ChariCheck VII

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 22. April 2017 um 12 Uhr 15 Minuten

 

Dienstag, Bettenhaus Station 116.

Fragen:

- Warum können Ärzte schlechter rechnen als eine Nachtschwester [1]?

So wurde vorgeschlagen, die erste Infusion noch am ersten Tag zu beginnen. Der Zeitverlauf wurde mit ca. 5 Stunden angegeben. Daher wurde dem zugestimmt, da das bedeuten würde, einen Tag eher schon wieder gehen zu können.

Nach Inbetriebnahme des System stellt sich aber 5 Stunden später, kurz vor Mitternacht, heraus, dass das so avisierte Ziel nicht erreicht werden kann. Und es wird beschlossen, jetzt nicht abzubrechen, sondern die ganze Nacht "durchzumachen" [2].

Im Ergebnis war der tatsächliche Zeitverlauf mehr als das doppelte des Wertes, der von der Ärztin angekündigt worden war.

- Warum bekommt man als Betroffener nicht zu lesen, was einem da als Medikament verabreicht wird. Warum wird einem nicht angeboten, zumindest die Beipackzettel selber lesen zu können?

Diese Frage kommt hier nochmals auf, nachdem persönlich vorab entschieden worden war, sich nicht alles "immer nur im Internet zusammenzustoppeln", da in vielen Fällen die dort gefundenen Aussagen nicht wirklich stimmen würden. So die übereinstimmende Meinung der behandelnden Ärzte.

- Wieso werden einem Medikamente auf den Frühstückstisch gepackt, die keinen Namen haben und von denen auch das Personal nicht weiss, wofür diese Pillen denn nun wirklich gut sein sollen?

Die Entscheidung, diese so lange nicht zu nehmen, bis das nicht geklärt werden konnte, wird vom "staff" ganz allgemein gut geheissen. [3]

Anmerkungen

[1Zitat: "Alles, was wir denen hier auch immer erzählen, wir kommen damit nicht nach oben durch..." Sätze wie diese - und härtere, die hier nicht zitiert werden sollten - sind auch in dem neuen Haus wieder zu hören: das ist alter Weine neuen Schläuchen.

[2Was dann auch geschah: der Vorgang dauerte dann die ganze Nacht an und war erst am Morgen um 6 Uhr abgeschlossen.

[3Entwarnung: Es ging nur um die Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin D und B12.


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