Aigners Food Watch

VON Dr. Wolf SiegertZUM Mittwoch Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 14 Uhr 23 Minuten

 

Bis heute war unter der Adresse

www.lebensmittelklarheit.de

der folgenden Text zu lesen:


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Projektseite "Klarheit und Wahrheit bei der Aufmachung
und Kennzeichnung von Lebensmitteln"

Der Verbraucherzentrale Bundesverband entwickelt in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen ein neues Internetportal. Dieses Portal wird derzeit umgesetzt.

www.lebensmittelklarheit.de wird voraussichtlich im Juli 2011 online gehen.

Das Portal gibt ausführliche und gut verständliche Informationen zur Kennzeichnung und bietet Raum für Diskussionen.

Verbraucher können Produkte melden, durch deren Aufmachung oder Kennzeichnung sie sich getäuscht oder in die Irre geführt fühlen. Die Verbraucherzentrale leitet einen Dialog mit dem Hersteller oder Händler ein: Dieser kann dann zu den Vorwürfen Stellung beziehen.

Worum geht es?

Fischsticks ohne Fisch, Bananenschokolade ohne Banane, Zuckersirup statt Honig: Vollmundige Werbeversprechen oder wohlklingende Bezeichnungen auf Lebensmittelverpackungen suggerieren Qualität, Naturbelassenheit oder Preisvorteile. Gesundheitsversprechen verlocken zum Kauf.

Wer sich aber die Zutatenliste genauer ansieht, muss oft erkennen, dass es mit den Versprechen und Werbeaussagen nicht weit her ist. Oftmals ist der Ärger beim Verbraucher groß, weil er sich von der Aufmachung einer Verpackung, der Kennzeichnung oder der Werbung getäuscht fühlt.

Ein Internetportal für mehr Klarheit und Wahrheit

>> Lebensmittel melden - Hier können Sie über unser Online-Formular schon jetzt Produkte melden. Die Redaktion bearbeitet Ihre Fälle bereits jetzt. Diese werden zum Start des Portals veröffentlicht.

>> Aktuelles zum Projektstatus und Hintergrundinformationen zum Projekt - Der Countdown läuft: Hier informieren wir Sie über den Fortschritt des Projekts www.lebensmittelklarheit.de.

>> Häufig gestellte Fragen - Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Internetportal www.lebensmittelklarheit.de

www.lebensmittelklarheit.de ist ein Projekt der Verbraucherzentralen, umgesetzt vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Verbraucherzentrale Hessen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen der Initiative "Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln" finanziell gefördert.

Diesem Text nachgestellt ist ein Logo des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Angeblich soll diese Seite heute, am 20. Juli 2011 freigeschaltet werden.

Das Online-Beschwerdeformular kann aber schon jetzt genutzt werden.

Und auch der traditionelle Postweg an die

Verbraucherzentrale Hessen
Projekt "Klarheit und Wahrheit"
Große Friedberger Straße 13-17
60313 Frankfurt

ist nach wie vor nicht ausgeschlossen und steht allen Beschwerdeführern offen.

Und wenn nicht ... haben wir immer noch interessante Alternativen im Netz zur Verfügung.


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Zu denen gehört zuförderst die Mogel-Liste von foodwatch.de [1], die sich in ihrer Stellungnahme in Wort und Bild diesem Bemühen der Ministerin auf ihrer Art und Weise anschliessen und sagen:

Heute soll die Internetplattform lebensmittelklarheit.de online gehen.
Verbraucher können hier auf Produkte hinweisen, von denen sie sich getäuscht fühlen. Tausende Verbraucher haben sich bereits über die foodwatch-Seite abgespeist.de bei Herstellern über den legalen Etikettenschwindel beschwert. Mit der Seite "Lebensmittelklarheit.de" wird es nun ein offizielles Portal zum Thema Etikettenschwindel geben. Betrieben wird das Portal von den Verbraucherzentralen, finanziell unterstützt durch das Bundesverbraucherministerium.
 [2]


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Sicherlich wird nicht mehr lange auf die schriftliche Stellungnahme des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels zu warten sein.
Erste geradezu empörte Stellungnahmen sind ja am frühen Morgen dieses Tages schon den Nachrichtenredaktionen zur Verlautbarung an die Hand gegeben - und auch verlesen worden. [3]

Anmerkungen

[2
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[3So in den Frühnachrichten des Deutschlandfunks in denen der folgende Text verlesen wurde:
Bundesministerin Aigner schaltet heute in Berlin das Internet-Portal "Lebensmittelklarheit.de" frei. Auf der Seite können sich Kunden melden, die sich durch Aufmachung oder Werbung für Produkte getäuscht fühlen. Verbraucherschützer sollen die Fälle bewerten und die Hersteller um eine Stellungnahme bitten. Diese soll dann ebenfalls im Internet veröffentlicht werden. - Vertreter der Lebensmittel-Industrie kritisierten die Nennung von Marken und Händlernamen als modernen Pranger. Von seiten der Grünen hieß es, das Portal sei kein Ersatz für gesetzliche Regelungen gegen irreführende Werbung.


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