M8 - Performance, die Zweite.

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 31. Dezember 2014 um 00 Uhr 24 Minuten

 

Mit diesem Beitrag machen wir im Büro genau dort weiter, wo wir im Zug auf einer Reise nach Berlin am Abend des Fussballweltmeisterschaftsendspiels mit dem ersten Versuch aufgehört haben, das M8 aus der HTC-One-Reihe zum Einsatz zu bringen [1] und berichten, ebenso authentisch wie offen und direkt, wie folgt weiter:

11.

Sobald das Gerät [2] wieder aufgeladen war, wird als Erstes erneut ein W-LAN-Zugang hergestellt.

Dieses klappt problemlos.

Doch kaum ist der Zugang hergestellt, beginnt das Gerät sogleich ungefragt eine ganze virtuelle Maschinerie von Funktionen in Gang und mit externen Servern in Verbindung zu setzen. Es werden Reihen von Updates zu den nachfolgend angezeigten Programmen abgerufen, heruntergeladen, Programme, die offensichtlich alle schon auf dem Gerät vorhanden sind [3].

— HTC Sense Input
— Zoe
— Fitbit
— Google Play Music
— Kid Mode: Free Games + Lock
— Gmail
— Google text to speach
— Hangouts
— Google Play Movies & TV
— HTC BlinkFeed
— Google Play Newsstand
— HTC Gallery
— You Tube
— Maps
— Cloud print
— HTC Service Pack
— Chrome Browser Google
— Twitter
— Google Drive
— Google Play Books

Ist dieser Upload-Vorgang durchgeführt [4], werden als "up to date" ausserdem noch die folgenden Programme aufgeführt:

— Google Talkback
— HTC Backup for HTC One
— Street View on Google Maps

Dann, plötzlich verschwindet auf wundersame Weise diese lange Liste wieder - und übrig bleibt die Meldung:

"System update available
Tap to download the system updat
e"

Dabei geht es um ein "Software update 1.54.401.10 (66,71 MB)"

Damit, so ist zu lesen, würden eine ganze Reihe von Anwendungen weiter stabilisiert, namentlich:

— "Radio stability improvements"
— "Camera stability"
— "Video Highlight stability"
— "FM Radio stability"
— "Weather app barometer update"

Was tun? Nach der Lektüre und einigem Überlegen wird der virtuelle "DOWNLOAD" "Knopf" gedrückt.

Nun ist erneut am oberen linken Rand eine animierte Pfeilfigur zu sehen, die anzeigt, dass eine grosse Menge von Daten auf das Gerät geladen werden.

Das geht in der erstaunlich knappen Zeit von weniger als einer halben Minute.

Nach einem Neustart zeigt ein Symbol, dass die neue Software eingespielt wird; ein grüner Fortschrittsbalken zeigt an, wie viel Arbeit noch auszuführen ist.

Auch dieser Vorgang ist in weniger als einer Minute erledigt.

Dieser Vorgang wiederholt sich einmal, dann nochmals, und dann ein drittes Mal.

Insgesamt, so die Meldung gelte es "256 apps" zu optimieren.

Dafür bedarf es nun doch einer längeren Zeit, und wir haben wieder einmal Gelegenheit, die inzwischen schon gut bekannte AJAX: Ich-drehe-mich-im-Kreis-Schleife zu bewundern.

Dann ist der Boot-Vorgang abgeschlossen, das Gerät wird nochmals auf Null gefahren und dann mit der Meldung neu gestartet:

"Congratulations!
_Your phone has been updated
successfully to version 1.54.401.10
"

12.

Als Erstes wird - weil nicht bekannt - aus Neugier eine Anwendung geöffnet, die sich "ZOE" nennt. Auf dem Hintergrund erscheint das Bild einer Berglandschaft, unten auf der weissen Leiste steht in schwarz geschrieben:
"CHECK FOR UPDATES"

Vier Fortschrittspunkte sind darüber zu sehen. Aber deutlich erhellt ist - und bleibt auf viel zu lange Zeit - nur der erste.

Minuten später... erscheinen dann gleich drei Bilder, die drei Programme unter diesem Namen ZOE von HTC CREATIVE LABS anbieten. Und daneben gibt es die Aufforderung: "OPEN" oder "UNINSTALL"

Wäre dies ein eigenes Gerät, würde jetzt "UNINSTALL" aktiviert werden. Da es sich aber um ein Testgerät handelt, wird stattdessen die Funktion "Zurück auf Anfang" ausgewählt und der Vorgang damit beendet. [5]

13.

