TagesZeigZeichen

VON Dr. Wolf SiegertZUM Sonnabend Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 14 Uhr 15 Minuten

 

Dieser Text knüpft an die vorangegangenen Einträge
— Preview: "Nachtmeerfahrten"
— Review: "Nachtmeerfahrten"
an und versucht ein kleines Stück weit jenes Versprechen voranzubringen, etwas darüber sagen zu können, welche Bedeutung die Arbeit J.G.Jungs für die Interpretation der Zeichen der heutigen Zeit haben könnte.

Anlass dafür ist das Intro zum Film Nachtmeerfahrten - Eine Reise in die Psychologie von C.G.Jung, eine "filmische Reise in die Biographie C.G.Jungs und in die wirkmächtige
Welt der Mythen, Träume und Symbole." [1]

Darin wird auf all die Mythen und Mysterien, Monster und Masterminds aus den teuren Hollywoodfilmen der letzten Jahre verwiesen: Um auf diesem Wege Einblicke vermitteln zu können, dass und wie die Suche nach den Referenzbildern der eigenen Seele immer wieder neu gespiegelt, vielleicht sogar gelegentlich von jenen Heroen und Heroinen aus und in der Welt des Films beantwortet wird.

Das Kino als Traum-Fabrik?! - Wir sollten es nicht bei diesen Andeutungen und Metaphern belassen. Wir sollten vielmehr die vielsagenden Versprechungen der Veranstaltungen in der Urania vom 9. Juni 2011 nutzen, um auf zwei Aspekte dieser Aktualisierungsversuche genauer einzugehen.

Der eine Aspekt - der hier nur angedeutet aber an dieser Stelle noch nicht weiter ausgeführt werden soll - bezieht sich auf die Wirkung der Tagträume, auf die Aus-Wirkungen des sogenannten Subliminalen auf die alltägliche Wahrnehmung von Waren und Werten, von Waren-Zeichen und Wert-Versprechungen.
All das ist zunächst einmal als Arbeitstitel in dem Wort-Bild eines "TagesZeigZeichens" verdichtet worden.

Der andere Aspekt ist noch radikaler, und doch zugleich schon Teil einer einhundertjährigen Tradition: der Tag wird zur Nacht gemacht, die alltäglichen Welt-Bilder werden in einen Dunkel-Raum ausgegrenzt und dort sodann in Form eines "Licht-Spiels" in neuer Dramaturgie und Gestalt zu "neuem Leben" erweckt.

Von welch hoher Bedeutung und Wirkmächtigkeit dieses Verfahren ist, darüber haben viele Köpfe, viele kluge Denker und Macher viel und lange nachgedacht. Und so ist es angesichts dieser neuen Filmproduktion wirklich an der Zeit, sie in einem dafür geeigneten Rahmen und ihnen geneigten Publikum zu einem Dialog einzuladen.

Nachtmeerfahrten oder Reisen in den Mittelpunkt der Empathie

so oder ähnlich könnte eine Ringvorlesung oder ein Kolloquium hiessen, an dem - auf Einladung des Autors dieser Zeilen und einer diesem Thema zugewandten Trägerorganisation - u.a. beteiligt wären:

- der Drehbuchautor und Regisseur des Films "Nachtmeerfahrten" Rüdiger Sünner (zugestimmt)

- der ehemalige Leiter der Klinik für Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Prof.em. Dr. Dr. Hinderk Meiners Emrich (zugestimmt)

- die ehemalige Leiterin des Instituts für künstlerische Forschung an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg Prof. Dr. Kerstin Stutterheim (angefragt)

- der in Potsdam niedergelassene Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med Stephan Alder (zugestimmt)

- N.N.

Bevor hier auf die inhaltlich wahrlich spannenden Details weiter eingegangen wird, soll auf diesem Weg zunächst einmal dieses Grundkonzept präsentiert, zur weiteren Diskussion angeregt und damit auch ein potenzieller Veranstaltungsträger angesprochen werden.

Weitere Reaktionen und Rückläufe auf diesen Vorschlag werden an dieser Stelle aufgenommen und zur Darstellung gebracht werden.

WS.

Anmerkungen

[1Bilder dazu werden alsbald nach Rücksprache vom Autor zur Verfügung gestellt werden. WS.


 An dieser Stelle wird der Text von 3624 Zeichen mit folgender VG Wort Zählmarke erfasst:
c135700441de88d8fb81e916fec167