NOAH16 Berlin (II)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 29. Juni 2016 um 11 Uhr 14 Minutenzum Post-Scriptum

 

Das, was für Burda die DLD ist, ist für Döpfner die NOAH Conference:

Mit diesem Satz haben wir den vorangegangenen Beitrag eröffnet und danach das gesamte Programm dieses Tages verfolgt.

PDF - 4.2 MB
NOAH16_Program

Hier nun als LINK der Überblick über den Verlauf des zweiten Tages, der aber bis zum Ende dieses Tages die Planungsvorgaben repräsentiert und nicht den tatsächlichen Verlauf. Daher wird es zu Unterschieden zwischen diese Vorgaben und den an dieser Stelle vorgenommenen Aufzeichnungen kommen.

Hier die Namen der Podiumsgäste, die Zeitpunkte ihres Erscheinens und jeweils ein Satz, ein statement, der/das sich besonders eingeprägt hat:

Beiträge, die an diesem Tag einen besonderen Eindruck hinterlassen haben, werden als Mitschnitt, wenn auch nicht komplett, mit eingestellt.

09:30 – 09:45

Day 1 Summary
- Marco Rodzynek, CEO. NOAH Advisors Ltd

Company Presentations

09:45 – 09:55

- Michael Gross
Vice Chairman
WeWork

Nach einer Finanzspritze von 100 Millionen wird der klassische "Real Estate Market" angegriffen. Das Motto: "Community, Collaboration, Bringing People Together"

Zunächst für die eigene, wachsende Community gedacht, wurde daraus alsbld ein "richtiges" Unternehmen, spätestens, als auch all die "Grossen" begannen, anzufragen und sich einzumieten: Ford, Microsoft, SalesForce... mit der Idee des "Sharing of Space, Services, and Ideas."

Inzwischen gibt es einen "Global Footpring" mit 75 Standorte mit zur Zeit 60tausend Mitglieder.. und das in einem Zeitraum von 6 Jahren.

Es gibt eine weltweite virtuelle Mitgliedschaft oder eine um "richtige" Tische / Räume.

Jetzt auch in Berlin Im Sony Center wurden die ersten Büros eröffnet, weitere folgen.

09:55 – 10:05

Winners Make Winners - The Strong Performance of Interhyp with ING

09:55 – 10:00

- Ralph Hamers
CEO
ING Group Company Presentations

"innovative, flexible, agile..." als Bank? Er sagt "JA!" und vergleicht sich mit PayPal. "Wir waren mit 25% einer der ersten Investoren von PayPal". "Heute sind wir mit 8 Millionen Kunden in Deutschland die drittgrösste Bank nach nur 8 Jahren..."

"How ca we truely disrupt banks?" Neu erfinden? Oder aufkaufen: Wie die InterHyp: "Und daher wissen wir, wie wir mit FinTechs arbeiten wollen."

Wenn man zu gross wird, ist die Gefahr, "too lazy" zu werden. Also muss man sich immer wieder nacn Neuem umsehen. Wenn man das Produkt nicht ändern kann, dann kann man die Erfahrung des Umgangs damit verändern.

In Deutschland gibt es 1000 neue Kunden pro Tag, in Spanien 500 pro Tag!

Wir gehen lieber selber "disruptive" mit uns selber um, bevor es die Anderen mit uns machen.

10:00 – 10:05

- Michiel Goris
CEO
Interhyp

Wir können nur glückliche Kunden haben, wenn wir auch glückliche Mitarbeiter haben.

"Local personal advice"... wurde, nach dem reinen Start im Internet, immer mehr nachgefragt.

Wir sind diesem Trend gefolgt. Und damit waren dann auch die Shareholder glücklich.

Consumer Goods

10:15 – 10:35

- Olaf Koch
Chairman of the Management Board
Metro Group Company Presentations

Es geht nicht nur darum, online zu verkaufen.

Es geht darum, dem Ende der Erfolgsgeschichte vorzugreifen.

Heute ist der Markt ganz und klar: transparent.

Jeder Käufer ist heute ein "Super Hero"

"Our Business is 100% People"

Und jeder Länderbeauftragte ist heute ein CEO.

"We want to be a champion for independent business."

Und nach einer deutlichen Talfahrt werden heute wieder Gewinne gemacht.

Vor drei Jahren hatte wir keine Idee, was Digitalisierung wirklich für den Markt - und die Marktteilnehmer - bedeutet.