Dann doch lieber den "Tools" Button aktivieren und die Funktion "Flashlight" auswählen. Die funktioniert, sofort - und das sogar in drei Helligkeitsstufen: Toll.

Beim Schreiben dieser Zeilen beginnt eine Art klammheimliche Freude darüber aufzukommen, wie es gelungen ist, auf kompliziertem Wege nachzubilden, was "früher" so einfach zu nutzen war. Und das mit der Taschenlampe ist echt "toll" - auch wenn nach der eigenen Erfahrung das Leuchten des Screens ausreicht, um sich in der Nacht überhaupt und irgendwie im Dunkeln orientieren zu können.

Gleich unter dem Taschenlampen-Symbol befindet sich der "Voice Recorder". Und der funktioniert auch, und das spielend leicht.

Um die Qualität noch zu steigern, wird ein Panasonic Telefon-Headset beigebracht, so wie es im Zusammenhang mit den SIEMENS, bzw. heute GIGASET-Telefonen zum Einsatz kommt. Es stellt sich aber heraus, dass der Stecker für die dafür vorgesehene Buchse zu klein ist.

Also kommt alternativ ein Headphone-Headset-Adapter zum Einsatz. Der passt und wird mit seinen am anderen Ende befindlichen zwei Buchsen an die Mikrophon- bzw. Hörmuschel-Stecker eines Sennheiser PC 26 angeschlossen.

Die Qualität ist jetzt nochmal deutlich besser, zumal das "AAC_LC"-Format als Default-Standard voreingestellt ist [6]

14.

So, jetzt haben wir immer noch nicht mehr erklommen, als die Spitze eines "Eisbergs", der fast völlig unter Wasser liegt. Womit es für ein abschliessendes oder auch nur weiterführendes Urteil noch viel zu früh ist.

Dennoch hier eine erste spontane Zusammenfassung, bevor wir uns mit weiteren Details beschäftigen:

Für alle die, die sich in der Google-Welt zuhause fühlen, mit ihr vertraut sind und dem Anbieter all dieser "Gratis"-Dienste vertrauen - für die ist das hier sicher ein SUPER-Teil.

Echt geil: Es ist eines DER High-End-Geräte auf dem Smartphone-Markt, das die Chance hat, auch über den Tag hinaus den NutzerInnen "Friede, Freude, Eierkuchen" zu schenken. [7]

Nur mit den "Eierkuchen" ist das so eine Sache, wie das Märchen "De dicke fette Pannkoken" uns bis heute deutlich vor Augen zu führen vermag...

Das HTC One M8 hat einen UVP von 679,- Euro: Das ist viel Geld - für ein tolles Stück Hardware - mit toll-dreister Software.

15.

Hier nur ein Beispiel - und auch dies ausgewählt in Fortsetzung der ersten Testreihe, die schon im Zug begonnen worden ist.

Es geht um den HTC TV-Button.

Wird dieser aktiviert, erscheint zunächst die Meldung: "HTC TV collects your usage and favorites information to help improve your recommendations. For more information see the HTC Privacy Policy."

Drückt man auf "CANCEL" kommt man zurück auf den Start"knopf". Mit "OK" kommt man sicherlich weiter. Wer aber die "LERN MORE"-Funktion aktiviert... wird irre!

Dort finden sich Texte zum Thema
— Copyright
— Privacy Policy
— End User License Agreement
— Disclaimer for products with Navigation Funktion

Man muss mit dem Finger mehr als 10x "swipen" um so mit diesem "scrollen" bis ans Ende dieses Textkonvolutes angekommen zu sein. Das ist ungeheuer viel Stoff - und alles in Englisch.

Und all das wird mit dem "OK" Button bestätigt, wenn man ihn denn aktiviert.

Er wird aktiviert.

Und das Gerät - genauer gesagt, die Software, stellt die Frage:

"HTC TV needs to know more about your TV service. Do you want to do this now"

Ja. Es wird der "OK" "Knopf" gedruckt.

Jetzt fragt die Software:

To answer the following questions, you need to be familiar with your provider’s channel lineup. You may need to turn on your TV or refer to your provider’s channel list.

Do you want to continue?

Statt "CONTINUE" wird die Funktion "SKIP" aktiviert.

