Ästhetik - Design - Denken (III)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 4. Mai 2016 um 17 Uhr 12 Minuten

 




Vorbemerkung

Auf dieser Seite werden im Nachgang zu dem Beitrag "Ästhetik - Design - Denken (I)" vom 1. April und "Ästhetik - Design - Denken (II)" vom 25. April weitergehende Überlegungen zur Durchführung des Kurses "Ästhetik und Design Thinking" zusammengefasst [1]

Dabei bleibt es bei der schon am 1. April gemachten Feststellung: dass diese und weitere Seiten keine Ersatz, sondern eine Ergänzung zu dem darstellen, was auf den Seiten http://www.bbw-hochschule.de/ und dem Lernportal zu finden ist.

Als aber zu Beginn der KW 17 / 2016 eine nochmalige Einführung in das Lernportal durchgeführt wurde - vielen Dank für die kompetente und geduldige Betreuung - kam heraus, dass ein Vielzahl der Studentinnen das Portal kaum oder in vielen Fällen bislang sogar gar nicht genutzt haben [2], dass das aber offensichtlich nicht oder nicht immer gleichzusetzen ist mit einem Mangel an Beteiligung. Und dass offensichtlich andere Kommunikationsmöglichkeiten wie auf WhattsApp vorgezogen werden [3].

Es bleibt daher bei der Entscheidung, einen Teil der Veranstaltung auch weiterhin öffentlich auf diesem Wege zu dokumentieren und zu begleiten. Und damit auch mit einer möglichst geringen Hemmschwelle den Studierenden als Info-Tool mit anzubieten.

Termine / Kontakte

Auf die Themen und die dazu vorliegenden Angebote rund um diese Stadt ist bereits ausführlich eingegangen worden. Dazu gehört auch die Möglichkeit,
- sich langfristig nach dem Bachelor-Examen auf einen Platz an der HPI School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam zu bewerben.
- sich kurzfristig an den Aktivitäten rund um das Studio Babelsberg in Potsdam zu beteiligen, hier speziell im Umkreis des Themenfeldes Augmented Reality und Virtual Reality (AR / VR) .

Bis zu diesem Zeitpunkt ist von diesen Angeboten kein Gebrauch gemacht worden.

Daher an dieser Stelle zumindest nochmals der Hinweis, dass man sich über diesen Link bei der HPI-School of Design Thinking für eine spätere Bewerbung eintragen kann. Und bei grundsätzlichem Interesse auch sollte!

Weiter liegt der Wunsch der Teilnehmerinnen vor, einen Besuch beim ARD Hauptstadtstudio zu unternehmen. Dieser wird nach den heute geführten Gesprächen am 19. Mai 2016 ab 14 Uhr (st.) stattfinden.

Lerninhalte

Diese Lerninhalte wurden am Dienstag, 19. Januar 2016, 10:40 Uhr im Lernportal der Hochschule ein- und damit zur Verfügung gestellt:

Vorstellung der Methode von Design Thinking
Erarbeitung von konkreten Konzepten mit der Design - Thinking Methode
Kontextualisierung des Einflusses von Ästhetik und Design auf unsere Gesellschaft
Vorstellung und Diskussion der Ästhetik - Theorien
Analyseprozess:
Auswahl eines relevanten Objektes
Erarbeitung einer Analysesystematik
Ausführung der Analyse
Evaluation der Analysesystematik
Überarbeitung der Analyse
Evaluation der Analyseergebnisse
Darstellung der Analyseergebnisse
Präsentation und Diskussion der Analyseergebnisse

In Ergänzung dieser Darstellung wurde entschieden, dass die Studierenden als Einzelpersonen oder in kleinen Gruppen (von maximal 3 Personen) sich einen Gegenstand oder ein virtuelles Gut (das kann auch ein Film oder ein Musikstück sein) aussuchen und zur Darstellung bringen. Und zwar unter Verwendung derjenigen Begriffe und Kriterien, die hier im Nachgang nochmals zusammengestellt sind.

Dabei wurde in den Vorarbeiten sehr schnell klar, dass sich der Design-Begriff vor allem auf die realen, kommerzialisierbaren Gegenstände anwenden lässt, die Begriffe im Umfeld der Beschreibung des Ästhetischen vor allem auf die virtuellen Güter.

