ytraP supmaC (The Night Before)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 19. Januar 2015 um 17 Uhr 27 Minuten

 

"ytraP supmaC" <- diese kryptische Zeichenkette besagt nichts anderes als die in Gegenrichtung gelesen Worte -> "Campus Party":
Ja, in diesen Tagen wird in Berlin alles auf den Kopf gestellt werden.

Der alte Flughafen in Tempelhof - so die Veranstalter E3 Futura und Futura Networks, die sich in der Futura Association zusammengeschlossen haben - sei auserkoren, ab heute und in den Folgetagen der Austragungsort des "biggest electronic entertainment event in the world" zu werden, "to re-type Europe’s source code and immerse yourself in a unique environment where workshops, hackathons, competitions and talks take place simultaneously." [1]

Die Campus Party [2], gegründet von Paco Ragageles - unten auf dem Bild von der "Opening Ceremony" zu sehen - und Belinda Galindo in 1999, definiert sich selbst aus der Sicht eines brasilianischen Bloggers mit Namen Simon Phipps als "the ultimate post-post-modern un-conference" - und macht zugleich die Mächtigkeit wie auch potenzielle Sprachlosigkeit dieser neuen Weltgemeinschaften deutlich.

Was hier mit "post-post-modern" verbal assoziativ auf den Punkt zu bringen versucht wurde, ist das Lichtzeichen eines noch unbekannten neuen Zeitalters, das - aus der Sicht des Berichterstatters - das des postglobalen Zeitalters sein wird. [3]


An dieser Stelle werden die zuvor angekündigten Einträge von der sogenannten

OPENING CEREMONY

eingestellt, die heute um 23 Uhr beginnt...

... auch wenn sie angesichts der fortgeschrittenen Stunde etwas knapp ausfallen werden, bevor sie dann nochmals durch einen kurzen Kommtar ergänzt werden.

Danach folgt eine Reihe von Programm-Hinweisen und eine Danksagung.



Das, was ab heute zum ersten Mal in Berlin stattfindet, ist in der hispanofilen Community ein alter Hut: 15 Jahre hat es gedauert, bevor dieses Campus-Konzept erstmals auch in Berlin angekommen ist. Verdammt spät, wie Szene-Kritiker meinen, aber dafür mit offenen Armen und unter dem Zutun aller Hochwürden aus Stadt, Land und Bund:


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Dabei wäre es wirklich nicht notwendig gewesen, dafür gleich einen ganzen Flughafen abzuschalten. Dort auf dem Hangar, wo einst die Passagiere ein- und ausstiegen, sind jetzt die digitalen Überflieger aus aller Welt angekommen. Und mit ihnen all jene, die als das Urgestein dieser Szene einst das Ihre dazu beigetragen haben, dass selbst ein Paradigmenwechsel heute nicht mehr länger nur ein Fremdwort ist, sondern sehr konkret greifbar, nachvollziehbar, erlebbar - und gestaltbar.

Es treffen sich hier die Menschen, die der virtuellen Welt wieder eine Gestalt geben. Und Berlin freut sich, Gastgeber für die Bewohner dieser Welt zu sein, die an die Möglichkeiten glauben, diese noch verändern und mitgestalten zu können. Europas Quellcode solle neu formuliert, Europa zu einem besseren Ort gemacht werden... an allen Ecken und Enden ist dieses Credo zu hören: sogar vom EU-Chef, der per Video-Botschaft verkündet, dass es heute möglich sei, ein neues Unternehmen in 3 [drei - sic!] Tagen aus der Taufe zu heben. [4]


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Ebenso offen wie spannend bleibt die Fragen, wie sich die Gäste in dieser Umgebung und in diesem Klima wohlfühlen werden. Wenn alles gelingt, werden die Altvorderen der Szene Gefallen finden an Orten wie diesen, die - auf die Ewigkeit gebaut - sich dennoch als zukunftsfähige Spielorte zu erweisen bemüht sind.


