Foto(s) zum Tag der Pressefreiheit

VON Dr. Wolf SiegertZUM Sonntag Letzte Bearbeitung: 13. Mai 2015 um 16 Uhr 20 Minuten

 

Zu Besuch beim Bayerischen Journalistenverband im Presse Club in München.

An diesem Tag wurden unter dem Motto „Der Pressefreiheit ein Gesicht geben“ zwei Preise für jene Redaktionen vergeben, die sich mit einem ganz besonderes auszuzeichnenden Engagement um die Förderung und Vertretung des Themas der Pressereiheit engagiert haben: Die Redaktion des Fränkischen Tags, heute vertreten durch deren Chefredakteur Frank Förtsch, und die des Medienmagazins des Bayerischen Rundfunks, vertreten durch die verantwortliche Redakteurin Sissi Pitzer. [1]

In beiden Fällen keine Einzelkämpfer, sondern jeweils eine ganze Gruppen von Redakteurinnen und Redakteuren, von Online-Spezialisten und KorrespondentInnen, die sich dem Thema stellen, mit ihren Beiträgen und als Team.

Und dennoch: an dieser Stelle besonders genannt sei der Fotograf Ronald Rinklef von der Redaktion des Fränkischen Tags (FT) aus Bamberg, das das Foto arrangiert, gemacht und für diese Bewerbung eingereicht hatte.


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Als eigenes "Sonntagsfoto" dieses Tages ein Blick auf die beiden Preisträger, die, nach der Verleihung wieder an ihre Plätze zurückgekehrt, sogleich damit beginnen, die gute Nachricht über ihre elektronischen Kanäle bekannt zugeben.


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PS.

Was keiner wusste: Dieser Tag ist nicht nur Tag der Pressefreiheit, sondern auch der "Welttag des Lachens" - das einem allerdings nur im Hals stecken bleiben kann, wenn man sehen kann und will, was dieser Kampf um dieses hohe Gut bedeutet.

In diesem Zusammenhang die dringende Hinseh-, Lese-, Kauf- und Weitergabe-Empfehlung für die 2015er Ausgabe des Fotobandes von Reporter ohne Grenzen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/themen/fotobuecher/fotobuch-2015/ von dem einige der Fotos auch Online eingesehen werden können. [2]

PPS.

Jetzt ist aus dem "Sonntagsfoto" nach und nach doch ein ganzer Beitrag geworden.
Und weil dem schon so ist, hier auch noch die Aufzeichnung des Videojournalisten Laszlo C. Bacs von der Preisverleihung:

Anmerkungen

[1Hier ein Auszug aus der Presseerklärung:
Die Redaktion des Fränkischen Tags (FT) ist Sieger beim BJV-Wettbewerb zum Tag der Pressefreiheit. Die Jury kürte das Aufmacherfoto der FT-Ausgabe vom 14. Januar 2015. Darauf präsentiert sich die Redaktion mit dem am Vortag gewählten Unwort des Jahres „Lügenpresse“.

„Der Fränkische Tag gibt mit dieser Veröffentlichung auf der Titelseite der Pressefreiheit ein Gesicht“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Die Redaktion bekenne sich sichtbar zu ihrer Arbeit und zu ihrem Selbstverständnis. „Es gehört Mut dazu, sich im Rahmen der Anfeindungen und zwischen Wügida (Würzburg) und Nügida (Nürnberg) zu seiner Haltung zu bekennen. Sie greifen das Unwort des Jahres 2014 auf und bebildern es auf fast satirische Weise“, sagt die Jury in ihrer Begründung.

Das Preisgeld von 500 Euro überreichte der BJV-Vorsitzende Michael Busch am Tag der Pressefreiheit im Münchner PresseClub an FT-Chefredakteur Frank Förtsch.

Zweiter Sieger ist die Redaktion des MedienMagazins des Bayerischen Rundfunks. Dessen verantwortliche Redakteurin Sissi Pitzer hatte zwei Beiträge eingereicht: die jeweils ständig aktualisierten Seiten „Pressefreiheit – Reporter ohne Grenzen“ und eine interaktive Weltkarte, die alle Radio-Beiträge und Artikel des Magazins zum Thema Pressefreiheit auffindbar macht.

„Es gelingt kompetent und multimedial, einen umfassenden Überblick über die Pressefreiheit weltweit zu verschaffen. Das ist eine sehr gute und zeitgemäße Umsetzung eines sperrigen Themas“, lobte die Jury diese Werke. Wie bei einem Puzzle fühle sich der Nutzer fast verpflichtet, sich mit der Pressefreiheit auseinanderzusetzen und Teil für Teil oder Land für Land anzuklicken und die jeweiligen Kurzinfos zu lesen oder dazu auf der weiteren Ebene einen O-Ton anzuhören.

Als Anerkennung ihrer Arbeit erhielt die Redaktion zwei Ausgaben der Satirezeitung Charlie Hebdo und drei Ersttagsbriefe des Europäischen Parlaments zu Charlie Hebdo aus den Händen des BJV-Vorsitzenden.

Er betonte, der Bayerische Journalisten-Verband sehe mit Sorge, wie in Deutschland pressefreiheitliche Rechte schleichend eingeschränkt würden. Daher wolle der Verband mit dem erstmals ausgetragenen Wettbewerb das Bewusstsein bei den Journalistinnen und Journalisten wecken, „dass wir nicht im eigenen Sud schmoren, sondern uns mit dem Thema Pressefreiheit gesellschaftlich auseinandersetzen. Es geht um die Grundwerte der Demokratie“. [...]

[2Und wer sich immer noch nicht entschliessen kann, hier als Nachtrag der Hinweis aus eigener Praxis, dass dieses Buch - mit Verpackung in einem Geschenkpapier - für € 15 inklusive Versand innerhalb Deutschlands online bestellt und sogleich auch bezahlt werden kann.
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