OoO Preview: "Supermarkt" Berlin-Wedding

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 19. Januar 2015 um 13 Uhr 47 Minuten

 

Im Rahmen der Suche nach neuen Büroräumen - in der Überschrift sind die entsprechenden Artikel jeweils mit dem Kürzel OoO = Out of Office gekennzeichnet - erhalten wir über persönliche Kontakte die Einladung zur Teilnahme am

Free Culture Incubator , einer gemeinsamen Veranstaltung der transmediale 2k + 12, dem Kompetenzzentrum Kultur-und Kreativwirtschaft des Bundes und dem Supermarkt-Berlin.

Der letzte Free Culture Incubator aus unserer 12-teiligen Workshopserie präsentiert Themen, Menschen und Highlights aus insgesamt zwei Jahren intensiver Feldforschung zum Wert und Preis freier kreativer Arbeit. Neben einer kurzen Rückschau wird es an diesem Abend hauptsächlich um Fragen gehen, die uns bei allen bisherigen Veranstaltungen am meisten beschäftigt haben:

Wie kann aus einer offenen, kollaborativen Initiative überhaupt ein langfristig tragfähiges Unternehmen entstehen? Lässt sich ein solcher Schritt mit den Interessen der Community und der Integrität der ursprünglichen Idee vereinbaren? Und kann man kulturelle Werte wirklich in einen Marktwert konvertieren?

Dazu werden sechs Referenten, die den Free Culture Incubator intensiv mit begleitet haben, ihre neuen Projekte und Erkenntnisse vorstellen:

- Dennis Bartelt, CEO der Crowdfunding-Community Startnext.
- Nadia El-Imam, Kreativdirektorin von Edgeryders, Council of Europe, Social Cohesion Research & Early Warning Division.
- Andrea Goetzke, Kuratorin und Organisatorin, unter anderem all2gethernow und newthinking.
- Stephen Kovats, r0g_media - agency for open culture & critical transformation, künstlerischer Leiter der transmediale 2008 - 2011 und Initiator des McLuhan in Europe 2011 Network
- Eric Poettschacher, CEO von Shapeshifters und Initiator des Kulturinvestionsprojekts 100 x 10.000.
- Adam Thomas, Communications Manager bei Sourcefabric - eine nichtkommerzielle Organisation, die Open Source Newsrooms und Werkzeuge for unabhängige Medien entwickelt.

Wir laden alle Referenten und Gäste ein, noch einmal zusammenzukommen und die gemeinsamen Erkenntnisse, Fragen und Impulse auszutauschen. Nach den Kurzvorträgen der einzelnen Referenten können sich die Gäste für eine kleine Gesprächsrunde mit einem Referenten ihrer Wahl entscheiden.
Der Abend ist offen für alle, Anmeldungen sind diesmal nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt.

Die Gastgeber des Abends sind Ela Kagel, Initiatorin des Free Culture Incubator und Dirk Kiefer, Co-Initiator der FCI Workshopserie & Leiter der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft.

Mehr zum Free Culture Incubator
Hier werden zwei Welten in Verbindung gebracht, die normalerweise nicht viel miteinander zu tun haben: die idealistische Sphäre der offenen und freien Kultur und der Inkubator, der profitable Unternehmen hervorbringt. Das Zusammenfügen dieser beiden Begriffe führt jedoch nicht automatisch zu einer neuen Wirtschaftsform, auch wenn das in den Diskussionen um die Kultur-und Kreativwirtschaft teilweise so gesehen wird. Der Weg von der kreativen Initiative zum wirtschaftlich tragfähigen Unternehmen ist lang und geprägt von Versuch und Irrtum. Der Free Culture Incubator siedelt sich genau in dieser Zwischenzone an, in dem es viele Behauptungen und Ideale, aber bislang nur wenig Gewissheiten im Hinblick auf langfristig profitable Geschäftsmodelle gibt.

Der Free Culture Incubator nahm seinen Anfang bei der transmediale 2010. Aus dem Festivalprogramm, bestehend aus Podiumsdiskussionen, einer Ausstellung und Workshops, entstand im Oktober 2010 die 12-teilige Workshopserie in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Kultur-und Kreativwirtschaft des Bundes. Die zentrale Frage des Free Culture Incubator war von Anfang an die nach dem Wert und dem Preis freier kreativer Arbeit. In diesem Zusammenhang haben wir uns mit Themen wie alternative Ökonomien, Projektfinanzierung, oder offenen Produktions-und Wissenstransferformen beschäftigt. Hier finden Sie alle Informationen über den Free Culture Incubator: http://www.transmediale.de/fci

Der Versuch, sich in die Netz-Welt dieses Konsortiums einzubinden, ist allerdings mit einer Reihe - von sicher noch zu behebenden - Problemen behaftet:
— Die Anmeldung muss mit einer sogenannten "CHAPTA" - Vorgabe autorisiert werden. Diese ist aber so häufig zweideutig, dass es erst mit dem vierten Versuch gelang, einen Schritt weiterzukommen.
— Die Mail-Rückantwort zwecks Autorisierung des Empfangs des Newsletters ist mit einer - sorry Folks - so abscheulichen Hintergrundfarbe ausgestattet, dass sich die darüber ausgestreuten Textteile in schwarzer und blauer Farbe kaum lesen lassen
— Der Rückantwortlink funktioniert nicht
— Bei der Anmeldung zum Newsletter kann man sich nur alternativ für den Supermarkt als Veranstaltungsort oder für die Supermarkt Studios entscheiden
— Das Ganze ist auf einem Android-Handy (Nexus S) weder im Hoch- noch im Querformat wirklich lesbar, da die Spalten im weissen Textbereich dafür zu breit sind
— der Rückversand einer Interssensbekundung wurde vom System kommentiert mit dem Satz "Bei der Gültigkeitsüberprüfung ist ein Fehler aufgetreten, bitte erneut versuchen. Falls der Fehler fortbesteht, wenden Sie sich bitte an den Administrator der Website."
— bei dem wiederholten Versuch der Anmeldung hat sich auch das Capture-Log total verabschiedet, so dass die Rückantwort nicht abgeschickt werden konnte...


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