Serendipity: der Fall "BE"

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 19. Januar 2015 um 16 Uhr 54 Minuten

 

Vielfältige Zufälle, die immer wieder um das eine und selbe Thema kreisen: die erneute Begegnung mit Brecht und Tabori.

— Zuletzt anlässlich der Verleihung des George Tabori Preises.

— Danach bei einem Empfang der "Unternehmer-Anwälte" Luther.

— Danach beim Lesen der Ausgabe der "ZEIT" vom 14 Juni 2012

— Und heute bei einem Kantinen Besuch im BE und einer kurzen Begegnung mit Claus Peymann.

Der an dieser Stelle zu entwerfende Text ist noch in statu nascendi

Vorab schon die ersten Bruchstücke:

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/53633.html
M.A. Christian Decker, 2006, Marketing an öffentlichen Bühnen. Untersuchungen zur Situation im Rhein-Main-Gebiet, München, GRIN Verlag GmbH


Nachträge aus der Zeit vom 20. - 28. Juni 2012:

Am 20. Juni wurde das folgende FAX an die Intendanz des Berliner Ensembles geschickt:


© all rights reserved
 [1]

Interessant ist der Unterschied der Anzeigen, so wie sie in der ZEIT zum Ausdruck gekommen und so wie sie auf der Webseite des BE eingestellt worden war:


© all rights reserved

Am 28. Juni wurde die am 27. Juni eingegangene Antwort wie folgt per Mail beantwortet:

Liebe Julia Lenze,
verehrte Kolleginnen und Kollegen!

Vielen Dank für die An- und Absage.

[gez.] Wolf Siegert

PS: Ich hatte ein Gespräch angeboten.
Um gemeinsam darüber nachzudenken,
wie in den Zeiten nach der Digitalisierung dem Theater neue
Chancen erwachsen können.
C’est tout.

Wolf Siegert, Ph.D.

— Ursprüngliche Nachricht—

Von: Julia Lenze [mailto:lenze@berliner-ensemble.de]
Gesendet: Mittwoch, 27. Juni 2012 19:09
An: Wolf Siegert
Betreff: Ihre Bewerbung

Lieber Wolf Siegert,

Vielen Dank für Ihr Interesse am BE!

Leider kommt Ihre Bewerbung für uns nicht in Frage.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen aus dem BE,

Julia Lenze

PS:

Am 27. Jänner 2012 schrieb Peter Kümmel auf der ZEIT-ONLINE-Seite
http://www.zeit.de/2012/05/Sartre-in-Berlin
zu Beginn seiner Besprechung von Jette Steckels Inszenierung von Jean-Paul Sartres "Die schmutzigen Hände":

»Ich benötige keinen Grabstein, aber
Wenn ihr einen für mich benötigt
Wünschte ich, es stünde darauf:
Er hat Vorschläge gemacht. Wir
Haben sie angenommen.
Durch eine solche Inschrift wären
Wir alle geehrt.«

Bert Brecht hat diese Worte im Jahr 1933 geschrieben. Die Nachwelt aber hat an Brecht versagt. Sie hat ihm den stillen, größenwahnsinnigen Wunsch nicht erfüllt. Weder hat sie seine Vorschläge angenommen, noch hat sie ihm seine Inschrift auf den Grabstein gesetzt.

Anmerkungen

[1An Hermann Beil, Jutta Ferbers, Miriam Lüttgemann, Claus Peymann

Meine Heimat sind die Medien und das Theater: Brecht war mein Lehrer. Fassbinder, Hübner, Palitzsch, Tabori meine Freunde.
Heute hier im Vorstand des Deutschen Journalisten-Verbandes.

Es könnte daher Sinn machen, miteinander zu reden.
Für uns selber, das Publikum und all den Großkopfeten, in deren Abhängigkeit das Theater steht.

Sie erreichen mich persönlich unter 0171-6440660, mein Büro unter 030-46200660, oder per Mail wolf.siegert@iris-media.com

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


 An dieser Stelle wird der Text von 2578 Zeichen mit folgendem VG Wort Zählpixel erfasst:
e51827e6ad622339266ad5b23ef90c