Quellen / Materialien

Hinter diesem Link verbirgt sich der Zugang zu aktuellen Papieren zum Thema.

Hinter diesem Link findet sich der Zugang zu den aktuellen Büchern zum Thema.

Und aus diesem Buch "Design Thinking Live" [4] können an dieser Stelle auch einige kurze Ausschnitte als Promo-Lektüre zur Verfügung gestellt werden:

PDF - 2 MB
Leseprobe: Design Thinking live

Hier nochmals der Auszug aus dem Interview mit Justin Ferrell, "Fellowship Director" und Lehrer in der "d.school" in Stanford, also known as the d.school auf dem DIS, dem Digital Innovators’ Summit in Berlin vom 20-22. März 2015 [5] aufgezeichnet von
"verytv" aufgezeichnet und Ende März 2015 neben einer Reihe anderer publiziert. Hier die wichtigsten Passagen:


© all rights reserved

Und in Ergänzung zu den Eintragungen von der Seite: "[5413]" hier ein weiterer Auszug aus dem Gespräch mit Dr. Tanja Aitamurto, Deputy Director, Postdoctoral Fellow am BROWN INSTITUTE FOR MEDIA INNOVATION in dem sie speziell auf die Methoden des Design Thinking im Zusammenhang mit der Aus- und Fortbildung von JournalistInnen eingeht:

MP3 - 3 MB

Weitere Einblicke geben u.a. diese Einrichtungen

- Design Thinking (DT) @ HSG, Universität St. Gallen (englisch)

- School of Design Thinking in Melbourne, Australien (englisch)

PDF - 3.8 MB
MINI TOOLKIT DESIGN THINKING

"Dasein als Design"
In diesem Beitrag von Daniel Hornuff, * 1981, zur Zeit Vertretungsprofessor für Kunstwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe werden drei Kategorien von Design vorgestellt:"Selbst-Design", "Produkt-Design" und das sogenannte "unsichtbare Design". Sein im Deutschlandfunk am 7. Februar 2016 verlesener Beitrag: "Dasein als Design" ist vom Sender online gestellt worden und kann hier in 27:06 Minuten nachgehört werden:

"Grundzüge meiner Design-Philosophie" von Dieter Rams.
— Gutes Design ist innovativ
— Gutes Design macht ein Produkt brauchbar
— Gutes Design ist ästhetisch
— Gutes Design macht ein Produkt verständlich
— Gutes Design ist ehrlich
— Gutes Design ist unaufdringlich
— Gutes Design ist langlebig
— Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail
— Gutes Design ist umweltfreundlich
— Gutes Design ist sowenig Design wie möglich

Der rote Faden: "Was ist »Gutes Design?" von Prof. Herbert Lindinger
• Hoher praktischer Nutzen
• Ausreichende Sicherheit
• Lange Lebensdauer und Gültigkeit
• Ergonomische Anpassung
• Technische und formale Eigenständigkeit
• Umfeld-Beziehungen
• Umweltfreundlichkeit
• Gebrauchsvisualisierung
• Hohe Gestaltungsqualität
• Sinnlich-geistige Stimulanz

Es gibt viele, viele Kurse, in denen es um die praktische Anwendung geht. Hier z.Bsp.:
- Grundlagen der guten Gestaltung. Grafikdesign für Nicht-Designer - Eine Einführung von Rebekka Strauß’ mit diesem Promo-YouTube-Video.

Es bietet sich auch die Möglichkeit an, einen dieser Fachleute in einem Live-Gespräch via Skype zu befragen: Jack N. Mohr..

Für die Bewertung der Präsentationen am 19. und 20. Mai kann auf Wunsch auch ein externer Evaluator mit hinzugezogen werden: Ulrich Klages.

Ästhetik

Zitat von der übergeordneten Zielsetzung des Kurses, die sich bislang bestätigt hat:

Dieser Begriff war noch zur Zeit der eigenen Ausbildung des Dozenten so en vogue, dass sein Studiengang sogar mit dem Titel Ästhetik und Kommunikation gegründet worden war.

Heute, wo es um Wirtschafts-Kommunikation geht, scheint dieser Begriff von der Ästhetik scheinbar etwas für sich verloren im Raum zu stehen.

Im Verlauf dieses Kurses wird es darum gehen, diese scheinbar verloren geglaubte Kategorie wieder zu entdecken. Oder sogar wieder zu erfinden? Oder sie zumindest sie wieder zu finden! Und: nutzbar zu machen.

