SPOTLIGHTs on: CARTA, Vocer & HBO

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 18. August 2016 um 12 Uhr 52 Minutenzum Post-Scriptum

 

.. also am 8. Juni 2016, erschien in CARTA nachfolgend verlinkter Artikel zu der Frage: "was den Namen Journalismus verdient und was nicht".

Die Autoren sind:

- Dr. Hans-Jürgen Arlt,

geboren 1948, Honorarprofessor für Strategische Kommunikationsplanung an der Berliner Universität der Künste, Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation

- Dr. Wolfgang Storz,

geboren 1954, Redakteur, Publizist, Lehrbeauftragter an der Universität Kassel, Medien- und Kommunikationsberater.

Und der hier zur Lektüre empfohlene Artikel lautet:

Aufklärung oder Animationsarbeit? Zur Deformation des Journalismus

Vor knapp einem Monat dann die Beiträge von

- Otfried Jarren

Professor für Publizistikwissenschaft am IPMZ-Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung, Universität Zürich. Er ist Präsident der Eidgenössischen Medienkommission (EMEK). Nach seinem Studium an der Universität Münster (bis 1978) war er Assistent an der Freien Universität Berlin (bis 1987) und Professor für Journalistik an der Universität Hamburg. 1997 wurde er nach Zürich berufen, blieb aber gleichzeitig bis Juli 2001 Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung an der Universität Hamburg

unter der Überschrift:

Auf dem Prüfstand. Was will eigentlich Journalismus?

und am 9. Juli 2016 der Beitrag von

- Prof. Dr. Volker Lilienthal

20 Jahre lang Medien-Fachjournalist (epd medien) und ist seit 2009 Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg

unter der Überschrift:

Normative Ausgrenzung. Eine Widerrede zur Kritik der „Animationsarbeit“

Am 12. Juli meldet sich dann zu Wort:

- Dr. Richard Meng,

geb. 1954, Sozialwissenschaftler und Publizist, 1985-2007 Redakteur der Frankfurter Rundschau und Korrespondent in der Bundes- und Landespolitik, 2007-2014 Sprecher des Senats von Berlin. Seit 2015 Vorsitzender der Karl-Gerold-Stiftung zur Förderung des journalistischen Nachwuchses.

mit diesem Beitrag:

Zweiteilung der Wahrnehmung

Als Gegengewicht zu all diesen Beiträgen der hochnoblen Herren - ja, samt und sonders Herren - Kollegen, hier zumindest der Verweis auf das vocer-Dossier zur ZUKUNFT DER JOURNALISTENAUSBILDUNG.

Diese zusammenfassenden Hinweise als Anlass eines inhouse-Termins beim DJV-Berlin, der eine weitere Berichterstattung aus Anlass dieses Tages nicht zulassen wird.

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Und: motiviert durch das Wolf-Blitzer-Foto als Sceenshot in John Olivers HBO Beitrag "on the Decline of Journalism", der all jenen hier als Goodie eingespielt wird, die es geschafft haben, sich bis zu diesem Teil des Textes vorzuarbeiten:

P.S.

In diesem Zusammenhang sei auch auf die "Expertise" von Uwe Kamman verwiesen, die die derzeitige ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin Karola Wille bei dem "früheren Direktor des Grimme-Instituts und ehemaligen verantwortlichen Redakteur von epd medien" in Auftrag gegeben hat, nach dem sie "in einer Pressekonferenz in Leipzig die Glaubwürdigkeit der Medien als zentrales Thema und als unverzichtbare Grundlage für die Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gesetzt" hatte.

Die Studie und die hier gesetzten Zitate werden HIER vorgehalten: http://www.mdr.de/unternehmen/die-glaubwuerdigkeit-der-medien-100.html.


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