2011: Media-Markt / Saturn - Online Turnover? ZERO!
2116: Heute sind 15% des Umsatzes: Online!

2017: Wird es zwei neue Firmen Gruppen geben.

Jetzt wird es den "Metro-Digital-Club" geben, an diesem Abend erneut: in Düsseldorf.

Die "Deutsche Technikberatung zeigt, wie es geht. Heute gilt: "The IQ is the assessment".

10:35 – 10:45

- Olivier Marcheteau
COO
Vestiaire Collective

— Luxus-Güter stehen im Vordergrund
— Qualtiät steht im Vordergrund
— Soziale Werte stehen im Vordergrund
— Globale Orientierung von Anfang an (EU->US->ASIA [später] )
— Kuratierung, Kontrolle, Neuverpackung aller Angebote

Die bisherige Geschichte der Firma und ihrer Angebote beweist: Es gibt einen Markt für Luxusgüter aus zweiter Hand.

10:45 – 10:55

- Jeff Lipkin
CFO
Harry’s

Gestartet aus der eigenen "Consumer Experience for Razor Blades"

10:55 – 11:05

- Fabian Siegel
Co-Founder & CEO
Marley Spoon

Das Kochen soll den Leuten einfacher gemacht werden.

Und alles, was dafür gebraucht wird, wird den Leuten ins Haus geschickt wird.

"Wir wollen die Supermärkte ersetzen... und für den Kunden preisgünstiger sein."

Der einzige Bereich, der noch nicht aus der Offline- in die Online-Welt gewechselt ist.

Das neue Angebot funktioniert:
— sehr eingeschränkte Auswahl
— keine Verluste an Material
— keine Kosten für die Gebäude etc.

Ihr Wettbewerber ist nicht das Restaurant, sondern der Supermarkt, oder Angebote wie "freshdirect" und AmazonFresh. .

11:25 – 11:35

- Daniel Sobhani
CEO
Freeletics

Vom "Workout, Train, Meditate.." zur Selbstverwirklichung...

11:45 – 12:05

- Herbert Hainer
CEO
adidas Group

Sein Plan bis 2020:
— Individualisierung
— Urbanisierung
— Digitalisierung
Das sind "Digital Commerce", "Digital Product Development". "Mobile First", "Digital Sports"
In Herzogenaurach wird es eine neue Fabrik geben, die Schuhe herstellt, denn das "Asien-Modell" sei ein Auslaufmodell.

- Florian Gschwandtner
CEO & Co-Founder
Runtastic

"Life is short. Live long" [1].
"Auch in Linz ist es möglich, eine internationale Lösung zu bauen."

12:15 – 12:30

1:1

Zwei Bankkunden - die Chefs von Noah und Runtastic - reden "on stage" mit ihrer Bank: Credit Suisse: Corporate Private Banking `connecting your wealth`, vertreten durch:

- Henrik Herr
Head Germany & Austria International Wealth Management
Credit Suisse

"Wenn Sie mir eine Sicherheit für 20 Jahre geben würden, dann würde ich meinen Banking-Job morgen aufgeben."

Retail

xx:xx – xx:xx

- Luke Waite
Co-Founder
Titan Black

Das Ziel sein : Virtual Reality Shopping

xx:xx - xx:xx

- Robyn Ward
Founder
Mahtay

DIE Alternative zu Red Bull?!

12:05 – 12:15

- Euan Davis
Senior Director
Cognizant

Es gibt immer mehr Wettbewerb um "data".
The Big Shots: "They compete about ’code’"

Wie sieht die digitale Organisation der Zukunft aus?
"We are moving into a different area"

— "it’s all about the plattform"
— "talent clusters in crackling cities like Berlin"
— "the robots are software tools for new worklows"

Es ist wichtig, darüber nachzudenken, was man hat, um darauf aufzubauen,

Dies war wahrlich mehr als "nur" eine "Company Presentation": Endlich ! [Euan bietet nur den eingeschriebenen Teilnehmern die Zusendung seines Berichtes an. Und wer ihm via LinkedIn eine InMail schreiben will... muss dafür zahlen oder sich für ein "free trial" anmelden (sic)! ]]

Retail

xx:xx – xx:xx

- Tim Stracke
Co-CEO
Chrono24

Es geht um den Verkauf von Luxus-Uhren

12:40 – 12:55

- Rubin Ritter
Member of the Management Board
Zalando SE
Keynote

Zum Start viele Erfolgs-Daten und -Zahlen aus den Sektoren
— Fashion
— Technology
— Operations
— Localisation

Nach dem Börsengang gibt es neue Herausforderungen: "We are still super-small". Der höchste Wert ist der Verkauf von Schuhen mit 4%.