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Und ebenso spannend, wie sich diese Veranstaltung im Umfeld all jener neuen - wie TEDx - wie alten - IFA - Projekte ansiedeln und diese beeinflussen wird. Wenn Berlin in der bundesdeutschen IKT- und Medienlandschaft noch einen Rolle spielen soll - und wird -, dann als Media-Hub, als Ort, an dem über die Neuschöpfung hinaus die Vernetzung und Vermittlung non-konformer Welten auch zur Herausbildung neuer Wert und Wertigkeiten führen kann.


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Selbst ein Platzhirsch wie die CeBIT wäre gut beraten, den Anschluss an diese - inzwischen auch schon nicht mehr neue - Welt nicht zu verpassen.



Zwischen "car-wash" und "all-you-can-feed"

Die Campus Party ... ist eigentlich alles andere als eine Party.
Partystimmung: Ja - Party: eher Nein.

Schon nach der Eröffnung war eigentlich eher Erschöpfung angesagt als Euphorie.

Erschöpfung von der Anreise, vom Aufbau und von all den last-minute-Jobs, die - wieder mal - keiner vorhergesehen hatte.

Und dann kam noch in der gleichen Nacht so viel Wasser vom Himmel gestürzt, als wenn der ganze Campus zuvor noch einmal durch ein Car-Wash-Stream hätte hindurch müssen...

"Völker der Welt - schaut auf diese Stadt" - diese legendären Wort des Bürgermeistes Ernst Reuter vom 9. September 1948 im Zusammenhang mit der dann von Tempelhof aus organisierten Berliner Luftbrücke wurden leider nicht vom aktuell Regierenden Bürgermeister aufgegriffen.

Er hatte es vorgezogen, lieber gar nicht erst zu kommen und seine Senatorin vorzuschieben. Und diese versuchte sich dann - von der Sache her ebenso ungeübt wie holprig in ihrem Englisch - so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen.

Kurz - und ungut: Der Regierende hatte einen massgeblichen Anteil daran, dass dieser Flughafen in Tempelhof geschlossen wurde - und jetzt hat er als Vorsitzender des Aufsichtsrates des neuen (alten) Flughafens in Schönefeld damit zu schaffen, dass die Kosten ihm und all den anderen Beteiligten - und uns als Steuerzahlern - mehr als nur über den Kopf wachsen.

Aber wen interessiert diese Geschichte? Für die hier Angereisten ist zunächst einmal das Gebäude und seine Neu-Inszenierung schon beeindruckend genug.

An langen - mit Strom und Internetanschluss ausgestatteten - Tischreihen sitzt fast jeder für sich an seinem Rechner: Jeder für sich allein und doch irgendwie alle miteinander vernetzt. Das Ganze ist wie eine riesige LAN-Party aufgezogen (daher wohl auch der Name), nur, dass aus den Nerds die "Campuseros" geworden sind.

Und das nicht von heute auf morgen: Berlin ist nichts anderes als der Zwischenstopp einer Community-Karavane, die seit Jahren durch die ganze - vor allem lateinamerikanisch geprägte - Welt zieht.

Dass Berlin dabei "auch mal dran sein müsste" war mehr als klar - nur den Berlinern nicht.

Tempelhof, der ehemalige "Zentralflughafen", ist in diesen Tagen die Zentrale einer "all-you-can-feed"-Generation, auch Geeks genannt, die sich untereinander trifft, miteinander auszukommen sucht und nach Möglichkeiten, auch morgen noch miteinander auskommen zu können.

Genau das ist es, was die Stadt brauchen könnte. Und auch wenn der Regierende nicht aufgetaucht ist, so hat die Stadt sich doch noch nach Kräften bemüht, all diesen Vagabunden der virtuellen Welten eine reale Heimstätte zu bauen.

Und doch ist und bleibt das Ganze eher ephemer: Tempelhof ist und bleibt ein Durchgangslager. Und alle, die da(bei) sind, wissen das. Und spüren das auch. Und man spürt das auch: Hier wird die Zukunft gemacht, aber die Macher wissen auch, dass dieser Ort, an dem all dies geschieht, nur für kurze Zeit zum Mittelpunkt einer Bewegung wird, die sich alsbald wieder an neue Plätze dieser Welt in Bewegung setzen wird.




