Stanford University (Day Two)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Mittwoch Letzte Bearbeitung: 16. April 2016 um 04 Uhr 29 Minutenzum Post-Scriptum

 

Gestern noch Gast, heute schon mit dabei. Im Seminar:
Outstanding and memorable reflections on the emotional characteristics in leadership - and the developments around story title developments.

zu dem der Berichterstatter am Vortag spontan eingeladen worden war und an dem er nun als Gast hat teilnehmen. Als Dokument dieser Teilnahme das Schreiben, dass die Leiterin dieses Seminars an alle Teilnehmer verschickt hat - und an dem sich viele der Hochschullehrer in Deutschland ein Beispiel nehmen könn(t)en [1]

Hi everyone 
Let’s extend very special thanks to LM for showing us Dust Romance and Design and setting the stage for a design challenge that took us on a mental time travel to high school. He helps us narrow down our emerging themes and map them into a narrative; and storytelling. The challenge guided us to appreciate: PS’s deadpan detective silence and the email addressed to, "the estate of PS;" Cole’s CEO younger self on stage memory; and in a stunning surprise - Wolf’s poetic storytelling. TL will return later in the term - so get ready for more intentional yet spontaneous movement at the heart of all...
BAK

 [2]

Am Eingang zum Departement of Engenieering gleich neben der D-School war dieses Poster angeschlagen: von dem IRIS-Design Lab:


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Wie gut, dass die meiste Zeit im Inneren des Gebäudes # 550 Panama Mall verbracht wurde. Draussen wurden an diesem Tag die heissesten Temperaturen gemessen, die es angeblich je zuvor an diesem Tag gegeben hatte.

Bereits ein Jahr zuvor hatte Tom Randall von Bloomberg getitelt:
"California’s New Era of Heat Destroys All Previous Records"

Jetzt erwies sich auch der Untertitel als zutreffend:
"Sadly, this is only the beginning"

Und für diesen Tag meldete abc-News diese "WEATHER-News":
Record-breaking one-day heat wave moves through Bay Area


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Und dieTwitter-Quelle: https://twitter.com/abc7david/status/717845493573791744

P.S.

An diesem Tag wurden noch eine weitere Veranstaltung besucht: Sie fand in dem gleichen Gebäude statt, in dem sich auch das BROWN INSTITUTE befindet, dem Packard 101 (siehe den Artikel vom Vortag) und wurde ausgerichtet vom Stanford Center for Image Systems Engineering (SCIEN) das sich diesem Schwerpunkt widmet: "Developing imaging systems for the enhancement of human communication"

Der Gastredner war: Dr. Nicolas Pégard, UC Berkeley. Der Titel seines Vortrages:
"Compressive light-field microscopy for 3D functional imaging of the living brain

Hier eine kurze Einführung: We present a new microscopy technique for 3D functional neuroimaging in live brain tissue. The device is a simple light field fluorescence microscope allowing full volume acquisition in a single shot and can be miniaturized into a portable implant. Our computational methods first rely on spatial and temporal sparsity of fluorescence signals to identify and precisely localize neurons. We compute for each neuron a unique pattern, the light-field signature, that accounts for the effects of optical scattering and aberrations. The technique then yields a precise localization of active neurons and enables quantitative measurement of fluorescence with individual neuron spatial resolution and at high speeds, all without ever reconstructing a volume image. Experimental results are shown on live Zebrafish.

Im Nachgang zu diesem Vortrag war es möglich, mit ihm ein längeres Gespräch - auch auf deutsch und französisch - und ein Interview zu führen, von dem hier zunächst nur ein kurzer Ausschnitt präsentiert wird (auf Wunsch später auch gerne mehr):

Nicht mehr gereicht hat es - nicht einmal für eine Kontaktaufnahme - mit Hans Ulrich Gumbrecht.

Daher sei an dieser Stelle zumindest ein Auszug auf seiner Publikation aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zitiert, in der am 9. April 2016 unter der Überschrift "Ob die Freiheit eine Zukunft hat" unter anderem dieses zu lesen stand:

Die Freiheit des individuellen Lebens von Privilegien des Staates, die so profund waren, dass sie unsichtbar blieben — das könnte ein Thema der Zukunft sein.

Auf der anderen Seite scheint heute aber auch eine Sehnsucht zu existieren, individuelle Freiheitsrechte – und Freiheitslasten – gleichsam an den Staat zurückzugeben oder von nicht-staatlichen Institutionen absorbieren zu lassen. Zum Beispiel hat man in der amerikanischen Philosophie diskutiert, ob der sogenannte “Prozess der Moderne” als “Prozess der Entzauberung der Welt” nicht über das individuell Wünschbare und Tragbare hinausgeschossen ist – und durch gegenläufige Bewegungen “rationaler Wiederverzauberung” korrigiert werden sollte.

Anmerkungen

[1Die Vor- und Nachnamen der in dieser Mail benannten teilnehmend Personen wurden jeweils auf die ersten beiden Anfangsbuchstaben verkürzt - ausser dem eigenen :-)

[2In der Folgewoche traf als Antwort auf die eigene Danksagung an die Autorin diese Mail von einem ihrer Kollegen ein:
Hello Wolf,
_Thank you for sharing your experiences with us in class the other week. You’re a captivating storyteller.
_Safe travels,
_L,


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