Die Entwicklungs-Phasen: Proove of Concept, Disruption, Brand-Partnership, Operation, Understanding of the Fashion industry.

Das Ziel ist 25% Wachstum. Aber wie?
— Mit der Intergration von Brands - "via tradebuy or directly in the offering".
— Offline-Stores werden weniger sein, aber dennoch eine Bedeutung haben.
— Die Zukunft: "Social Platforms with buy-buttons".

12:55 – 13:05

- Dr. Oliver Lederle
Founder & CEO
MYTOYS GROUP

Heute ist das Thema nicht länger nur Spielzeuge, sondern die Kinder und die Mütter - und die gesamte Familie.

Jetzt werden neue Brands eingebaut und es werden weitere gesucht für ein "Omnichannel"-Modell.

13:05 – 13:15

- Niklas Östberg
CEO
Delivery Hero
im Fireside Chat mit

- Alexander Frolov
General Partner
Target Global

Unser Ziel ist nicht der IPO, sondern der Konsument.
Unser Ziel ist nicht das nächste Quartal, sondern sind die nächsten zehn Jahre.

13:15 – 13:25

- Dr. Philipp Kreibohm
Co-Founder
Home24

Das Ziel ist es ein europäisches "Mass-Market-Brand" zu werden, mit schnelleren Lieferzeiten. Zumal der Markt erst mit maximal 3% Online ist.

Der Markt hat sich kaum entwickelt, aber es gibt heute 20% mehr Verkaufsfläche als n den letzten 10 Jahren.

"At the End of the Day ’Home24’ is a Technology Company"

13:25 – 13:35

- Thierry Petit
Co-Founder & Co-CEO
Showroomprive.com

Klares Zielprofil: "the digital fashion woman"
70% des Umsatzes heute schon via mobile.

13:35 – 13:45

- Philip Rooke
CEO
Spreadshirt

— wir haben Markplätze für Ideen entwickelt
— wir haben ein white-label-shop -Modell
— wir erlauben den Direktverkauf

Es reicht, eine Idee nur einmal zu verkaufen. Das reicht. Und das ist clever. Denn es gibt 95 Millionen Euro Umsatz mit 70tausend Verkäufern.

13:45 – 13:55

- Susanne Zacke
Member of the Board
Auctionata

Seit der Allianz mit dem wichtigsten Wettbewerber die Nummer Eins in diesem Bereich.

"The secondary market is a huge market."

Travel & Tourism

13:55 – 14:05

- Johannes Reck
CEO
GetYourGuide

"Transportation and Lodging..." das ist es doch nicht, was die Erfahrung am Zielort ausmacht. Und dafür sind wir da. Aber wir sind noch ganz und gar am Anfang:
— die meisten Anbieter machen weniger als eine Million Umsatz pro Jahr
— wir bieten eine Plattform deren Angebote man vertrauen kann
— erfahrungsbasiert
— mobilbasiert
— international

präsentiert von:
- Nokia Bo Ilsoe
Managing Partner
Nokia Growth Partners (NGP)

"he played ’hard to catch
"he did not use any power-point"

14:05 – 14:15

- Glenn Fogel
Head of Worldwide Strategy and Planning
Priceline Group

Kaum bekannt, dabei die Mutter so vieler bekannter Marken:

— booking
— priceline
— cajak
— agoda
— rentalcars
— opentable

Aber: Den Erfolg nicht gepachtet: 1999. Der Börsengang brachte sie ganz nach oben, von 30 Millionen und dann down auf wenige Millionen.

14:15 – 14:25

- Hugo Burge
CEO
Momondo Group

Why another one? Das Ziel: "A better Travel-Meta-Seach".

Wir sind nicht der grösste Player, aber wie wollen die Besten sein. Das Stiftung Warentest Lob ist ihnen besonders wichtig.

"Cheap-Flights" ist die beste Technologie für personalisiert Angebote.

14:25 – 14:35

- Jochen Engert
Founder & Managing Director
FlixBus

"Our Customers love our product."

Mit über 20 Millionen Passagieren, und 700 Zielorte in ganz Europa, ohne dass ihnen ein Bus gehört oder einer der Fahrer bei ihnen angestellt ist.

