Who is "Andrew Federick" ?

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 28. Juni 2016 um 00 Uhr 11 Minutenzum Post-Scriptum

 

Wenn man etwas lernt - selbst in den sogenannten sogenannten "sozialen" professionellen Netzwerken und Platformen, dann ist es das Misstrauen.

Hier ein Beispiel - und der Bericht wird gerne sofort gelöscht, falls sich das hier dargestellte Problem zweifelsfrei auf-lösen lässt - als pars pro toto.

Es trifft am Sonntag, den 26. Juni 2016 am 14:50 diese Anfrage ein:


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Ein "Andrew Federick" - "Legal Practitioner at Andrew & Federick Associate United States" fragt an: "Hi Dr. phil. Wolf, I’d like to join your LinkedIn network."

Dann aber stellt sich bei de Nachprüfung dieser Mail heraus, dass diese Person auf LinkedIn kein Profil hat...


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... und damit wird diese Anfrage nicht nur nicht bearbeitet, sondern gelöscht - und in diesem Fall vorab veröffentlicht.

WS.

Wie nahe diese Grenzen zwischen dem Reich der Freiheit und dem Reich der Notwendigkeit aneinanderrücken, zeigt die Diskussion um die Neugestaltung des US-Einreise-ESTA-Formulars I-94W:

DHS proposes to add the following question to ESTA and to Form I-94W:
“Please enter information associated with your online presence—Provider/Platform—Social media identifier.” It will be an optional data field to request social media identifiers to be used for vetting purposes, as well as applicant contact information. Collecting social media data will enhance the existing investigative process and provide DHS greater clarity and visibility to possible nefarious activity and connections by providing an additional tool set which analysts and investigators may use to better analyze and investigate the case.

Stellungnahmen sind dazu noch bis zum 22. August 2016 möglich.

Siehe dazu auch auf der Folgeseite: "DropBox, WhatsApp & Co.."

P.S.

Schon vergessen: Im Jahr 2012 hatten es Hacker vermocht, von mehr als 100 Millionen [sic!] LinkedIn-Nutzern die Passwörter zu stehlen, diese seitdem zu verkaufen oder selber aktiv zu nutzen.

Dazu gehörte offensichtlich auch das Passwort "dadada" von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, wie uns Jon Fingas in engadget vom 5. Juni 2016 berichtet hatte.

Und dazu könnten auch unsere eigenen Passwörter gehören, seitdem wir wissen, dass bei der Telekom in Deutschland mindestens fünfzigtausend, vielleicht aber auch eine doppelt so hohe Anzahl von Kunden-Passwörtern - vermutlich durch Phishing-Angriffe - gestohlen werden konnten.