Denn selbst auf der "Recommended" Seite werden ja schon einige Angebote bereitgehalten:
— Channel 21 / Euronews (Ch 15)
— Spreekanal (CH 36)
— ManueLenz.TV (CH 39)
— Brisant (CH 5)
— Verbotene Liebe (Within 15 min)

Also warten wir einfach mal die 15 Minuten ab, und stellen das bis zu diesem Punkt Gesagte schon mal ins Netz.

[...]

Dann ist es soweit: Es gibt einen Zugang zu der Startseite von "Verbotene Liebe" 50 MINS, 5 - ARD

"Verbotene Liebe (VL) läuft täglich um 17.55 Uhr in der ARD! 3 Millionen eingefleischte VL-Fans fiebern seit dem 2. Januar 1955... Show all

Nein. Jetzt kein "Show all", sondern bitte endlich Butter bei die Fische!

Der Button "Watch Now" wird gedrückt... und....

NEIN: DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN.

Unter der Überschrft "Setup" kommt - erneut - die Meldung:

"HTC TV needs to know more about your TV service. Do you want to do this now"

"Dammed: NO": "CANCEL"
Und: "Aus die Maus"!!!

16.

Inzwischen ist klar geworden, dass die implementierte Software nur so und nur unter jenen Bedingungen genutzt werden kann, wie es - zunächst - als Default von der herstellenden / vertreibenden Firma vorgesehen ist.

Am nächsten Morgen wird mit der erneuten Inbetriebnahme des Gerätes vermeldet:

"1 application updated: 08:27
HTC Sense TV
"

Wir belassen es bei dieser Meldung, prüfen nicht nochmals die TV-Empfangsbereitschaft und machen uns lieber mit dem Gerät in der Tasche auf den Weg zum Bäcker an der Ecke.

Bei diesem nächsten Test, "Google Maps" betreffend, werden denn auch die "Terms of Service" und die "Privacy Policy" gar nicht erst mehr zur Lektüre geöffnet, sondern sogleich mit dem Berühren des Tippfeldes "Accept & continue" angenommen.

Gezeigt wird eine Karte von Europa und Nord-West-Afrika. Unten rechts ist die als Icon abstrahierte Abbildung von einem Kompass zu finden. Wird dieser angetippt kommt die Meldung:

"Location services disabled
Google maps needs access to your lacation. Please turn on location access
."

Aha: jetzt kommt schon die Meldung mit der Frage, ob diese Google-Funktion für alle Google Apps gelten solle:

"In a previous version of Android, you turned off the ability for Google apps to access your location.

Turn it back on for all Google apps?

Not now | Yes"

Wird die option "Not now" gewählt, passiert... gar nichts.

Wird die Option "Yes" gewählt wird mitgeteilt, dass sich sowohl Facebook als auch "Google Location Reporting" nach dem eigenen Standort erkundigt haben.

Wird die Funktion "Search" aktiviert wird gezeigt, welche Destinationen vor der eigenen Nutzung gesucht wurden; in München und zuvor in Berlin, vor allem im Prenzlauer Berg und und Kreuzberg ... wir übersehen all diese geflissentlich und geben die Strasse an, an dem das Büro liegt: die Leistikowstrasse.

Vor dort aus nun wird ein kleiner Ausflug zum Bäcker unternommen. Der Weg dorthin sind nur wenige hundert Meter. Nachdem dort aber die Mandel-Croissants (hmmmm: lecker) eingekauft waren ein kurzer Blick auf’s Display. Und dort hat sich an dem angezeigten Standort nichts geändert.

Interessant. Obwohl nur der Name der Strasse, nicht aber die Hausnummer angegeben war, hatte sich der kleine rote Merkpunkt genau an die richtige Stelle platziert. Jetzt aber, beim Bäcker, war keine Veränderung zu bemerken.

Aber wurde der Nutzung des "location access" zugestimmt?

Unter "Settings" findet sich der Eintrag: "Mobile data | Disconnected because service is unabailable"

Zum Abschluss wird dieser Kartenabschnitt unter dem Stichwort "L3" - irgendwo im System - abgespeichert.

Aber irgendwie bleibt das Ganze undurchschaubar: da ist man nun bereit, zumindest für einen Text den Location Based Service zu aktivieren - und es gelingt nicht... [8]

17.

Angesichts dieser Erfahrungen mit dem Nicht-Zugang auf die aktuellen Kartenpositionen - die Annahme war, die GPS-Signale würden das schon richten - wird nun doch und endlich die "Nano-SIM"-Karte von T-Mobile aus dem Versteck geholt, in das Trägermedium hineingefummelt und mit der im Büro nun zugänglichen PIN Nummer aktiviert.

