieser Veranstaltung beizuwohnen :
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/ LAB 6 /
Kultur vor Ort
Regionen stärken und Empowerment ermöglichen
Katrin Budde, MdB, Vorsitzende des Bundestagsausschuss für Kultur und Medien
Peter Grabowski, der kulturpolitische reporter
Dr. Norbert Sievers, Leiter des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.
Mona Schlüter, Oderbruch Museum Altranft, Brandenburg
Moderation: Beate Eckstein, Kunsthistorikerin, Abteilung Studienförderung, Friedrich-Ebert-Stiftung

Und das war richtig so. Denn auf dieser Veranstaltung konnte man - als Stadtkind mit einer sehr deutlichen internationalen Ausrichtung und Orientierung - eine Menge lernen. So "nett" es auch in der Echokammer der Diskussion um das Digitale im Allgemeinen und im Besonderen gewesen wäre, hier gab es viel Neues zu hören, über all jene, die sich lange Zeit als die Benachteiligten gesehen haben, die "Ostler", die, die nicht in der Stadt leb(t)en und die, die keine Orientierungspunkte in inter-nationalen Gefilden erlebt, geschweige denn gefunden haben.

/ 18.45 Uhr /

Imbiss und Zeit für Gespräche

Das wurde noch ein langer Abend, mit viel Standvermögen. Als wir mit den Letzten den Gastraum verlassen, kommt nochmals die Bedienung mit einem grossen Korb mit grossen Brezen vorbei. Und fragt, ob wir noch welche davon mitnehmen wollten. Sie würden sie sonst eh’ wegwerfen müssen.

Das war doch nett, oder? Und entsprach so ganz und gar dem Untertitel der Tagung: "Zusammenhalt und Teilhabe in einer vielfältigen Welt."

P.S.

Hier nochmals der e-Flyer mit der gesamten

PDF - 2 MB
Einladung

Anmerkungen

[1

/ LAB 1 /
Mustafa Ahaikh Hasan, Architekturstudent, Realisation von Kulturprojekten, Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung
Ulrich Khuon, Intendant Deutsches Theater Berlin
Barbara Lison, Bundesvorsitzende Deutscher Bibliotheksverband (dbv), Direktorin der Stadtbibliothek Bremen
Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes
Moderation: Franziska Richter, Referentin Kulturpolitik, Friedrich-Ebert-Stiftung

[2

Digitale Keynote von Christoph Deeg, Berater und Speaker für die Bereiche Gamification und digitalanaloge Gesamtstrategien
Christian Henner-Fehr, Kulturberater, Kulturmanagement Blog
Jens Jenssen, Referent „Digitalisierung“ der Abteilung Medien und Digitales der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Léontine Meijer-van Mensch, Programmdirektorin und stellv. Direktorin Jüdisches Museum Berlin
Jörg Müller, Geschäftsführer Konzeptlabor für kommunale Pressesprecher, Neulandquartier Leipzig
Moderation: Christina Quast, Journalistin


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