Am zweiten Kurstag haben wir bereits über das immer wieder zum Ausdruck gebrachte zustimmende Empfinden des Schönen gesprochen und versucht, diesem Begriff, seiner Bedeutung und Wirkung weiter auf die Spur zu kommen.

In der Wikipedia wird zu Recht darauf verwiesen, dass die herkömmlichen Begriffe von der
1.Ästhetik als Theorie des Schönen
2.Ästhetik als Theorie der Kunst
3.Ästhetik als Theorie der sinnlichen Erkenntnis

heute nicht mehr "alle Bereiche der Ästhetik beinhalten oder gar Sachverhalte beschreiben, die über die Ästhetik hinausgehen" als aktueller Ansatz hier als pars pro toto der Artikel von Claudia Giannetti über die Kybernetische Ästhetik und Kommunikation.

Die von uns gestellte Frage ist längst nicht so banal, wie sie klingen mag - siehe: Die Regeln der Schönheit - und wurde zuletzt in dem Buch von Christoph Menke [6] bearbeitet. Eine Rezension dazu findet sich auf dieser Internet-Seite der Literaturkritik. Und man wird schnell feststellen, dass es zum Preis von € 10,- schneller gekauft als gelesen sein wird :-) Eine Literaturempfehlung ist es dennoch.

Literatur

Hier dann auch sogleich die weiteren Empfehlungen:

- Gerhard Schweppenhäuser, G.; Ästhetik: philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe; Campus Verlag, 2007
-  Schneider, B.; Design - eine Einführung: Entwurf im sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Kontext, Berlin/New York, 2005,
-  Lindberg, T.S.; Design-Thinking-Diskurse : Bestimmung, Themen, Entwicklungen; Potsdam 2013
http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2014/6970/pdf/lindberg_diss.pdf
-  Lockwood, T.; Design thinking: Integrating innovation, customer experi- ence and brand value, New York 2010
- Christoph Meinel, Ulrich Weinberg, Timm Krohn: Design Thinking Live. Wie man Ideen entwickelt und Probleme löst. Murmann Hamburg. 2015 ISBN: 3867744270
- http://www.bauhaus-dessau.de/deutsch/start.html
http://bauhaus-online.de/atlas/das-bauhaus
http://bauhaus-online.de/projekt/bauhausguide-die-app-zum-bauhaus
- Zinsmeister A.(Hg.): „Update.“ 90 Jahre Bauhaus-und nun? Berlin 2010
- Virtual Reality: Explained: https://youtu.be/i4Zt3JZejbg
- Morpheus Tech Demo: https://youtu.be/ipuF65Bs3Co
- News & Views: http://www.theguardian.com/technology/virtual-reality
- Rheingold, H.; Virtuelle Welten. Reisen im Cyberspace, Reinbek 1992
- Themenfeld "Virtualität" Digitale Bibliothek FES
- "Priester des Fortschritts". WiWo-Titel vom 4. Dezember 2015 [7]

Mit Beginn des Kurses wurde ausserdem der Aufsatz von Dr. Wolf Siegert zu der Frage: "Digitale Souveränität" aus: Friedrichsen, Bisa (Hrsg.) Digitale Souveränität, Vertrauen in der Netzwerkgesellschaft. Springer VS, Wiesbaden 2016 allen Anwesenden zur Lektüre bereitgestellt [8] und steht nunmehr in Lernportal auch allen weiteren eingeschriebenen Kursteilnehmern zur Verfügung.

Learnings

Der Verlauf des ersten Kurstages hat gezeigt, dass - in Anerkennung aller Qualitäten der von der Hochschule bereitgestellten EDV-gestützen Kommunikations-Plattformen - eine kurzfristige An- und Absprache der Studierenden am besten und schnellsten über eine WhatsApp-Gruppe durchgeführt werden konnte. Dieser Vorschlag kam von den Studierenden, wurde angenommen, und hatte u.a. zu der Entscheidung geführt, keine Klausuren zu schreiben sondern stattdessen in der Zeit vom 19. und 20. Mai die Präsentationen durchzuführen und diese am 21. Mai auszuwerten. Daher auch gleich an dieser Stelle der gemeinsam aktualisierte Termin- und Themen-Plan

