Markus Salzkuhle: ganz cool & real MWC 2016

VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 28. Februar 2016 um 19 Uhr 56 Minutenzum Post-Scriptum

 

Auf Facebook ist seit dem 25. März 2014 zu lesen, "I’m excited to announce that we’ve agreed to acquire Oculus VR, the leader in virtual reality technology."

Am 8. September letzten Jahres steht das Thema bei Vanity Fair hoch im Kurs und der Beitrag von Max Chafkin kommt mit dem opulenten Titel daher, der da lautet: "Why Facebook’s $2 Billion Bet on Oculus Rift Might One Day Connect Everyone on Earth"

Und in seinem Facebook-Eintrag vom Mobile World Congress in Barcelona vom 21. Februar 2016 sieht man Mark auf seinem Weg zum Podium, während keiner der Anwesenden seiner gewahr wird, da ihnen allen die Augen verschlossen worden waren.


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In den auf diesem Foto eingeblendeten Kommentaren ist u.a. zu lesen:

Romi Kuntsman Mark - doesn’t it feel strange to be the only one walking with your real eyes, while everyone else are zombies in the matrix?

Mark Richard Smith-Manley i dont want to live in a world like this. I want to be able to touch a flower in bloom, and smell it. i want to be able to hug someone, and tell them i love them in person. i want to watch a sunset with a tear roll down my cheek. I want to be able to feel the breeze on my face , smell a sweet cooking smell, i want to feel connected in a human way. I dont want to sit in a gray suit, and be told whats cool, under an air conditioned led illuminated hall of electronic devices tracking my every move, be human is to be free.

Diese Selbst-Bildnis hat ikonografische Qualität: Es wird um die Welt gehen.

Es ist nicht nur ein Bild über den angekündigten Siegeszug der VR-Technologie, sondern auch das Siegerbildnis eines noch jungen Mannes von gerade mal 30 Jahren über all die Multiplikatoren und Follower, die nicht mehr sehen, was er sieht und die darauf warten, zu hören, welche Vision er von seiner Welt hat.

Hier das Video von dieser Veranstaltung, die damit beginnt, dass sich das Publikum die VR-Brillen wieder von der Nase nimmt, um dem Helden der neuen sozialen Welt zuhören und ihn sehen zu können:

Bill Gates hatte zum 40. Jahrestag der Firma Microsoft in einem Brief von den neuen Möglichkeiten und Chancen gesprochen, die die Technologie in Zukunft mit sich bringen würde und schon bei dieser Gelegenheit auf die Virtualisierung als einem der wichtigsten Trends hingewiesen [1]

In einem Twitter-Eintrag "Got to sample VR breakthroughs" vom 4. November 2015 hat er dann von einem virtuellen Tennis-Match mit @MariaSharapova berichtet, das er "Very cool" fand.

PS. Auch in Berlin wird Mark als reale Person anwesend sein.

P.S.

Unter dem Stichwort: "Zuckerberg in Berlin" kann man die gesamte deutsche online repräsentierte Presse finden, die sich über diesen Besucher hergemacht hat. Und die Rundfunkleute habe auch keine Gelegenheit ausgelassen, um über diesen Besuch zu berichten. Auch dann, wenn es im Grunde - neben dieser gelungenen Charm-Offensive - inhaltlich nicht wirklich viel zu berichten gab.

Ausser vielleicht seine - (als einzige?) unvorbereitete (sic!) - Antwort auf die an ihn gerichtete Frage, was er tun würde, wenn er der Chef von twitter wäre: “Considering the current state of Twitter, if you were its CEO, what would you do right now?”
Dazu mehr im Venture-Beat-Beitrag vom 26. Februar 2016: Mark Zuckerberg tackles question on what he would do as Twitter CEO

Anmerkungen

[1Hier ein Foto, das sein Vater von ihm als 15jähriger gemacht hat und das er auf seinem twitter-Account am 25. Februar veröffentlicht hatte:
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"Damals" war er halb so alt wie Zuckerberg heute...


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