Ästhetik & Design Thinking (II)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Freitag Letzte Bearbeitung: 11. November 2016 um 00 Uhr 35 Minuten

 

Dieser zweite Kurstag von 8:30 bis 15:45 in Raum 127 schliesst an die Begegnung vom ersten Kurstag vom 1. November 2016 an und führt diese fort.

Zur Methodik

Diese Stichworte wurden in der ersten Begegnung abgearbeitet:

- Verweise auf frühere Kurse, sowohl an der eigenen Hochschule als auch an anderen Orten in Deutschland - und international

- Fragestellungen und Zielsetzungen im Überblick:
Was nützt wem, wie und warum: von der bevorstehenden Bachelor-Arbeit über die Entscheidung über das weitere Vorgehen: Jobsuche oder Master-Arbeit bis hin zur Frage nach dem Berufsziel

- Mittel und Wege: Arbeitsmittel, -Zeiten und -Methoden

- Präsenz, Aufgabenstellungen und den Prüfungsleistungen

- Planungsziele, - Schritte und -Verabredungen

- Eine(r) und Alle: Kleingruppe, Kurs, Jahrgang, Hochschule, ...

Die Dokumente

des ersten Kurstages

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Thema: Wikipedia
PDF - 149.5 kB
Thema: Schreiben
PDF - 244.1 kB
Thema: Bologna

To Do’s

Für heute vorzubereiten ist das eigne Ausfüllen und bewerten dieser Jugend-Studie, die in Deutschland von BR, SWF und ZDF durchgeführt und noch bis November fortgeführt wird ...

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Generation "What?"

... mit dann mehr als 1 Million Jugendlichen aus mehr als 30 Ländern.

Punkte für die eigene Bearbeitung und Bewertung:
- wo gibt es Übereinstimmungen, wo Unterschiede?
- gibt es Anlass diese zu kommentieren, wenn ja: wie?
- macht eine solche Studie Sinn: allgemein, für einen persönlich?

Quellen

- Justin Ferrell, "Fellowship Director" und Lehrer in der "d.school" in Stanford, auf dem Digital Innovators’ Summit in Berlin vom 20-22. März 2015 [1] : Am zweiten Tag dieses Kongresses wurde ein Interview mit ihm von "verytv" aufgezeichnet und Ende März 2015 publiziert. Hier die wichtigsten Passagen:


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- Neben seiner Schule in den USA, dem Hasso Plattner Institute of Design an der der Stanford University [2], gibt es diese Einrichtungen weltweit: von der - School of Design Thinking in Melbourne, Australien

PDF - 3.8 MB
MINI TOOLKIT DESIGN THINKING

bis hin zu den Einrichtungen in Europa, Design Thinking (DT) @ HSG, an der Universität St. Gallen und die HPI School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam.

Hier das Promo-Video und ein Einblick in das Auswahlverfahren aus dem Jahr 2009-2010

BEWERBUNGSFRIST FÜR DAS SOMMERSEMESTER 2017 IST DER 15.NOVEMBER 2016

Hinter diesem Link verbirgt sich der Zugang zu aktuellen Papieren zum Thema.

Hinter diesem Link findet sich der Zugang zu den aktuellen Büchern zum Thema.

PDF - 2 MB
Leseprobe: Design Thinking live

- Daniel Hornuff, * 1981, zur Zeit Vertretungsprofessor für Kunstwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Von ihm werden drei Kategorien von Design vorgestellt:"Selbst-Design", "Produkt-Design" und das sogenannte "unsichtbare Design".
Sein im Deutschlandfunk am 7. Februar 2016 verlesener Beitrag: "Dasein als Design" ist vom Sender online gestellt worden und kann hier in 27:06 Minuten nachgehört werden:

- Dieter Rams: "Grundzüge meiner Design-Philosophie"
— Gutes Design ist innovativ
— Gutes Design macht ein Produkt brauchbar
— Gutes Design ist ästhetisch
— Gutes Design macht ein Produkt verständlich
— Gutes Design ist ehrlich
— Gutes Design ist unaufdringlich
— Gutes Design ist langlebig
— Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail
— Gutes Design ist umweltfreundlich
— Gutes Design ist sowenig Design wie möglich

- Prof. Herbert Lindinger: "Was ist »Gutes Design?"
• Hoher praktischer Nutzen
• Ausreichende Sicherheit
• Lange Lebensdauer und Gültigkeit
• Ergonomische Anpassung
• Technische und formale Eigenständigkeit
• Umfeld-Beziehungen
• Umweltfreundlichkeit
• Gebrauchsvisualisierung
• Hohe Gestaltungsqualität
• Sinnlich-geistige Stimulanz

Populärwissenschaftliche Quellen

Hier einige Beispiele:

Es gibt viele, viele Kurse, in denen es um die praktische Anwendung geht. Hier z.Bsp.:
- Rebekka Straus: Grundlagen der guten Gestaltung.Grafikdesign für Nicht-Designer - Eine Einführung mit diesem Promo-YouTube-Video.

- Alexander Metzler: Grundlagen von Design und Gestaltung
Er hält diesen Vortrag, ja überhaupt einen Vortrag zum ersten Mal - im September 2013 - und beginnt mit der Frage: "Was ist denn überhaupt Design?".

- Tutorial über den Aufbau und Anwendung der Farbenlehre

Und es gibt natürlich auch zu diesem Thema einen Wikipedia-Artikel:
- Design Thinking.

In der Wikipedia wird zu Recht darauf verwiesen, dass die herkömmlichen Begriffe von der
Ästhetik als Theorie des Schönen
Ästhetik als Theorie der Kunst
Ästhetik als Theorie der sinnlichen Erkenntnis
heute nicht mehr "alle Bereiche der Ästhetik beinhalten oder gar Sachverhalte beschreiben, die über die Ästhetik hinausgehen"

Als aktueller Ansatz hier als pars pro toto der Artikel von Claudia Giannetti über die Kybernetische Ästhetik und Kommunikation.

Die von uns gestellte Frage ist längst nicht so banal, wie sie klingen mag - siehe: Die Regeln der Schönheit - und wurde zuletzt in dem Buch von Christoph Menke [3] bearbeitet. Eine Rezension dazu findet sich auf dieser Internet-Seite der Literaturkritik. [4]

Zur weiteren Vorbereitung...

... des ersten eigenen "Präsi-Probelaufs werden Leitlinien und Orientierungspunkte entworfen, wie zum Beispiel diese:
— Auswahl eines relevanten Objektes
— Erarbeitung einer Analysesystematik
— Ausführung der Analyse
— Evaluation der Analysesystematik
— Überarbeitung der Analyse
— Evaluation der Analyseergebnisse
— Präsentation und Diskussion der Analyseergebnisse

Prüfungsleistungen

Im Vorfeld wurde zur Diskussion dieses Themas am 2. April 2016 dieser Text online gestellt: "Klausur oder „Präsi“?" und sodann im Verlauf des ersten Tages dahingehend entschieden, keine Klausur schreiben zu wollen, sondern stattdessen jeweils eine Präsentation durchzuführen.

Das bedeutet:

- Die aktive Vorbereitung und Teilnahme an der Präsentation sowie deren Auswertung am 12. Dezember 2016 ist die verpflichtende Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss dieses Kurses.

- Für die Darstellung stehen ein Rechner mit Onlinezugang und mit einem AV-Zugang zur Verfügung. Auf dem Rechner ist das gesamte MS-Office-Paket installiert und kann genutzt werden. Adapter für Apple-Geräte müssen mitgebracht werden. Es wird nach Möglichkeit eine "Giromaus" bereitgestellt.

- Die durchschnittliche Dauer der Präsentation ist 20 Minuten. Danach dürfen Fragen gestellt werden. Die maximale Länge beträgt eine halbe Stunde.