Und siehe da: Unter dem Eintag "Mobile data" ist nun zu lesen "Use my data plan when Wi-Fi isn’t available."

Weiters wird gefragt:

"Would you like to install settings and apps from your carrier Existing settings will be replaced.
Install now
| Install later | CANCEL | OK "

Die Entscheidung lautet "CANCEL" worauf nochmals nach dem "Carrier" gefragt und diese Frage wahrheitsgemäss mit "telekom" beantwortet wird.

Anschliessend gelingt es auch - nach zwei von drei möglichen Fehlversuchen - die PIN-Nummer der SIM-Karte zu ändern - und von dem SmartPHONE aus die Telefone im Büro zum Läuten zu bringen.

So weit, so gut.

Die Telekom sendet ihre SMS und fragt an, ob man von diesem Gerät auch MMS-Nachrichten versenden wolle. Aber auch auf diese Anfrage wird zunächst nicht eingegangen. Zu viele Köche....

Stattdessen wird immer und nochmals der Versuch gestartet, über das Gerät einen TV-Empfang herstellen zu können [9]

In Google Play wird das Stichwort "TVCenter for Andorid" eingegeben und es werden zwei Softwarpakete angegeben:
— TVCenter for Android
— TVCenter WiFi

Wir entscheiden uns für die erste Version, so wie in der Bedienungsanleitung beschrieben.

Das geht mit einer rasanten Geschwindigkeit. Und ein "Setup-Wizard" wird angeboten - und durch das Aktivieren der Funktion "Next" angenommen.

Zunächst wird gefragt, ob dieses "TVCenter" immer dann gestartet werden soll, wenn die USB-Schnittstelle angsprochen wird. Die Antwort lautet: "Cancel".

Dann passiert aber.... gar nichts.

Also muss "OK" aktiviert werden.

Jetzt wird nach der "location" gefragt: "Deutschland DE" ist die Antwort.

Danach werden alle in diesem Spektrum angebotenen Kanäle und Programme gescannt: 17 Kanäle / Sender werden gefunden.

Jetzt "Done" und dann Fun???

auf dem 3. Kanal "PHOENIX" wird angeboten "Thema Faszination Fliegen"

Und dann kann man tatsächlich Fernsehen: Das Thema lautet: Raumfahrt.

Es geht um die zukünftige Beschäftigung von 6000 Menschen, damit 6 Menschen im All in der Raumstation arbeiten können.

Und dann geht es erneut um die Finanzierung des neuen Flughafens in Berlin-Brandenburg. Und um die Zustimmung der Linken und die Ablehnung durch die Grünen. Und einem Interview mit Martin Delius von der Piratenpartei, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses BER, wird das Jahr 2017 avisiert.

Zum Abschluss gibt es Bilder von den Flugvorführungen. [10] Allein für das Betrachten eben dieser hat sich die ganze Arbeit schon gelohnt. [11]


18.

Kommen wir zur Königsklasse: "VPN"

Die Einstellungen dazu sind zu finden unter "Wireless & Networks"

Zunächst wird gesagt/gefragt:

"You need to set a lock screen PIN or password before you can use credential storage.

CANCEL | OK "

Eine solche Sicherheitsfunktion wird installiert und bestätigt mit:

"Screen lock security is now on. Would you also like to hide message previews, missed call previews and private contacts’ names..."

Während des Abrufs dieser Nachricht wird der Screen schwarz. Und beim Wiederherstellen des Abrufs unter "VPN" erscheint nur noch eine weisse Seite.

Oben rechts stehen drei Punkt untereinander. Beim Berühren dieser tauchen zwei Textzeilen auf:
— Add VPN profile
— Always-on VPN

Wir versuchen es mit "Edit VPN profile" | geben diesem einen Namen | werden nach dem Typ gefragt und wählen PPTP als Standardvorgabe aus.
Es folgen die weiteren Einträge:
— Serveradresse wird eingegeben
— Username wird eingegeben
— Password wird eingegeben
und es wird versucht, eine Verbindung herzustellen - was nicht gelingt.