"We are not a Bus-Company we are much more a technology-company."

14:45 – 14:55

7 Steps needed for the Internet Economy in Europe

- Clark Parsons
CEO
Internet Economy Foundation Company Presentations

"An adopted European and a Berliner as well... we want to crack the chart..."

Zusammen mit Roland Berger eine Studie erstellt:
— Europa ist immer noch der David im VC-Bereich
— viel Seed-Money aber wenig für Series B & C
— Infrastruktur: 5 G und Glasfaser müssen her
— Plattforms und Operation Systems (all US-based)
— Dataprotection
— Governance
— Digital Litteracy

Advertising

14:55 – 15:05

- Ragnar Kruse
CEO
Smaato

Vor 10 Jahren waren Smartphones noch die Ausnahme. Gestartet in SF, dann in Hamburg, und jetzt auch neue Büros in Asien.

Verleger-App-Distribution weltweit.

Da Ziel: "Real-Time-Zugang zu allen Daten".

The Unique Identifyer bleibt zumeist bestehen und erlaubt es, viele Nutzer-Daten auf eine Adresse zurückzuführen.

Inmitten der Ankündigung, wer die Firma jetzt aufgekauft habe, wurde er unterbrochen, da er eh’ schon überzogen habe...

15:05 – 15:15

- Zvika Netter
CEO & Co-Founder
Innovid

In Israel gegründet, nun in New York angesiedelt.

Nach Google der zweitgrösste Video-Vermarkter . "10 Million per Month". U.a. mit DTAG als Finanzierer.

These: Jetzt gibt es w i r k l i c h die Möglichkeit für interaktives Fernsehen.

"We are here to take over the World of Video"

15:15 – 15:25

- Jürgen Galler
Co-Founder and CEO
1plusX

Eine Reihe von "Google"-Manager haben sich in der Schweiz zusammengeschlossen um herauszufinden, was "predictive data" in Zukunft sein kann. Jetzt also eine europäische High-Tech-Company.

Web, Cookies, Inteactions, Questionaires, ... dieses sind alles veraltete Nutzer-Daten-Quellen

"Semantic Data Management Plattform Approach" bedeutet etwas ganz anderes:
— collection stage (Web, mobile, bald auch Daten von TV)
— profiling von users und deren i t e m s
— prediction...

15:25 – 15:35

- Tim Schumacher
Chairman
Eyeo

"Disruption" löst eine Menge Schadenfreude aus. Aber was ist, wenn es das eigene Media-Modell betrifft?

"Add-Blog-Plus" zeigt, dass man diesen Online-Werbe-Markt nicht mag.

"We want to be a trusted agent for the user."
"We are 100% open source"
Keine Daten werden an uns zurückgeschickt.
Mit Firefox gestartet und nun im mobilen Markt gross geworden.

Es geht nicht gegen die Werbung an sich, sondern gegen schlechte Werbung, gegen die Unterbrechung des Nutzerverhaltens durch Big Banners, Video-Ads und dergleichen.

Dazu kommt als "the little moon-shot": das "flatter plus"-Konzept für die Content Creators

"We best work on Laptops... join the Team in Cologne, Berlin, in the USA."

15:35 – 15:45

- Carl Erik Kjærsgaard
Chairman and Co-Founder
Blackwood Seven

AI Media Allocation Platform zur Herstellung eines eigenen MediaPlans mit der Real-Time-Vorhersage von Ergebnissen.

Zwischen 89-90% Zielsicherheit.

Healthcare, Science & Education

15:45 – 15:55

- Mariusz Gralewski
Founder & CEO
Docplanner

Das Angebot: Ein Video-Dialog mit dem Arzt.

Die Barrieren, um in diesem Markt einen Zugang zu finden, sind höher als in anderen Sektoren.

Zur Zeit schon 15 Millonen Patienten. Und 2 Millionen Testimonials.

Und doch: Die digitale Revolution in diesem Markt hat noch nicht begonnen.

15:55 – 16:05

- Markus Witte
Founder and CEO
Babbel

Bei seinem Vater war die Kunden immer "virtuell" mit am Küchentisch.
Er wollte eigentlich ein professioneller Musiker werden.
Und heute:
400 Mitarbeiter aus 36 Ländern.
13 "keymarkets"
33 Millionen $ gezogen (aber nicht viel davon verbrannt, da der Markt profitabel ist).

