Das CeBIT-Foto-Thema

VON Dr. Wolf SiegertZUM Sonntag Letzte Bearbeitung: 13. März 2016 um 11 Uhr 23 Minutenzum Post-Scriptum

 

Mit der Presse-Service-Aussendung der Deutschen Messe AG vom Montag, den 5. Oktober 2015, 18:19 wird ein neues Messesegment angekündigt und beworben:

In dieser wird das folgende Foto ausgesandt:


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Ohne Nennung des Namens der Fotografen...

Dazu sei auch an dieser Stellte (nochmals) verwiesen auf die Pressemitteilung 62/15 der bayerischen Justiz zum Thema:

"Foto und Fotograf.
Wer eine Fotografie eines anderen nutzt, indem er sie ins Internet einstellt, muss grundsätzlich auch den Fotografen nennen. "

... dafür aber mit der Abbildung des Gesichtes eines Mannes, der mit Sicherheit nicht gefragt worden ist, ob er an dieser Stelle öffentlich vorgeführt werden darf.

Aber wen kümmert das noch angesichts der aktuellen Entwicklungen und Diskussionen um die Fotografie, oder, wie es jetzt im Deutschlandradio schlicht und einfach genannt wird, um das "Knipsen".

Zur "Anmod" der Beiträge, die unter dem Titel "Fish Gape und andere Foto-Trends. Das große Klicken" versammelt worden sind, heisst es:

Fotografieren ist eigentlich nicht der passende Ausdruck, für das, was wir täglich tun. Knipsen trifft es eher. [...] Seit es Handykameras und Foto-Apps gibt, ist in der Welt der Bilder nur noch wenig, wie es einmal war.

Besonders gespannt hätte man insbesondere auf das Gespräch von Susanne Führer mit Jim Rakete unter dem Titel: "Warum Selfies die Leute einsam machen" sein können. Leider hat dieses Gespräch aber nicht die gleiche Qualität, die in anderen Gesprächen zum Vorschein gekommen ist.

Dennoch ist auch dieses Gespräch in dem Sinne hörenswert, da es mit der verdammt schwierigen Aufgabe konfrontiert, herauszufinden, wie man es hätte anders, vielleicht auch, wie man es hätte besser machen können.

P.S.

Hier ein Auszug aus zwei Presse-Meldungen, die uns im Vorfeld der CeBIT erreichten;

Am 29. Februar 2016 von PR KONSTANT:

CeBIT 2016: Neue Selfies braucht das Land / ultron zeigt Selfie-Sticks mit eingebauten Lichtstrahlern, integrierten Spiegeln, goldenen Legierungen, kompakten Designs und Handgriffen in Lederoptik

Auf der CeBIT präsentiert ultron eine ganze Reihe neuer Selfie-Sticks, mit denen kein Selbstportrait mehr misslingt. Allen voran der ultron „selfie BT deluxe“ und der „selfie deluxe flash“. Beide Sticks kommen mit einer edlen Aluminium-Legierung in Gold und sorgen so für Stil beim Fotografieren. Jedem Selfie-Freund ist längst klar: Eine gute Beleuchtung ist das A und O für das perfekte Bild. Daher hat ultron seinen „selfie deluxe flash“ mit einer zusätzlichen Lichteinheit ausgestattet, die sich auf der Oberseite der Smartphone-Halterung befindet. Mit drei verschiedenen Helligkeitsstufen rückt sie das Motiv auch bei ungünstigen Verhältnissen ins perfekte Licht. Ein weiteres Laster passionierter Selbst-Fotografen sind gering auflösende Front-Kameras. Auch hierfür hält der ultron „selfie deluxe flash“ die passende Lösung bereit, denn er verfügt über einen kompakten Spiegel an der Smartphone-Halterung. Das Smartphone wird einfach anders herum in den Stick gespannt, die rückwärtige Hauptkamera für das Selfie genutzt und im Spiegel die optimale Pose gecheckt. Verbunden wird der bis zu 88 cm lange Stick über den Klinkenanschluss des Smartphones.

Der ultron „selfie BT deluxe“ bringt gleich ein ganzes Foto-Set mit. Neben einer praktischen Trageschlaufe, die wie der Handgriff in brauner Lederoptik daher kommt, bringt er einen Bluetooth-Auslöser sowie ein Dreibein-Stativ mit, die ebenfalls in Gold gehalten sind. Zum Aufstecken auf das Smartphone liegt eine Kameralinse bei, die Objektive mit Fisheye-, Weitwinkel- oder Makro-Effekten bereithält.

Wer es lieber dezent und unauffällig mag, wählt die Sticks der ultron „selfie compact“ Serie. Die ausziehbaren Teleskoparme für Smartphones sind wahlweise mit Bluetooth oder 3,5 mm Klinken-Verbindung erhältlich. Der ultron „selfie cable compact“ lässt sich von handlichen 19 cm auf 78 cm ausziehen, die Bluetooth-Variante verlängert den Arm sogar um 90 cm.

Vom 10. März 2016 von der P8 GmbH

CeBIT 2016: Start-Up präsentiert weltweit einzigartiges 3D Fotostudio

Das Unternehmen 3D Elements hat das 3D Fotostudio zur Serienreife gebracht. Dagubert, das weltweit erste mobile, vollautomatische 3D Fotostudio revolutioniert mit seiner innovativen Projektionstechnologie die 3D Industrie. Florian Tursky, CEO von 3D Elements, ist persönlich auf der CeBIT und gewährt Einblick in die neuesten Produktentwicklungen des jungen Unternehmens. [...]
3D Elements hat seine Technologie um ein vielfaches verfeinert, um eine noch bessere Qualität der 3D Daten zu erreichen. Mit Fotogrammetrietechnologie werden detailgetreue Ergebnisse in der 3D Rekonstruktion erzielt – und das in weniger als einer Sekunde. Mit Hilfe von 150 eigens angepassten Kameras wird ein 3D Modell errechnet. Die ermittelten 3D Daten werden in den verschiedensten Sektoren der Industrie angewendet. Sie ermöglichen maßgeschneiderte Angebote für die Kunden, die vom perfekt sitzenden Kleid über die passende Brille bis hin zum idealen Fahrradrahmen reichen.
Hinter diesem Erfolg stecken 18 Monate Forschung und laufende Weiterentwicklung. Die Software und die Studiolösung stammen gänzlich aus den Händen von 3D Elements. Die Kooperation mit dem Austrian Institute of Technology sowie einer führenden Marketingagentur verbindet den technologischen Aspekt mit einem ganzheitlichen, kundenorientierten Ansatz.