Folgenden weitere Möglichkeiten zum Finetuning werden angeboten:

Suche nach Alternativen beim TYPE:
— L2TP/IPSec PSK
— L2TP/IPSec RSA
— IPSEC Xauth PSK
— IPSEC Xauth RSA
— PISec Hybrid RSA

Die "PPP encryption (MPPE)" kann abgeschaltet werden

Und folgende weitere Eintragungen sind möglich unter den Positionen:
— DNS SEARCH DOMAINS
— DNS SERVERS (E.G. 8.8.8.8.)
— FORWARDING ROUTES (E.G. 10.0.0.0/8)

An dieser Stelle wird es angezeigt sein, nochmals beim Admin anzufragen.

19. Android bashing?

Die Rückmeldungen beider Administratoren waren entmutigend - jede auf ihre Art und Weise.

— In der ersten Rückmeldung kam es schlicht und einfach zu einer (Ver-)Weigerung, sich überhaupt mit Fragestellungen dieser Art auseinandersetzen zu müssen. Und dabei ist der Mann vom Fach, hat all das studiert und schon jetzt mehr als 15 Jahre Praxiserfahrungen. Er schreibt - und er wird hoffentlich Nachsicht walten lassen, dass wir ihn hier ein Stück weit zitieren:
"Aus den Augen eines iPhone Benutzers kann ich nur sagen UNGLAUBLICH ;-)
Wieder habe ich den teueren Preis, die etwas hinterherhinkende Funktionalität und auch den etwas höheren App-Preis nicht bereut. Im Gegensatz zu solch einem Gerät, wie dem M8, kann ich nur froh sein.
Getreu dem alten Motto: "auspacken, einschalten, garantiert keine Probleme" kann ich mit meinem iPhone nach wenigen Konfigurationsschritten loslegen.
Die paar Konfigurationsschritte lassen sich auch rechtfertigen.
Schließlich will ein Gerät ja auch wissen wer auf der anderen Seite des Bildschirms ist
."

— Auch die zweite Rückmeldung zog sich eine zeitlang... und endete in einer ebenso aufwendigen wie interessanten Diskussion darüber, mit welchem Smartphone - und insbesondere mit welchem Betriebssystem - heute möglichst sichere und komfortable Funktionen über eine solches Gerät - einst Telefon genannt - ausgeführt werden können.
Auch hier fiel letztendlich die Entscheidung gegen die Android-Welt, und zuförderst gegen alle jene Hersteller, die der "reinen" Android 4.4 - Version noch allerlei Eigenprogrammiertes - oft genug untrennbar damit verbunden - hinzugefügt haben.

Und was nun tun aus Nutzer-Sicht? Bevor wir noch einen letzten Versuch in Richtung der direkten Rechner-Anbindung unternehmen, gibt es die Entscheidung, noch zwei weitere "Loops" zu drehen - ja, "drehen zu müssen": Zum einen in Richtung Android-Custom-Roms [12] und zum zweiten in Richtung Windows 8.1 im mobilen Einsatz.

20. Desktop <-> Smartphone

Auf dem Rechner laufen zwei Software-Tools, die von htc bereitgestellt werden. Nach dem Anschliessen des Gerätes an eine USB-Schnittstelle ist folgendes festzustellen.

Das Programm HTCSync in der Version 3.3.63, das das M8 aber nicht (an-)erkennt.

Das Programm htc Sync Manager in der aktuellsten Version 3.1.3.0, das sich mit einer Meldung in Szene setzt, die da lautet: "Nicht mit Smartphone verbunden".

Dessen ungeachtet wird aber im MS-Explorer ein neues Laufwerk angezeigt, das HTC_One_M8 lautet, und in dem ein "Laufwerk" mit dem Namen "Internal Storage" angezeigt wird mit eine Reihe von Ordnern:
von .data, .showme und _nero_sync bis Pictures, Podcast und TVCenter.

Gesucht wird eine Tonaufnahme, der Mitschnitte eines Gesprächs.
In dem Ordner MyDocuments findet sich ein Ordner My Recordings. Und in diesem die Datei Voice0005.aac. Dieser lässt sich auch erfolgreich aus dem M8 auf den Rechner kopieren und dort auch abhören.
Und: ist von bemerkenswert guter Qualität.

In dem DCIM-Ordner sind drei Dateien mit drei Test-Fotos abgelegt worden, und zwar jeweils als .thumbnails und im .JPG-Format. In dem .thumbnail-Ordner findet sich aber noch eine weitere Datei genannt ".thumbdata3—1967290299" mit 19,1 MB, die sich nicht weiter öffnen oder anderweitig bestimmen lässt. Löschen?