Mehr als 1 Millionen bezahlende Nutzer, die auf einer App-Basis bezahlen.

Mehr als 60 Leute im Team reden jeden Tag mit den Nutzern.

Our Core-Business is ... the people.

Uns sind die Nutzer wichtiger als die Investoren - und die Investoren lieben das!

16:05 – 16:10

- Jessica Federer
Head of Digital Development
Bayer

"Super-Sales-Pitch about digital Transformation."

Vergeben neue Grands für neue Start-ups.

Uns sie präsentiert einen neuen Partner:

- Dr. Torsten Oelke
Executive Chairman
CUBEglobal.com

Dieser verweist auf Klaus Hommels’ Präsentation vom Morgen des 8. Juni 2016.

CubeConnect soll die Start-ups mit der traditionellen Industrie verbinden.

16:20 – 16:30

- Friedrich Schwandt
Founder & CEO
Statista

— kein Star-up mehr
— 20 Millionen Umsatz
— Internatinale Gesellschaft
— hoher Wachstumsanteil

Start mit einer "open datenbase". Das bringt Publikum.
Das bringt Erfahrung im Umgang mit diesen Umfragen.
Das bringt viele dazu, ihre Daten kostenfrei anzubieten
Die Daten werden im Look des Kunden angeboten, ohne das eigene Logo
Nach Deutschland die USA avisiert, "... und dort hat keiner auf uns gewartet". Die Fakten aber haben aber nicht funktioniert. Die Deutschen haben dort nicht verkaufen können, erst die angeheuerten Amerikaner haben das geschafft.
"We love that people brake our rules... Upsales ist die beste Lösung
5 Jahre haben wir gebraucht, uns das war eine harte Zeit, bevor es zu den guten Zahlen gekommen ist.

16:30 – 16:40

- Stanislas Niox-Chateau
CEO
Doctolib

Wir waren in Frankreich erfolgreich, wollen jetzt auch in Deutschland starten.

Fintech - 1:1

- Christian Mylius
Managing Partner
Innovalue Management Advisors

Was sind die Chancen für eine disruptive Strategie für Versicherungen?

- Julian Teicke
Founder & CEO
FinanceFox

40tausend Kunden in weniger als in einem Jahr.

Technology, Media & Gaming

16:50 – 17:00

- Polina Montano
Co-founder and COO
JobToday
Company Presentations

"blue-colour-hireing via app with a one-click-methode"

"... not only we have a dream, we have a plan." :-)

17:00 – 17:10

- Hermione Mckee
Head of Finance
Wooga

Bericht vom Wandel von den Konsolen hin zu den Mobile-Spielen.

17:10 – 17:20

- Klaas Kersting
Founder & CEO
flaregames

Als Game-Investor hatte er das richtige Händchen...
Jetzt geht es um seine Rolle als Mobile-Games-Publisher.

17:20 – 17:30

- Hanna Aase
CEO
Wonderloop

Wir prüfen Leute, bevor wir sie engagieren. Aber wie? Per Video? Facebook hat das versucht, und es hat nicht geklappt. Paker von Facebook ist gescheitert, da sich zu 95% nur Männer beteiligt haben. "To be cool and normal... is extremly hard." Diese Plattform is "invite only"!!!

17:40 – 17:50

- Susann Hoffmann
Founder and Managing Director
EDITION F

"It’s time for a media revoultion... for women!"

Es gibt Blog-Angebote, die auch kuratiert werden können.

Jetzt schon: "500tausand unique users". Aber auch Männer sollen teilnehmen können.

- Nora-Vanessa Wohlert
Founder and Managing Director
EDITION F

"Dialog is essential for a great community."

Haben das eigene Softwarepaket entwickelt für die Produktion.

Content-Syndication... mit anderen grossen Publikationen.

Edition F Job-Bord mit 450 Anbieter.

Webinars im Zusammenhang mit der Präsentation

17:30 – 17:40

- Christian Sauer
CEO
Webtrekk

"Real-Time-Decision-Engine"

"Data-Takers" and "Date-Givers /-Victims"

Amazon, Google & Facebook haben 80% des Marktes im Griff.

Für Zalando seit dem Start die Daten aufbereitet. Bis heute.