Termine, verpflichtend

Datum Zeitraum UE
1. April 1. 8:30-15:45 Uhr 8
2. April 25. 8:30-15:45 Uhr 8
3. April 28. 8:30-15:45 Uhr 8
4. Mai 19. 8:30-14:00 Uhr 6
4. Mai 19 ab 14:00 Uhr: ARD Hauptstadtstudios
5. Mai 20. 8:30-14:00 Uhr 6
6. Mai 21. 8:30-14:00 Uhr 6
7. Mai 24. "Klausur"Termin für Nachzügler

Die reizvolle Idee des gemeinsamen Besuchs der re:publica musste aus Kostengründen verworfen werden. Alternativ wurde der Wunsch geäussert die Studios in Babelsberg oder beim ZDF oder das Hauptstadtstudio der ARD besuchen zu können.

Hier nochmals die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen für die o.g. Termine:

1. April
Kennenlernen, Aufgaben verteilen, den Prüfungsmodus entscheiden.

25. April
Darstellung eines Objektes/Audio-Video/Print/... der Wahl
Entwicklung der Kriterien für dessen Beobachtung, Darstellung, Bewertung

28. April
Ableitung eines Leitfadens für die Bestimmung der Güte von Design.
Erprobung diese Kriterien an den bereits vorgestellten Beispielen.

19. Mai (Anwesenheits-Pflicht!)
Evaluationsbögen austeilen und ausfüllen, danach Präsentationen, erste Runde
ab 14 Uhr Führung durch das ARD Hauptstadt-Studio

20. Mai (Anwesenheits-Pflicht!)
Präsentationen, zweiter Teil

21.Mai
Auswertung der Präsentation, interne Evaluation

24. Mai
"Nachzügler"-Termin für "klausur"-vergleichbare Präsentatinen

Die Qualifikationsziele

Die hier - schon mit Blick auf eine Fortsetzung des Kurses - fixierten Ziele seien an dieser Stelle nochmals zitiert, werden aber nicht durch eine theoriebezogene Exegese ermittelt, sondern durch den eigenen Umgang mit persönlich und dann eben auch exemplarisch ausgesuchten Gegenständen, an denen das Besondere als auch das Allgemeine seiner jeweiligen Qualitäten zur Darstellung gebracht werden soll.

Soweit die Verabredung mit den Studierenden, die damit auch zu einem für sie verpflichtenden Lehrkanon geworden ist:

- Die Studierenden verfügen über grundlegende, theoretisch-analytische Kenntnisse zu den Themen Design und Medien in unterschiedlichen Wissenschaftsmodellen und Paradigmen, einschließlich philosophie-geschichtlicher Kenntnisse zu Grundfragen der Ästhetik.
-  Die Studierenden können den theoretischen Kontext anwendungsbezogener Argumentationen analysieren, wissenschaftliche Rahmensetzungen erkennen und im Kontext praxisbezogener Aufgabenstellungen strukturiert und systematisch diskutieren und bewerten.
-  Bezug nehmend auf Entwicklung, Konvergenz, und Vernetzung der Medienlandschaft werden gesellschafts-politisch gesteuerte medienästhetische Phänomene diskutiert mit dem Ziel des Entwurfs eines theoretischen und ästhetischen Gesamtbilds.
-  Die Studierenden lernen exemplarische Modelle ästhetischer Praxis am Beispiel der Methodologienen des Bauhaus‘, des Design Thinking und der Virtual Reality und erörtern deren Einfluss auf unsere Gesellschaft.

Lehr- und Lernmethoden

Seminaristischer Unterricht, Sichtung und eigenständige Auswahl von Praxisbeispielen, gemeinsame Exkursionen in Berlin und nach Potsdam, Fertigung eigener Entwürfe oder Entwurfsskizzen und deren Präsentation, Dokumentation des Unterrichtsverlaufs und der Erkenntnisschritte.

In der ersten Begegnung am 1. April wurde besprochen, dass zwar für Alle die Smartphones / das Tablet zu einem unverzichtbaren Gegenstand ihres Alltags geworden sind, nicht aber Laptop / der Desktop-Computer

Zum Thema "Smartphone" dieser aktuelle Beitrag mit Blick in die Bild-Zeitung vom 24. April 2016 "Bild: Die Mobile-Media-Opfer".