Die Content-Seite gibt eine thematische Gliederung in die folgenden Gruppen vor:

Science | Innovation | Creativity | Digital Entertainment

und bietet das nachfolgende Content-ABC an:

- Astronomy |
- Biohacking |
- Campus Forum |
- Developers |
- Design |
- Free Software |
- Gaming |
- GreenTech |
- Mobile |
- Modding |
- Music |
- Open Data |
- Robotics |
- Security/Networking |
- Social Media

Als weitere Schwerpunkte finden sich in dem Programm wieder:

- Biotechnology
- Blog
- Entrepreneurship
- Hack
- Hardware
- Nanotechnology
- Operating Systems
- Photography
- Video
&
- Workshops
- Think Big App Workshops





Für Mittwoch ist für 10 Uhr eine Berlin Partners Press Conference angesagt, aber weder im Google-Kalender noch auf der Berlin-Partner.de-Website sind irgendwelchen weiterführenden Informationen zu finden.

Und nachfolgend für 11 Uhr ein IT SLAM - aber auch hier ist bis kurz zu Beginn der ganzen Chose nichts weiter zu finden.

Wesentlich besser sieht es da schon für den Donnerstag aus, in dem - einmal mehr - das Thema der Urheberrechte bei einem Digital Intellectual Property - Roundtable im Mittelpunkt der Diskussion stehen wird.

Ebenso gut im Vorlauf dokumentiert ist der New Business Models - Roundtable, sowie der Vortrag von Julien Fourgeaud zum Thema: The Leap of Faith.

Auch der Freitag ist gut dokumentiert:

10 Uhr: Privacy - Roundtable

14:30 Uhr: Networks That Bring People Together - Roundtable

16:30 Uhr: European Digital Agenda and the #I4DA /The BigThink Initiative







Folgende Keynote Speakers sind für den Verlauf dieser Woche angekündigt:

Brazil Wednesday, 22 August, 12:00 – 13:00

How the new media interfere in the creative process

- Paulo Coelho

Paulo Coelho is considered to be one of the most influential authors of our times. He is the best selling author of The Alchemist, and his books have sold more than 140 million copies worldwide and have been translated to 73 languages. He was born in Rio de Janeiro in 1947 and discovered his vocation for writing early on. He worked as a director, theater actor, composer and journalist.

According to Forbes, Paulo Coelho is the second most influential celebrity across social media platforms, with more than 4 million followers on Twitter and 8 million fans on Facebook.

Israel Thursday 23 August, 12:00 – 13:00

- Yossi Vardi

Yossi Vardi is one of Israel’s pioneering tech entrepreneurs. In a career spanning 41 years, he has founded and helped build over 70 tech companies in diverse areas of software, energy, Internet, mobile, electro-optics and clean water among others. In 1969, at the age of 26, he co-founded and was the first CEO of Tekem, one of the very first software houses in Israel, which would go on to become the largest software company at the time. In 1996, he became the founding investor of Mirabilis, the creator of ICQ, the first Internet-wide Instant Messaging system which sold to AOL for 400 million dollars just 19 months after it launched.

Vardi is a co-holder of a patent on instant messaging on telephones and is founder of a global market leading Mobile VoIP service, as well as number of other ventures in the mobile space. Among the companies he invested in, or helped to build, are Answers.com, now public, Gteko, which sold to Microsoft, Airlink, which sold to Sierra, and many more. He was an advisor to the CEOs of AOL, Amazon.com, Allied-signal, Siemens-Albis and others. Vardi is a member of the World Economic Forum, on the advisory board of both Amdocs and Blackberry Ventures. He is the Co-Chair of the European Union - Israel Strategic Business Dialogue. Mr. Vardi has also acted as an advisor to the World Bank and the United Nations Development Program on issues of energy policy and strategy in the developing world.

Canada Friday 24 August, 12:00 – 13:00

Macrowikinomics: New Solutions for a Connected Planet

- Don Tapscott

The current global economic crisis is not just cyclical, but rather symptomatic of a deeper secular change. There is growing evidence that we need to rethink and rebuild many of the organizations and institutions that have served us well for decades, but now have come to the end of their life cycle. In particular institutions for global problem solving like the UN, World Bank, IMF, WTO and G8 arose during a previous period in history and increasingly unable to address the challenges of the new networked world.