17:50 – 18:00

- Peter Würtenberger
CEO
upday
(seit 15 Jahren bei Springer, zuvor bei Yahoo. Heute ist Springer eine digitale Company )

Die Trends der Nachrichten-Nutzung:
— mobile, mobile, mobile
— platforms, debundling of the content
— personalisation, NYT und Google tun es
— monetizing on mobile

In Südkorea nach Partnerschaften gesucht - und dort sogleich auf Samsung gestossen. Und "upday" sammelt auf den Samsung-Geräten die Inhalte, an denen der Nutzer Interesse hat. Zusammen mit einem aggregierten Inhalt. Ende 2016 werden das 10 Millionen Geräte sein.

18:00 – 18:10

- Eric Léandri
President and Co-Founder
Qwant

Eine Suchmaschine, der man vertrauen kann. Am 4. Juli gestartet. Im Mai 2014 in Berlin gestartet. Dann hat sich Springer engagiert. April 2015 gibt es neue Version. Ende 2015 Qwant junior for Kids. Lightdotcom.com. Midem 2016: QwantMusique.
20Mio Besuche pro Monat. Auf der Suche nach Partnern.

18:10 – 18:20

- Lucas von Cranach
Founder & CEO
Onefootball

Gibt alle Infos zum Thema Europa-Fussball-Meisterschaft.
Die Nutzer geben die Settings vor mit den Favoriten.

iLiga startet 2009 auf den iphones ohne Marketing. 2012 besser als die UEFA-App. 2013 die ersten Investoren. 2016 kommen weitere Investoren dazu, auch addidas. Jetzt auch das UEFA-Logo für die EM.

18:20 – 18:30

- Jonas Drueppel
CEO
Dubsmash 2.0
Company Presentations

"Emotional Videomessaging where you feel comfortable with"

2 Videos pro Sekunde... 4 Wochen nach dem Start der Version 2.0

Video und Messaging werden nun neu verkoppelt.


Wrap up:

- So viele Erfolgsgeschichten, die Mut machen.

- Aber interessant waren vor allem jene Beiträge, in denen auch ohne Umscheife deutlich gemacht wurde, durch welche Täler man gegangen sei: Sei es die Metro-Gruppe, die 2013 noch keinen Euro im Online-Bereich umgesetzt hat, sei es Statista, die fünf Jahre haben kämpfen müssen, bevor sie Grund unter den Füssen hatten, sei es die der Aufstieg und Fall der Priceline Group als Star der Börse in 1999.

- "Humble"... es ist mmer wieder zu sehen, dass ab einem gewissen Grad des Erfolges die Bescheidenheit nicht nur eine "Zier" ist, sondern eine gute Methode, um Abstand zu nehmen von dem Erreichten, um auf diesem Wege besser die Situation analysieren zu können und zu entscheiden, wohin der Weg gehen wird.

- Zielgruppen: Beeindruckend auch vor allem jene Präsentatationen, in denen von Projekten die Rede ist, die sich nicht an jene Menschen wenden, die der Veranstaltung beiwohnen können, die nicht die Resourcen haben, um von San Francisco nach Berlin zu fliegen (und zurück), die durchaus die Sorge haben, wie sie ihren Unterhalt im nächsten Monat, im nächsten Jahr finanzieren werden.

- Wenn die Veranstaltung auf Dauer Erfolg haben will, bedarf es einer besseren Bühnendramaturgie. Nur dann wird klar, was wirklich ein Gespräch im Dialog sein kann, eine Panel-Diskussion, oder ein Sales Pitch. In der Ankündigung sind den einzelnen Auftritten ja bestimmt Formate und Wertigkeiten zugewiesen worden. Davon bleibt in der flotten Aufeinanderfolge der Sprecher (-innen?) kaum etwas übrig.

- Auch in der Musik sind Pausen ein wichtiger Teil des Erlebnisses. Und auch auf dieser Bühnen müssten solche Momente gesetzt werden. Wenn das Thema der Pausen nicht in der Bühnendramaturgie mit eingespielt wird, stimmt das Publikum mit den Füssen ab und sagt sich: "ich bin dann mal draussen"...

- Wichtiger noch als die Pausenregie" ist aber dies: Es sollten auch Menschen auftreten können, die in der Lage sind, über den Tellerrand eines Unternehmens und seines Ökosystems hinauszuschauen. Wenn man schon keine Pausen will, dann sollte das Ganze zumindest so einen Rythmus bekommen, in dem dann die Hardcore-Asset-Manager dann zum Essen und Rauchen eilen können, während es auf der Bühne auch einmal attraktive Denkhorizonte gibt und Persönlichkeiten, denen es gelingt, auch ohne eine PowerPoint-Erleuchtung von einer ganz anderen - und auch wirtschaftlich ebenso erfolgreichen - Form von Wertschöpfung zu erzählen.