Zum Thema Tablet dieser Link aus dem heise online Newsticker vom 25. Januar 2016, 09:06 Uhr. "Tablet statt Lehrbuch: Wie die Digitalisierung die Unis verändert".

Auch wird das Angebot diskutiert, die Präsentationen am 20. und 21. Mail jeweils aufzuzeichnen und diese Mitschnitte den Einzelpersonen / Gruppen anschliessend zur Verfügung zu stellen. [9]

Themen

Die hier zunächst zur Diskussion gestellten Empfehlungen

Einige mögliche Schwerpunkte für die Bearbeitung sind schon genannt worden:
- die hier benannten verschiedenen Design-Thinking Schulen
- die Beschäftigung mit Geschichte und Wirkung des Bauhaus’
- die Frage nach dem Einsatz und (zukünftigen) Wirkung von VR

Es können aber auch weitere in diesem Umfeld attraktiven und konkrete Themen zur Bearbeitung vorgeschlagen werden:
- z.Bsp. die alljährliche Vergabe des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises
diese und andere Wettbewerbe, die auf Wunsch benannt oder auch selber gesucht werden können, geben ebenfalls einen guten Einblick in das, was man heute so gerne "state-of-the-art" nennt.
die Abschlussarbeit steht bevor und danach die Frage, ob sich ein Master-Studium anschliessen soll oder ob sich konkrete Möglichkeiten einer Berufswahl und -Ausübung abzeichnen. Es wäre grundsätzlich legitim, auch diesen Verortungs- und Entscheidungsprozess zum Gegenstand der eigenen Ausarbeitung und Präsentation zu machen.
Um auf diese im Vorfeld gestellte Frage zu antworten: Auch ein Dokumentation dieser Veranstaltung, ihrer Dynamik, ihrer sogenanten Learnings und der in ihrem Verlauf vorgestellten Ergebnisse wäre ein legitimes Arbeitsvorhaben.

sind im Verlauf des ersten Kurses am 1. April diskutiert und zu Gunsten eines ebenso vordergründig "einfachen" wie "persönlichen" Ansatzes neu diskutiert und entschieden worden.

Dabei mag bei dieser Entscheidung nach der weiteren Art des Vorgehens auch ein Rolle gespielt haben, dass an diesem Tage ausschiesslich Studentinnen anwesend waren.

Dass dies dabei im Verlauf des ersten Tages auch die Nicht-Anwesenden, auch männlichen, Studenten von sich aus mit angesprochen und einbezogen haben: ’"Bravo"!

Klausur oder "Präsi"?

Die Entscheidung der Anwesenden, keine Klausur schreiben zu wollen, sondern stattdessen ein Präsentation durchzuführen stellt für alle Beteiligten eine zusätzliche Herausforderung dar. Die auf Wunsch der Studierenden so angenommen wird.

Das bedeutet:

- Die aktive Vorbereitung und Teilnahme an der Präsentation am 19. und 20. Mai sowie deren Auswertung am 21. Mai ist die verpflichtende Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss dieses Kurses.

- Für die Darstellung stehen ein Rechner mit Onlinezugang und mit einem AV-Zugang zur Verfügung. Auf dem Rechner ist das gesamte MS-Office-Paket installiert und kann genutzt werden. Adapter für Apple-Geräte müssen mitgebracht werden. Es wird nach Möglichkeit eine "Giromaus" bereitgestellt.

- Die durchschnittliche Dauer der Präsentation ist 20 Minuten. Danach dürfen Fragen gestellt werden. Die maximale Länge beträgt eine halbe Stunde.

- Nach jeweils 3 Präsentationen wird eine Pause von ca. 15 Minuten eingelegt.

- Eine Nachprüfung oder die Bereitstellung alternativer Termine ist nicht vorgesehen.

- Ab der 19. Kalenderwoche - die beginnt am 9. Mai - bis spätestens zum Freitag, besteht die Möglichkeit, ein Script-Entwurf fertigzustellen, der auch nochmals mit dem Dozenten besprochen werden kann. Dieser ist Teil der Benotung, kann, aber muss aber nicht als Hand-out ausgereicht werden.

- Dieses Script kann bis zum Freitag, den 13. Mai dem Dozent per Mail zugestellt werden, um auf diesem Wege nochmals mit ihm zu besprechen.