Zur Prüfung wird der ".showme"-Ordner geöffnet, in dem sich wiederum ein "thumbnails"-Ordner befindet. Und in dem wiederum sind Fotos eingestellt, die offensichtlich werksseitig gefertigt wurden um zu zeigen, wie toll dieses Smartphone ist. Also: Nicht löschen!

Dann wird die Anwendung geschlossen, das Smartphone deaktiviert und danach der ganze Ankoppelvorgang wiederholt. Das Ergebnis bleibt das Gleiche: es eröffnet sich die Möglichkeit auf eines der M8_"Laufwerke" zuzugreifen, die Anwendung des Sync Managers insgesamt versagt weiter ihren Dienst.

Anmerkungen

[2Hier nochmals die aktuellen DATEN letztmalig ausgelesen am Ende der KW 30/2014:
Android version 4.4.2
HTC Sense version 6.0
Software numer 1.54.401.10
HTC SDK API level 6.17
Kernel version 3.4.0-g0c47a10 | root@abm022 #1 | SMP PREEMPT
_Baseband version 1.16.2133156.UA15G_20.18m.4096.07L
Build numer 1.54.401.10CL325784 release-keys

[3hier angeführt in der Reihenfolge der Einspielungen, so wie sie staunend mitverfolgt wurden

[4davon ausgeschlossen bleiben die Programme:
— Facebook
— Google Search
— Google+
— HTC Dot View
— HTC Guide

[5Als am nächsten Morgen das Gerät erneut in Betrieb genommen wird, werden erneut Updates eingespielt, zu
— Twitter
— HTC Service Pack

Aber es gibt nicht viel davon zu sehen, da sich der Bildschirm des Gerätes immer sehr schnell abschaltet. Und der Versuch, dieses Seh-Verweil-Zeit über die Änderungen der Funktion "Power" zu erwirken, scheitert. Denn die Funktion "sleep mode" ist als Default-Wert abgeschaltet. Ebenso die Funktion "Power saver".

Dann aber wird die Funktionsliste unter "Display & gestures" gefunden, und dort die "Screen timeout"-Zeit auf 2 Minuten erweitert.

[6Alternativ werden auch "AMR_WB" und "AMR_NB" mit den Bewertungen "Better quality" und "Normal quality" angegeben].

Mit der Funktion "Share" kann die e-Mail-gmail-Adresse genutzt und über diese der Soundfile online auf ein anderes Konto gesandt werden.

Was auch geschieht - klappt. [[Und das bedeutet, damit erstmals eine Nachricht über einen gmail-Account versandt zu haben.

[7Ihr kennt den Spruch? Ihr wart bei der ersten Love-Parade 1989 dabei? In einer Zeit, in der es noch gar kein "Google" gab und noch keine Company, die für sich das "don’t be evil" zu Anbeginn des neuen Jahrtausend für sich "incorporiert" hatte...

[8Eines aber hat diese ganze Anstrengung auf jeden Fall zur Folge gehabt: genauer nachzuschauen, welche Daten über das Büro in Google-Maps bereits eingestellt waren - und dafür Sorge zu tragen, dass diese nunmehr endlich aktualisiert werden.


IRIS® Media auf einer größeren Karte anzeigen

Nachdem sich aber der bisherige Standort samt seiner Daten nicht aus Google-Maps löschen liess, wurde das Angebot genutzt, dieses Problem zu berichten.
Und - einige Tage später - traf dann diesese Nachricht ein:
"Sehr geehrte/r Wolf Siegert
wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns über ein Problem mit IRIS(R) Media zu informieren. Anhand Ihres Feedbacks werden wir die Angelegenheit untersuchen, die Richtigkeit der Angaben überprüfen und alle Änderungen veröffentlichen."

[9Schliesslich wurde ja für diesen Versuch für einen Monat eine LTE+ Version hinzugekauft.

[10In einem sich daran anschliessenden Dauertest wurde der TV-Betrieb weiter aufrechterhalten. Und das ging gut so, für 2 Stunden.

[11Der Autor, selbst Inhaber einer kleinen französischen Fluglizenz, konnte in diesem Jahr nicht an der ILA teilnehmen, keine einzige von den neuen Maschinen probefliegen und von daher diesen Beitrag mit besonderem Interesse verfolgt. WS.

[12Siehe dazu das c’t magazin für computer technik Ausgabe 12/2014 ab Seite 124


 An dieser Stelle wird der Text von 19868 Zeichen mit folgendem VG Wort Zählpixel erfasst:
f4b8c552b291911cc7925caa721b83