Bitte haben Sie noch einen Moment Geduld...

VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 14 Uhr 24 Minuten

 

... es hat Stunden - echt: Stunden - gebraucht, bevor es möglich wurde, bei der Deutschen Telekom nachzufragen, warum im Online-Banking die Auslandsüberweisungen nicht akzeptiert werden, während die Inlandsüberweisungen - inzwischen - alle funktionieren.


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So wie es aussieht, wird auf der Gegenstelle die Kontonummer des eigenen Kontos nicht erkannt - oder nicht akzeptiert.

Auch der Versuch, vom HBCI-Banking mit Chipkarte auf das "Internet-Banking" umzusteigen und auf diesem Wege erfolgreicher zu sein, scheiterte.


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Scheitert also das angeblich inzwischen grenzenlose Euro-Europa schon im Büro am eigenen Bildschirm.

Stunden später: Zu guter Letzt wird nochmals die Hotline der Commerzbank angerufen.

Diese hatte sich zunächst in einem vorangegangenen Gespräch geweigert, das Problem überhaupt zu bearbeiten, da man mit einem anderen Online-Banking-Programm mit Namen "StarMoney" zusammenarbeiten würde.

Nun aber stellt sich heraus, dass auch der Versuch, direkt über das Commerzbanking-Online-Konto zu gehen, ohne Erfolg bleibt.

Nach einer Wartezeit von "nur" einer halben Stunden gelingt es schliesslich, dieses Mal eine Mitarbeiterin zu finden, die am Telefon nochmals den gesamten Buchungsvorgang mit begleitet. Und dennoch: Es kommt nach wie vor zu keinem guten Ende.

"Der Betrag ..." so ist dort zu lesen "... überschreitet Ihr persönliches Limit. Bitte geben Sie einen kleineren Betrag ein."


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Wie? Der zu überweisende Betrag lautet Euro 106,89. Liegen nicht die Obergrenzen bei Überweisungen im europäischen EU-Ausland bei Euro 25.000?

Schliesslich lässt sich nach einigem ebenso freundlichen wie hartnäckigen Fragen von der Dame an der Hotline in Erfahrung bringen, dass seit dem 11. Juli 2011 die Bank für all jene Kunden, die diesen Dienst in der letzten Zeit nicht genutzt hätten [1] den Wert auf "0" ["NULL" sic!] gesetzt haben. Und dass ein "Höherstufung" als Null Euro beim Bankberater erst wieder neu beantragt werden müsse.

Was hiermit geschieht!
Unglaublich? Aber wahr! [2]


NACHTRAG VOM 26.07.2011

Der Bankberater - der noch am Montat per Mail und mit einem Link auf diese Seite unterrichtet worden war - teilt zum Mittag dieses Tages mit, dass nunmehr ein neues AZV (=Auslandszahlungsverkehrs-) Limit eingestellt worden sei, das in seiner Höhe dem nationalen Limit entspräche und "ab sofort" eine Auslandsüberweisung möglich sei.

Ca. zwei Stunden später wird ein erneuter Versuch unternommen.
Und siehe da. Das Ergebnis ist das gleiche wie Tags zuvor:

"Der Betrag ..." so ist wiederum zu lesen "... überschreitet Ihr persönliches Limit. Bitte geben Sie einen kleineren Betrag ein."

Ein Anruf bei der Hotline führt zu der Auskuft, dass das Null-Limit Seitens der Filiale bislang nicht aufgehoben worden sei und nur sie daran etwas ändern könne.

Darüber wird die Filiale, samt Namen des Mitarbeiters in der Hotline, per Mail unterrichtet. Diese Mail wird auch als FAX zugesandt um damit den Mitarbeiter zu autorisieren, diese Zahlung von sich aus vorzunehmen.

Anmerkungen

[1Wie auch, wenn man von der Dresdner Bank kommt ...

[2Auch wenn bislang sämtliche Mails an die Commerzbank - soweit sie nicht an den eigenen Bankberater gesandt wurden - unbeatwortet geblieben sind, ist es die Absicht, dennoch dieses Text auch als Link der Pressestelle des Hauses zur Kenntnis weitergeleitet werden.

Doch diese ist auf dieser Commerzbanking-Webseite des Hauses nicht zu finden: Weder unter dem Reiter "Kontakt" noch unter "Services" noch unter "Über uns" noch im "Impressum" oder über "Hilfe".
Selbst der Blick auf die sogenannte Sitemap, in der alle Einträge zusammengefasst und in ihren gegenseitigen Abhängigkeiten dargestellt werden, ist das Wort "Presse" nicht zu finden.

Aber einem Redakteur ist bekanntlich nichts zu schwer ;-) und so lässt sich schon alsbald auf anderen Wegen die Standard-E-Mail-Adresse pressestelle@ commerzbank.com herausfinden - und nutzen. WS.


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