"L’Étranger"

VON Dr. Wolf SiegertZUM Sonntag Letzte Bearbeitung: 13. November 2016 um 22 Uhr 24 Minuten

 


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Dieses Sonntags-Handy-Foto ist das einzige Ergebnis einer Einladung zur

MATINÉE MIT FOTO- UND INTERVIEWMÖGLICHKEIT
DER ANDERE – EINE FAMILIENGESCHICHTE von Feo Aladag

Die vielfach preisgekrönte Regisseurin, Produzentin und Autorin Feo Aladag (DIE FREMDE, ZWISCHEN WELTEN) hat ihren ersten Film für das Fernsehen gedreht, DER ANDERE – EINE FAMILIENGESCHICHTE. Das Kant Kino in Berlin zeigt den Film in einer Matinée diesen Sonntag, 13. November um 11 Uhr, bevor er am 21. November zur Primetime im ZDF ausgestrahlt wird. Feo Aladag und die Darsteller Milan Peschel, Jesper Christensen und Nama Traore sind anwesend und stehen für Fotos und Interviews zur Verfügung.

Es geht um den jugendlichen Flüchtling aus Mali, dessen Schicksal sich in diesem Drama mit dem Leben eines Polizisten Stefan und seines Vaters verwebt. Die Hauptdarsteller sind ein ungewöhnliches Trio: der Kinostar Jesper Christensen, Milan Peschel und Laienschauspieler Nama Traore, der selbst aus Mali geflüchtet ist und von dessen persönlichem Schicksal der Film inspiriert ist. Es ist kein Flüchtlingsfilm, kein Betroffenheitsfilm, vielmehr bietet er einen anderen Blick auf ein hochaktuelles Thema unserer Gesellschaft mit den Mitteln der Fiktion.

Sonntag, 13.11.2016
Kant Kino
Kantstraße 54, 10627 Berlin
11 Uhr Filmbeginn
12:30 Uhr Foto- und Interviewmöglichkeiten mit Feo Aladag, Milan Peschel, Jesper Christensen und Nama Traore

Entgegen dem oben angezeigten Versprechen der Agentur war es auch nach einer geduldigen langen Wartezeit nicht möglich, die erbeten Stellungnahmen samt einem "Aufsager von zweimal fünfundvierzig Sekunden", so die Bitte, zu erhalten - da dieser Wunsch zuvor angemeldet worden sei.

Auch die Bereitschaft, einen Teil des Gesprächs - mit Nama Traore - in Französisch zu führen, konnte nicht umgesetzt werden. Das Ziel, ihm sprachlich einen gleichwertigen Platz auch an dieser Stelle einzuräumen, konnte damit nicht umgesetzt werden [1].

Dieses Kino war für ein gutes Jahrzehnt das "Zuhause" des Autors. Jetzt ist es digitalisiert :-) aber die Tonanlage schwächelt noch genau so wie damals :-( ... das sei dazu gesagt, wenn nachfolgend als kleine Kompensation dieser Take eingespielt wird, in dessem Verlauf viele der Beteiligten nochmals nach dem Abspann im "on" namentlich an die Rampe gebeten und mit Applaus bedacht werden [2].

Anmerkungen

[1Die Wartezeit bis zu dieser Absage wurde damit überbrückt, den Film nochmals am inneren Auge vorbeiziehen zu lassen - und das Verhalten der Agentin ähnelt dann doch in erschreckendem Masse jener Szene, als die zwei der drei Protagonisten im Amt erscheinen, um dem geduldeten Flüchtling eine Unterkunft anzubieten zu wollen.

[2Da beim Eingang kein Besetzungszettel ausgehändigt wurde, kann an dieser Stelle auch nicht die Liste all der Namen fehlerfrei wiedergegeben werden, die nach dem Abspann im "on" aufgerufen wurden.


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