Debil weil Digital?

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 19. Januar 2015 um 17 Uhr 19 Minuten

 

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ... in Radio und Fernsehen:

- Im Deutschland-Radio-Gespräch mit Herrn Lewinsky in den Informationen am Morgen vom 2. August 2012 ab 08:18 Uhr

http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2012/08/02/dlf_20120802_0818_f75d77c6.mp3

- im Deutschland-Radio-CORSO-Gespräch vom 2. August 2012 ab 15:38 Uhr

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/07/30/dlf_20120730_1538_46f15008.mp3

- im Kulturradio des rbb im Gespräch mit Shelly Kupferberg am 30. Juli 2012 ab 16:10 Uhr

http://www.kulturradio.de/zum_nachhoeren/gast.html

- im Radio des Bayerischen Rundfunk auf BAYERN 2 am 20. Juli 2012

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/gespraech-mit-dem-neurowissenschaftler-manfred-spitzer100.html

http://www.droemer-knaur.de/ebooks/...
- im Fernsehen des Bayerischen Rundfunk auf BR-alpha am 16. April 2012

http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/geist-und-gehirn/geist-gehirn-digitale-demenz100.html

Sein Buch:

Digitale Demenz
Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

ist bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur aufgelegt worden und kann seit heute im Buchhandel - aber auch über das Internet* - zum Preis von 19,99 Euro erworben werden.

Der Verlag zum Inhalt:

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

*) So schädlich ist dann also wohl die Digitalisierung auch wieder nicht, als dass man über ihre Erfahrungen sich nicht auch digital unterrichten lassen könnte: Das gleiche "Buch" gibt es auch als E-BOOK zu kaufen. Im EPub-Format, für den Apple und den Kindle: Jeweils zum Preis von 17,99.


CARTA - Nachtrag von Martin Lindner vom 23. August 2012:

Zwischenbilanz zu Spitzers “DigitaleDemenz”.

FAZ - Nachtrag von Dieter Kempf vom 3. Oktober 2012

Analoge Ignoranz spielt mit den Ängsten der Menschen [1]

Anmerkungen

[1Bemerkenswert auch die Lesermeinungen, die sich in kürzester Zeit als Reaktion auf diesen Beitrag haben verlauten lassen.


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