LinkedIn! OptOut?

VON Dr. Wolf SiegertZUM Mittwoch Letzte Bearbeitung: 26. Mai 2016 um 01 Uhr 52 Minutenzum Post-Scriptum

 

Es gibt sicherlich viele gut Gründe, die Empfehlungen für eine "Warum-muss-ich-mich-bekanntmachen-Strategie" nicht gleich von vornherein ungenutzt liegen zu lassen.

Und wenn dann professionelle Netzwerke wie XING oder LinkedIn die technischen Möglichkeiten dafür anbieten, diese auch umzusetzen, warum nicht?

— Dass bei einer Gratis-Nutzung immer auch bestimmte Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen, ist selbstredend. Die Betreiber solcher Netz-Ge-Werke sind Unternehmen mit wirtschaftlichen Zielen - und Verpflichtungen.

— Dass eben deshalb auch immer wieder versucht wird, die Attraktivität der Nutzung zu erhöhen, dient - wenn auch nicht vielleicht nur - vorrangig einem wirtschaftlichen Ziel.

— Dass nun auch im Rahmen dieses Netzwerkes Artikel geschrieben und persönliche Meinungen abgegeben werden können... warum nicht?

Heute schreibt zum Beispiel ein "Independent Portrait Photographer and Graphic Design Professional" zum Thema: " Bildrechte. Unwissenheit, Ignoranz und Grauzonen." Gut so. Denn man kann auch die von ihm in diesem Text verbreiteten Selbstverständlichkeiten gar nicht oft genug wiederholen. [1]

Es gibt zunehmend auch Texte von vielen Bekannten, die sich darin - durchaus auch, aber nicht nur selbstwerbend - über die Aufgaben ihres Berufes äussern, und wie sie sie zu lösen in der Lage sind.

So wie in diesem Beitrag vom 18. Mai 2016 geschehen:

"Wie wird man Aufsichtsrat?"

Oder es gibt Links von Bekannten, die auf YouTube-Filme wie den Einbruch in ein "US power grid" zeigen, veröffentlicht seit dem 11. Mai 2016

Oder es gibt die Möglichkeit, einer Bekannten in England zu ihrem zweijährigen "Firmenjubiläum" zu gratulieren... und, und, und...

Dennoch wurde bislang von diesen Möglichkeiten kein eigener Gebrauch gemacht, ausser mit diesem Hinweis mit dem Titel: @ first notice.

Denn die Fremdbestimmungsmechanismen innerhalb dieser Plattform werden zu massiv, als dass sie wirklich noch vor Vorteil wären. Dafür als
pars pro toto dieser Vorfall, wo die Lese- und Schreibautomatik des Systems einen anderen Namen zur Unterschrift einblendet und einliest als den eigenen:


© all rights reserved

Hinzu kommt, dass es jetzt im zunehmenden Masse Anfragen von Personen gibt, die dem Autor persönlich nicht bekannt sind und in denen er auch nicht persönlich angesprochen und der Grund genannt wird, warum diese Kontaktaufnahme gewünscht wird.


© all rights reserved

Daher wird in den letzten beiden aktuellen Fällen wie folgt verfahren: Auch diese Kontaktwünsche werden nicht angenommen, aber den anfragenden Personen wird der Link zu diesem Text zurückgespielt.

Vielleicht wird ja so dann doch noch ein echter Dialog daraus.

WS :-)

PS.

Leider kann der hier zum Ausdruck gebrachte Wunsch nicht umgesetzt werden. Der Versuch, die Person anzuschreiben, scheitert an der Aufforderung, sich zunächst für das "Premium"-Segment dieses Dienstes zu entscheiden, "versüsst" mit der Aufforderung: "Sign up for a free trial ..."


© all rights reserved

P.S.

Am Mittwoch, den 25.05.2016 23:13, trifft diese Mail von "legalnotice@linkedin.com" ein:

Notice of Data Breach

You may have heard reports recently about a security issue involving LinkedIn. We would like to make sure you have the facts about what happened, what information was involved, and the steps we are taking to help protect you.

What Happened?

On May 17, 2016, we became aware that data stolen from LinkedIn in 2012 was being made available online. This was not a new security breach or hack. We took immediate steps to invalidate the passwords of all LinkedIn accounts that we believed might be at risk. These were accounts created prior to the 2012 breach that had not reset their passwords since that breach.

What Information Was Involved?

Member email addresses, hashed passwords, and LinkedIn member IDs (an internal identifier LinkedIn assigns to each member profile) from 2012.

What We Are Doing

We invalidated passwords of all LinkedIn accounts created prior to the 2012 breach that had not reset their passwords since that breach. In addition, we are using automated tools to attempt to identify and block any suspicious activity that might occur on LinkedIn accounts. We are also actively engaging with law enforcement
authorities.

LinkedIn has taken significant steps to strengthen account security since 2012. For example, we now use salted hashes to store passwords and enable additional account security by offering our members the option to use two-step verification.

What You Can Do

We have several dedicated teams working diligently to ensure that the information members entrust to LinkedIn remains secure. While we do all we can, we always suggest that our members visit our Safety Center to learn about enabling two-step verification, and implementing strong passwords in order to keep their accounts as safe as possible. We recommend that you regularly change your LinkedIn password and if you use the same or similar passwords on other online services, we recommend you set new passwords on those accounts as well.

For More Information

If you have any questions, please feel free to contact our Trust & Safety team at tns-help@linkedin.com. To learn more visit our official blog.

Anmerkungen

[1Hier ein Beispiel von hunderttausenden, von dem wir nicht wissen, wer der "Photograph" war: Check: https://twitter.com/horn/status/734857207918002177.


3219 Zeichen