HU SS 2011: Der Arbeitsplatz der Zukunft (art+com)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 14 Uhr 09 Minuten

 

Liebe Wissbegierige,

für den heutigen Tag standen zunächst die folgende Kandidaten in der engeren Wahl:

— ART + COM

— Motor FM

zu Letzterem sind hier auch an dieser Stelle schon einige Hinweise und Daten zusammengetragen worden, die nunmehr auf den Juni verlegt werden, da inzwischen eine verbindliche Zusage von Frau Danuta Baberowski vorliegt.

Sie hat sich bereit erklärt, sich insbesondere auf solche Fragen vorzubereiten, die ihr vorab per Mail zustellt werden (die eMail-Adresse wird allen Beteiligten im Verlauf des 23. Mai in einer Rundmail bekanntgegeben).

Wir treffen uns um 10 Uhr - st - vor dem Eingang in der Kleiststrasse 23 - 26 in 10787 Berlin.

Wer mit den U-Bahnen der Linie 1 oder 3 kommt, kann an der Station Wittenbergplatz aussteigen.

Wir haben für den Aufenthalt und die Gespräche vor Ort ca. 2 Stunden angeboten bekommen.

Carpe diem!

An dem Gespräch habe neben Danuta Baberowski (im Bild ganz links) nun auch Felix Hardmood Beck (mit dem Firmenlogo auf dem Rechner) teilgenommen.


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Beiden sei an dieser Stelle dafür nochmals ausdrücklich gedankt: Zumal sie auch bereit waren, wirklich einen Einblick in die Herausforderungen des Alltags zu geben. Und damit auf ihre Weise eine umso attraktiveres, weil ehrlicheres Portrait über ihren Arbeitsplatz zu vermitteln.


:

Da ist zunächst das Interview von mit Tim Renner, das die Sendung von Brigitte Baetz im Programm "Markt und Medien" des Deutschlandfunks vom 23. April 2011 ab 17.05 Uhr einleitet. Er ist auch im weiteren Verlauf der Sendung noch mehrfach zu hören.

Und nicht nur deshalb wird ausdrücklich empfohlen, sich diese Sendung nochmals als Ganzes anzuhören. Brigitte Baetz macht den fast unmöglichen Versuch, in 25 Minuten einen Rundum-Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Diskussionen zu geben und ist zumindest daran nicht gescheitert.

Die also insgesamt empfehlenswerte Sendung liegt auf der DLF-Webseite als Podcast unter dem Link http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/04/23/dlf_20110423_1705_20d7f70f.mp3 auf und kann daher auch an dieser Stelle nachgehört werden.

Sie weist in diesem Zusammenhang sogleich auf ein Buch hin, dass die beiden Renner Brüder Tim Kai-Hinrich Renner unter dem Titel : "Digital ist besser. Warum das Abendland auch durch das Internet nicht untergehen wird." im Campus Verlag, Frankfurt am Main 2011, 246 Seiten, zum Preis von 22 Euro feilbieten.

Dazu finden im unmittelbar zeitlichen Umfeld dieser Sendung mehrere - eher kritische Stimmen - die hier ebenfalls zitiert bzw. zumindest angetextet werden sollen:

Vera Linß am 15. April 2011 im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur:
"Der Neuigkeitswert ist gleich Null"

Doch die Rezepte, die die Brüder dagegen vorschlagen, sind zwar nicht falsch, aber eben auch nicht neu: etwa eine Internet-Flatrate oder vereinfachte Downloadmöglichkeiten, die es dem User erleichtern, schnell, unkompliziert und kostengünstig an gewünschte Inhalte zu gelangen.
Was fehlt, sind Impulse, die darüber hinausgehen. Schade, denn die werden dringend von allen erwartet, die auch digital auf Qualitätsinhalte nicht verzichten wollen.

Weitere Rezensionshinweis - u.a. auf die Kritik von Steffen Könau in der Frankfurter Rundschau vom 15. März und mit einem Beitrag von Jan Füchtjohann in der Süddeutschen Zeitung vom 21. März 2011 - gibt es auf der Perlentaucher.de-Bücherseite:
http://www.perlentaucher.de/buch/36014.html

Etwas freundlicher geht Thomas Knüwer in seinem Notizen aus dem Medienalltag "Indiskretion Ehrensache" mit den beiden Autoren um.
Er schreibt am 15. März 2011 über die "Generation Medienwandel":

Gewinn bringend sind die Erkenntnisse der Renners insgesamt aber schon – für jene, die sich bisher nicht extrem intensiv mit dem Medienwandel auseinandergesetzt haben. Die Renners wissen, worüber sie schreiben.

Und: Wer es sich mit Niemandem verderben will, der macht es so wie die Computerwoche vom 8. März 2011, verweist auf die dpa und schreibt:

Mal unterhaltsam, mal polemisch stellen die beiden Autoren ihre Sicht auf das Netz dar. Sie erwähnen auch potenziell gefährliche Entwicklungen wie die zunehmende Marktmacht einzelner Unternehmen, resümieren aber zuversichtlich: Letztlich liege es in der Hand der Nutzer, was aus dem Netz werde.


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