At the same time the contours of new enterprises and industries are becoming clear. With the Internet, society has at its disposal the most powerful platform ever for bringing together the people, skills and knowledge we need to ensure growth, social development and a just and sustainable world.

People everywhere are collaborating like never before. From education, science and the humanities to new approaches to citizen engagement and democracy, sparkling new initiatives are underway, embracing a new set of principles for the 21st century — collaboration, openness, sharing, interdependence and integrity. The new killer app for the web may be solving the world’s problems, literally.

Don Tapscott, for 3 decades arguably the world’s leading thinker about the impact of the digital revolution on business and society, argues for a new networked model of global solving sharing insights from a new global project on the topic.

Don Tapscott is one of the world’s leading authorities on innovation, media, and the economic and social impact of technology, advising business and government leaders around the world. He has authored and co-authored 14 widely read books including most recently Macrowikinomics: New Solutions for a Connected Planet. His book Wikinomics: How Mass Collaboration Changes Everything was the bestselling management book in the United States in 2007 and was translated into over 25 languages. The Economist called Macrowikinomics a “Schumpeterian story of creative destruction” and the Huffington Post said the book is “nothing less than a game plan to fix a broken world.”

Over the past 30 years he has introduced many ground-breaking concepts that are significant contributions to contemporary thought. In 2011, Mr. Tapscott earned the #9 spot on the Definitive List of the Top 50 Business Thinkers in the World.

United Kingdom Saturday 25 August, 12:00 – 13:00

- Sir Tim Berners-Lee

A graduate of Oxford University, Sir Tim Berners-Lee invented the World Wide Web, an internet-based hypermedia initiative for global information sharing while at CERN, the European Particle Physics Laboratory, in 1989. He wrote the first web client and server in 1990. His specifications of URLs, HTTP and HTML were refined as Web technology spread.

Sir Tim Berners-Lee is the Director of the World Wide Web Consortium (W3C). He has also promoted open government data globally and is a member of the UK’s Transparency Board. Berners-Lee is a Director of the World Wide Web Foundation, launched in 2009 to coordinate efforts to further the potential of the Web to benefit humanity.

In 2001, Sir Tim Berners-Lee became a Fellow of the Royal Society. He has been the recipient of several international awards, and in 2004 he was knighted by H.M. Queen Elizabeth and in 2007 he was awarded the Order of Merit. In 2009 he was elected a foreign associate of the National Academy of Sciences.


Bereits am 16 März hatte sich die Pressestelle des Haupt-Sponsors, die TelefónicaPressestelle an die Redaktion gewandt und wir hatten bis dato den folgenden Text als Preview auf dieser Seite unter der Überschrift: "Telefónica trifft Talente in Tempelhof" zum Besten gegeben:

Telefónica powers first-ever pan-European Campus Party

 partners with Futura Networks to bring ‘biggest ever’ Berlin

 10,000 campuseros’ unite rewrite the future of web

 Berlin’s historic Tempelhof Airport named as venue for Europe’s brightest young tech talent

London/Munich – Telefónica and Futura Networks have signed a partnership to stage the first-ever Pan-European Campus Party this summer. Berlin has been named as the host city for the August event which aims to unite more than 10,000 of Europe’s brightest young minds in technology and science under one roof.

From 21-26 August 2012, the former airport site of Berlin Tempelhof will become the world’s biggest festival of Internet technology, a 24-hour-a-day gathering of “campuseros” – technologists, developers, gamers and geeks – sharing their experiences in the digital world. Campus Party’s aim is to unite Europe’s brightest young minds in technology and science under the idea that the “Internet is not a network of computers, it’s a network of people.”

"We believe the power of ideas and innovative approaches to technology can transform Europe’s social and economic future for the better," said José María Álvarez-Pallete, CEO Telefónica Europe. "One goal of Campus Party in Berlin is to rewrite the source code – or web DNA – for Europe and reinstate the region as a global leader in technology."