- Nach spätestens 3 Präsentationen wird eine längere Pause eingelegt.

- Eine Nachprüfung oder die Bereitstellung alternativer Termine ist nicht vorgesehen.

- Im Verlauf der 49. Kalenderwoche besteht die Möglichkeit, ein Script-Entwurf auch nochmals mit dem Dozenten zu besprechen. Dieses Script ist Teil der Benotung und kann, muss aber nicht als Hand-out ausgereicht werden.

- Das Script kann in der Vorlaufzeit in individueller Absprache mit dem Dozenten erweitert, verändert werden, und kann dann zusammen mit der Präsentation an alle Anwesenden ausgeteilt werden.

- Formal wird das Ganze nochmals im Lernportal als Aufgabe angekündigt, so dass dann die fertiggestellte Version des Skriptes auch dort nach Freigabe eingestellt werden kann.

- Die Kriterien für die Vergabe von "Credit"-Punkten sind wie folgt definiert:

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Zum Inhalt des Scriptes (Länge nicht unter 3 Seiten, darf auch länger sein) als Basis für die Präsentation:

— Kopfzeile mit den Angaben zur Person, zum Kurs, etc.
— Thema der Präsentation
— Ablauf / Schwerpunkte der Präsentation

— Realer oder virtueller Gegenstand der Präsentation
— Bezug auf die dafür wesentlichen Bezüge aus den Bereichen Design und/oder Ästhetik
— Verweis auf die für die Vorbereitung verwendeten Quellen

— Anlass der Wahrnehmung (Rezipient)
— Was stellt er dar (für mich, für die Anwesende, für die Gesellschaft)
— Geschichte der Entstehung (der reale oder virtuelle Gegenstand)

— Diskussion der Kriterien zu seiner Bewertung (die Quellen müssen nur im Script benannt werden)

— der Vortrag kann natürlich auch interaktive Elemente enthalten.

Es besteht die Möglichkeit einer Aufzeichnung, sei es zur persönlichen Kenntnis, sei es zur internen oder auch gemeinsamen Evaluation. Wird dies gewünscht, ist dieses ebenfalls rechtzeitig anzuzeigen und mit der Verwaltung der Hochschule abzusprechen, damit die entsprechenden technischen Mittel bereitgestellt werden können. Oder aber es wird nach entsprechendem Einverständnis diese Aufzeichnungen von den Studierenden selber mit ihren "Bordmitteln" vorgenommen.

Weitere Zeitpunkte und Ziele

TAG ZEIT RAUM THEMA
09.11.16 08:30 - 14:00 422 Präsi-Probelauf "Was gefällt".
10.11.16 08:30 - 15:45 127  [5]
11.11.16 08:30 - 15:45 127 ...
12.12.16 08:30 - 20:30 106 Präsentationen als Klausur, Evaluierung und gemeinsames Abendessen

 [6]

Anmerkungen

[1Hier der LINK zum Interview “Getting comfortable being uncomfortable

[2Hier ein Bericht vom Besuch auch dieser Schule in Stanford vom 5. April 2016 "Stanford University (Day One)"

[3Die Kraft der Kunst.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2013.
179 Seiten, 10,00 EUR.
ISBN-13: 9783518296448

[4Und man wird schnell feststellen, dass es zum Preis von € 10,- schneller gekauft als gelesen sein wird :-) Eine Literaturempfehlung ist es dennoch.

[5Für diesen Tag war ein gemeinsamer Besuch der Veranstaltung "Digital ist besser" vorgesehen. Dieser Vorschlag konnte aber nicht umgesetzt war, da der Veranstalter sich nicht in der Lage sah, für Studierenden einen ermässigten Teilnahme-Tarif anzubieten (sic!).

[6Dieser Tag ersetzt die zunächst angezeigten Tage:
|29.11.16| 08:30 - 15:45 | 127 | ... |
|02.12.16| 08:30 - 14:00 | 127 | ... |


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