- Diese unterschiedlichen Formate bedürfen einer Betreuung durch jeweils damit identifizierbaren Personen. Nach 10 Jahren "Noah-Conferences" sollte klar sein, dass die "one-man-show" des Veranstalters nicht für alles und auf "ewig" - free tickets for 2025 - die beste Lösung sein wird.

- Sharing is daring. Do it, Marco ! Jetzt wissen wir, dass Marco Rodzynek aus Hamburg kommt, mit T-Shirts gehandelt hat, 15 Jahre bei Lehmann-Brothers war und eine polnische Freundin hat. Aber jetzt sollte er sich von einem Dauerläufer zu einem Spitzenläufer weiter entwickeln. Das von ihm moderierte VC-Panel war eine echte Sternstunde dieser zweitägigen Konferenz.

- Alle Leute vermögen es, sich in der englischen Sprache / im amerikanischen Englisch auszurücken. Diese Kapazität der Lingua franca ist unumstritten. Allerdings vergessen wird dabei, dass unser Glück und unsere Prägung nicht - allein - aus den USA kommt. Kompliment an jene, die diesen Einflüssen versuchen eine eigene Haltung, ja auch eine eigene wirtschaftliche Strategie entgegenzusetzen. Besonders spannend daher von jenen Erfahrungen zu hören, wenn ein Unternehmen von Europa aus in den US-amerikanischen Markt expandieren will.

- Was fehlt:
— Themen: Nach wie vor völlig unterbelichtet sind die vielen Hotspots in Asien. Allein Namen wie "Ali-Baba" oder "Samsung" tauchen auf: als Brands, als Referenzen, als Partner. Was das für Europa in Zukunft bedeuten wird, sollten wir nicht auch darüber reden?
— Frauen: Wenn es schon eine der wenigen Präsentationen wie die "Edition F" gibt, dann sollte dieser eine attraktivere Position eingeräumt werden.
— Medien: der Name "axel springer" ist auf dieser Konferenz ein Brand, das sich vollkommen von der eigenen Geschichte abgelöst zu haben scheint. Oder?

- Virtuelle Teilnahme: All das, was hier beobachtet, aufgezeichnet und an dieser Stelle auskommentiert wird, ist aus der Distanz beschrieben worden. Nachdem die Anfrage auf Akkreditierung offensichtlich verloren gegangen war und letztendlich "aus Kapazitätsgründen" abgelehnt wurde, war die Nutzung des Streaming-Angebotes die letzte aber eine letztendlich durchaus willkommene Alternative [2]. Dieses Angebot ist ausbaufähig und kann, wenn weiter entwickelt, einen eigene Rvenue-Stream generieren.

- Was wir gelernt haben:
— auch diese Konferenz wird noch nach einer neuen Balance zwischen ihren offline- und online-Angeboten suchen müssen
— sich attraktiv zu machen im / durch den Wettbewerb einerseits und sich rar zu machen im Kampf um Opportunitäten andererseits... ist kein Widerspruch
— Die Bühne ist und bleibt eine riesen Chance und Herausforderung zugleich. Sie (er-)fordet so viel von uns: Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Authentizität.

— Das Ganze hat noch viele Perspektiven, ein Scheitern gibt es nur dann, wenn es "no ah’s" mehr geben würde :-)

P.S.

Nachdem in diesen Tagen so viel über "Unicorns" geredet wurde, hier als Nachtrag eine Studie zu diesem Thema von GP.Bullhound, die sich den Entwicklungen in Europa zuwendet und die - nach wie vor - UK an der Spitze der erfolgreichen jungen Unternehmen sieht, die mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet wurden:

PDF - 2.1 MB

Anmerkungen

[1Bei einer kurzen Recherche, wo dieser Spruch herkommt, fand sich folgender Eintrag auf dieser Seite: We will continue to support you in the future and use new technologies like Windows 10 and Universal Apps to accompany our Windows (Phone) users on their way to a healthier lifestyle. Life is short! Live long!

[2Abgesehen von den unabhängig davon ausgesprochenen Einladungen durch einzelne Noah-Partner, für die an dieser Stelle nochmals ausdrücklich gedankt wird.


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