Paco Ragageles, co founder of Campus Party, added “for us it´s a challenge to celebrate our biggest Campus Party in Berlin. We want to unite 10,000 innovative minds and more than 180,000 campuseros of our online community to work together to offer solutions to real problems that affect Europe”.

Campus Party is the world’s biggest festival of Internet technology. Operating under the principle that “The Internet is not a network of computers, but a network of peopleˮ, it attracts thousands of young technologists who compare notes and swap ideas on the latest developments and trends.

The six-day event will include over 800 hours of presentations, discussions and workshops on all aspects of digital innovations and electronic entertainment. The programme will also include high-profile speakers – previous big names include ex-US Vice President Al Gore , scientist Stephen Hawking and founder of the World Wide Web, Tim Berners-Lee .

Campus Party was founded in Málaga, Spain in 1997 as a hub for tech enthusiasts with the goal of uniting the best young talent on the Internet to share ideas, learn, and build a better tomorrow. In the past 15 years, the 250 people who attended the first Campus Party has grown into a global community of more than 180,000 campuseros with annual events taking place in Sao Paulo, Brazil; Bogotá, Colombia; Valencia, Spain; Quito, Ecuador; and Mexico City in addition to special European, Millennium and Ibero-America events. The festival in Berlin will be the first Campus Party to be held in Germany.







PS

Vielen Dank für die vielfältigen Reaktionen auf diese erste Programmzusammenstellung. Dazu gehörten auch ein Reihe von weiterführenden Anfragen, Hinweisen und Links.

Als pars pro toto hier ein Link auf einen Mitschnitt von der diesjährigen re:publica in Berlin [5], in dem in exemplarischer Art und Weise die neue Art der Kooperation zwischen Netzbetreiber und dem Netzkunden neuen Typs - Matthias Bauer: "O2 hat professionell und offen reagiert" - portraitiert wird:

www.dctp.tv/#/filme/kein-einzelfall-matthias-bauer/

Anmerkungen

[1In der gescripteten "Anmod" des Veranstalters liest sich das so:

Having trouble picturing it? Try this: close your eyes and imagine you’re standing in the center of the arena right by the glowing network hub. Take a look around - the view is truly one-of-a-kind, 10,000 geeks, hackers, developers, artists and bloggers from across Europe with their computers are surrounded by an incredible and massive scenery with 8 content stages and areas for workshops and competitions - all holding simultaneous talks, debates and workshops. It’s a sight you have to see to believe, so don’t take our word for it. We’re waiting for you at Campus Party Europe in Berlin.

[2Die CAMPUSPARTY - URL - ohne Bindestrich und mit der Endung "*.de" ist bereits von dem Campus der TU Dresden in Beschlag genommen worden :-)
Und wenn der Herr Bundesminister für Wirtschaft und Technologie öffentlich - und das ist schon mehrfach geschehen - sich seiner Vergangenheit als Computer-Freak mit dem C 64 - erinnert, darf an dieser Stelle vielleicht einmal ein Blick zurück auf jene Jahre des Autors geworfen werden,
— als er in den frühen 70er Jahren den DJ-Wettbewerb an der noch jungen Uni in Bremen gewonnen und diesen Job sodann mit Bravour über die Rampe gebracht hatte
— schon in den 90er Jahren an den legendären Sónar-Festivals in Barcelona teilgenommen hatte (und das nicht nur als Zaungast ;-)

[3Mehr zu den in Planung befindlichen Buchveröffentlichungen unter: in statu nascendi.

[4An diesers Stelle kommt es zu einem augenblitzenden persönlichen Dialog zwischen dem an diesem Abend geehrten quicklebendigen Internet-Urgestein
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Michael Rotert (hier im Video-Bild links :-) und dem Autor:
Wir lachen uns gegenseitig zu und er sagt: "... drei Tage, die werden wir wohl aus dem Rest unseres Lebens noch herausschneiden können ..."

[5Über die ja auch an anderer Stelle aus diesem Anlass berichtet wurde: "re:publica 20:12 (III)".


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