- Formal wird das Ganze nochmals im Lernportal als Aufgabe angekündigt, so dass dann die fertiggestellte Version des Skriptes auch dort nach Freigabe eingestellt werden kann. Das wäre also am 19. / 20. Mai. 2016.

Inhalt des Scriptes (Länge ca. 3 Seiten, darf auch länger sein) als Basis für die Präsentation:

— Kopfzeile mit den Angaben zur Person, zum Kurs, etc.
— Thema der Präsentation
— Ablauf / Schwerpunkte der Präsentation

— Realer oder virtueller Gegenstand der Präsentation
— Bezug auf die dafür wesentlichen Bezüge aus den Bereichen Design und/oder Ästhetik
— Verweis auf die für die Vorbereitung verwendeten Quellen

— Anlass der Wahrnehmung (Rezipient)
— Was stellt er dar (für mich, für die Anwesende, für des Gesellschaft)
— Geschichte der Entstehung (der reale oder virtuelle Gegenstand)

— Diskussion der Kriterien zu seiner Bewertung (die Quellen müssen nur im Script benannt werden)

— der Vortrag kann natürlich auch interaktive Elemente enthalten.

Wie schon gesagt, besteht die Möglichkeit einer Aufzeichnung, sei es zur persönlichen Kenntnis, sei es zur internen oder auch gemeinsamen Evaluation. Wird dies gewünscht, ist dieses ebenfalls rechtzeitig anzuzeigen und mit der Verwaltung der Hochschule abzusprechen, damit die entsprechenden technischen Mittel bereitgestellt werden können.

Das Script kann in der Vorlaufzeit in individueller Absprache mit dem Dozenten erweitert, verändert werden, und kann dann zusammen mit der Präsentation an alle Anwesenden ausgeteilt werden.

Partner Pics

Hier Hinweise auf Beiträgen, die für die gemeinsame Diskussion von Interesse sein könnten:

- von der ETHZ
— Bernhard Plattner [10]: "The Internet - What Else?" Abschiedsvorlesung an der ETHzürich vom 10.12.2015

Als Gegenpol zu diesem Vortrag die Antrittsvorlesung für die Professur für das Institut für technische Informatik und Kommunikationsnetze (TIK) von
— Laurent Vanbever aus Belgien zu dem Thema: «Improving the Internet – From Fragility to Resilience» an der ETHzürich vom 02.12.2015

- über die Kiron Universität:

— Philip Banse - hier für dctp TV - im Gespräch mit Katharina Dermühl vom Migration Hub Network in Berlin auf der DLD in München, auf YouTube eingestellt am 19. Januar 2016

Das / Der Beste zum Schluss

Anmerkungen

[1"Geboren" wurde diese Kurs-Idee im Verlauf der Planungen in den Jahren 2014 und 2015. Wird der Kursus über dieses Semester hinaus weitergeführt werden, könnte er in Zukunft auch so lauten:
Ästhetik in Theorie und Praxis:
Bauhaus – Design Thinking – VR

[2GA vor 25 Tagen
KA-K nie
CA vor 84 Tagen
YB nie
KB nie
DB ja
ED vor 25 Tagen
SRD nie
BCE nie
CE nie
IF nie
AK ja
JG ja
SJ nie
RM vor 76 Tagen
JM nie
Ds nie
LS nie (Widerspruch von der Teilnehmerin)
JS-Z ja
JS nie
ST ja

[3Siehe dazu auch den Eintrag "Klausur oder „Präsi“?"

[4HPI School of Design Thinking
Herausgeber: Christoph Meinel, Ulrich Weinberg, Timm Krohn
272 Seiten
Gebundene Ausgabe
Deutsch
Preis 25,00 EUR
ISBN 978-3-86774-427-0

[5Hier der LINK zum Interview “Getting comfortable being uncomfortable

[6Die Kraft der Kunst.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2013.
179 Seiten, 10,00 EUR.
ISBN-13: 9783518296448

[7

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[8Siehe auch: "Digitale Souveränität?".

[9Bei einer Fortführung des Kurses könnte dieser Aspekt der Darstellung und Selbst-Darstellung und -Wahrnehmung auch noch stärker in das Curriculum / in den Ablauf mit eingestellt werden.

[10Schon immer ein Early Adopter: Zur Einführung zur ISDN in der Schweiz anno 1988 hat er sich selber die Telefon-Nummer "000" zugewiesen.


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