Medientage in München (3)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 14. November 2016 um 00 Uhr 53 Minuten

 

Anstatt das am Ende dieser Darstellungen für diesen Tag aufgerufene Programm zu beschen, wurden die drei schon am ersten Tag genannten Fragen auch an diesem dritten Tag erneut gestellt - und beantwortet:

  1. 30 Jahre Medientage: Wann haben Sie das erste Mal teilgenommen?
  2. Was waren die stärksten, nachhaltigsten Veränderungen? Was wird nach wie vor wichtig bleiben?
  3. Wie müssen die Medientage in Zukunft aussehen, woran müssen sie sich orientieren, wenn sie DER Medienkongress # 1 in Europa bleiben wollen?

HIER WERDEN DIE ANTWORTEN EINGESTELLT WERDEN:

Das zunächst entworfene Konzept, die Antworten zu den jeweiligen Fragen zu sammeln und zu klustern, konnte – zumindest in dieser kurzen Zeit der Bearbeitung – (noch) nicht umgesetzt werden.

Zum Einen waren die Reaktionen der Teilnehmer*innen auf die Ihnen gestellten Fragen zu unterschiedlich. Einige gaben sogleich alle drei Antworten in einem Schwung hintereinander weg. Andere zogen es vor, jede Frage nochmals einzeln gestellt zu bekommen. Einige waren zuvor persönlich – zum Teil schon über lange Zeit - bekannt, vielE andere nicht. Einige haben sich nicht mit ihrem Namen vorgestellt und mussten daher als „anonym“ hier zur Darstellung gebracht werden. Andere – auch Personen, die zuvor nicht bekannt waren – hatten überhaupt kein Problem damit, sich auch mit ihrem Namen vorzustellen, bevor sie auf die Fragen zu antworten begonnen haben.

Dass es so viele Antworten in so kurzer Zeit geworden sind, ist sicher auch dem Umstand geschuldet, dass es nur in den wenigsten Fällen Absagen oder Bedenken gab, die Zahl derer, die bereit waren zu antworten, sehr hoch war. Das gilt auch für jene Personen, die erstmals auf dieser Veranstaltung angesprochen wurden.

Es wurde sehr viel Zeit und Sorgfalt in den Schnitt in investiert. Vor allem dahingehend, dass die Aussagen der befragen Personen möglichst flüssig und in der Gedankenführung nachvollziehbar „rüberkommen“ – aber eine Zensur fand nicht statt.

Allen, die sich hier beteiligt haben, sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Ganz gleich, ob sie sich nun mit ihrem eigenen Namen vorgestellt haben oder nicht.

HIER WERDEN DIE ANTWORTEN EINGESTELLT WERDEN

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Jeff:
- Wir können nicht länger erwarten, dass die Leser zu uns kommen, wir müssen zu ihnen kommen
- Vice, Buzzfeed, und all die Anderen leben nicht mehr vom Geschichtenerzählen, sondern davon, Gelegenheiten zu schaffen, eine Nachricht attraktiv zu machen
- Native Advertising ist die Lösung für fehlende Revenue
- Diversity is key... und dazu gehören nicht nur die Schwarzen, den Latinos, die Frauen, sondern auch die "angry white man"
- Wir müssen mit den Googles dieser Welt auskommen und zusammenarbeiten.
- Aber die Plattformen müssen uns die Daten über unser Nutzer bereitstellen
- Springer wäre bereit die Liste der Abonnenten an Google auszuhändigen, wenn Google bereit wäre, deren Daten an Springer auszuhändigen
- " Content is not a destinantion - it is a social token ". It speaks for me / for us.
- Ja, man kann die Zeitungskuh noch melken, solange es geht, aber die Aufgabe der Papierausgaben soll es sein, die Leute auf die digitale Welt vorzubereiten.
- Das Wichtigste in den Zeitungen sind - heute noch - die "Inserts". Das sind die Werbebeilagen, die mit der Zeitung verteilt werden.
- "Me, a Gutenberg-Geek" ... es hat 150 Jahre gebraucht, bevor aus dem ersten Druck eine Zeitung entstand.
- We are no more story-tellers, we have to be service orientated.
- "Blogs"... in den USA sind Journalisten nicht wirklich auf diese Idee aufgesprungen.
- "It is not enough to put a price tag on your story... this is not enough. With only this we are lost."
- twitter, facebook, instagram, buzz-feed, ... es geht darum, die Qualitäten des Journalismus auch in diesen Systemen zur Güte zu bringen.
- Man kann diesen Einrichtungen nicht länger drohen, man muss sich gemeinsam darum bemühen, wenn man dem Leser besser dienen kann.
- Facebook is not media, it is a connection-mashine.
- Google will move from mobile first to IA first... as a personal service company.


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