CCC-Kongress: Friede den Hütten...

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 13 Uhr 07 Minuten

 

Wir hatten ja bereits seit dem 11. November auf der Seite vom 27. Dezember auf das Programm dieser Kongress-Tage aufmerksam gemacht und auch in den Folgetagen am 28. Dezember und am 29. Dezember dazu weitere Beiträge verfasst.

Heute nun ist der letzte Tag, und an diesem Tag wird es auch einen Beitrag geben, in dem auch von der Zukunft der eigenen Branche dir Rede sein wird. [1]

14:00 Uhr: Er wird von Annalee Newitz unter dem Titel
Three jobs that journalists will do in 2050. Why future media may be more powerful (and more subversive) than ever before
gehalten und wie folgt angekündigt:

Print media are dying, but what is rising up to take their place? In this presentation, I’ll answer that question by describing three new kinds of jobs for journalists that do not exist in mainstream print media. These jobs are: hacker journalist, data-mining reporter, and crowd engineer. I’ll be describing what these jobs entail, and current examples of organizations already employing people to do them.

My observations in this presentation are based on the nearly twenty years I have written for traditional print as well as new media publications, including zines like Bad Subjects and 2600 as well as mainstream media outlets like Wired and the Washington Post. I also created io9.com, the world’s most widely-read blog devoted to science and science fiction. As I’ve watched friends and colleagues suffer through layoffs in the publishing industry, I’ve also seen the rise of new kinds of journalists who use technology to break stories in ways that would have been impossible even five years ago.

Hacker journalists use everything from Perl scripts to open source mapping platforms to do investigative reporting (examples include writing at Ars Technica, as well as people working with the Ushahidi mapping platform). Data-mining reporters are people who analyze vast amounts of data to investigate issues from war crimes (using services like Wikileaks) to the stock market "flash crash". Crowd engineers work on crowd-sourced news sites like Reddit and Metafilter, writing algorithms and community software that makes it easy for people to share information. Like editors, crowd engineers can be very powerful figures who determine which information rises to the top.

What these new journalists have in common is a newfound ability to aggregate and analyze information on a massive scale. Ultimately I’ll explore how this changes the playing field in media, and why journalists of the future may be more powerful than ever before.


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Um es gleich vorweg zu sagen, es ist angenehm, ihr bei ihrer Arbeit auf der Bühne zuzusehen und zuzuhören. Sie stellt sich - mit einem Stichwort-Skript in der Hand - dem Publikum und gibt in freier Rede ihre Positionen bekannt [2].

In ihrem Vortrag berichtet sie vorab, dass sie bereits in den 90er Jahren mit einem ersten Online-Produkt auf den damals noch total neuen Markt gekommen sei. Und erst nach und nach in die Rolle einer eher traditionell arbeitenden Journalistin und Reporterin geschlüpft sei, bevor sie sich zu dem entwickelt haben, was sie heute sei -und von dem sie auch leben könne: eine Bloggerin.

Dennoch gelten auch in dieser neuen Rolle nach wie vor die Grundsätze des Journalismus’, so wie sie sie im Kontext der Definition von Kovach und Rosenstiel [3] auch aus ihrer Sicht formulieren würde.


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Sie benannt drei Gruppen von Journalisten-Profilen, denen sie für die Zukunft eine immer stärkere Wirkung einräumt:

In der ersten Gruppe spricht sie von "hacker journalists".
Sie bezieht sich auf Beispiele wie Kevin Poulsen, der in 2006 mit einem eigenen Perl Script Programm herausfindet, dass sich in MySpace Leute tummeln, die sich an Kinder vergehen wollen und dazu dort weitere Kontakte aufbauen. [4]. Und sie bezieht sich auf weitere auch aktuelle Beispiele wie http://haiti.ushaidi.com.

Zugleich macht sie aber auch unmissverständlich deutlich, dass die Idee, dass via crowdsourcing nun der Journalismus der Massen ausgebrochen sei, nur als "complete bullshit" zu kommentieren sei.

In der zweiten Gruppe ist von dem Job des "data-mining reporters" die Rede.


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Und sie gibt das Beispiel vom "Flash Crash" zu dessen Analyse, für das vor allem data mining techniques verwendet werden um diesem Phänomen auf die Spur zu kommen. Und sie verweist auf weitere bekannte Beispiel wie Wikileaks und deren Rolle als "Middle-Man".

Dann blickt sie aber auch zurück und spricht über die Geschichte der Branche und über den sogenannten "muckraking journalism".


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Das besondere Augenmerk richtet sie auf jenen Journalisten oder jene Journalistin, die zur Verfolgung ihres Ziels ganz bewusst unerkannt bleiben wollen und sich oft genug sogar in die Rolle einer der Personen zu versetzen suchen, über die er oder sie zu berichten beabsichtigen.

Dass man dabei nicht objektiv sein könne, sei dabei nicht das Problem. Denn nach ihrem - nicht nur subjektivem - Verständnis sei dieses auch nicht das Ziel der Arbeit, solange man sich über diese subjektive Komponente seines Denkens und Handels selber im Klaren sei. Newitz: "Injection of opinion is part of traditional journalism".

Zur dritten Gruppe gehöre der Job des "crowd engineers".
Das seien diejenigen Leute, die von vielen Anderen Daten und Meinungen einsammeln, diese organisieren und mit wiederum anderen Daten und Meinungen in Zusammenhang bringen.

Auch die Aufgabe des "comment moderator" gehöre dazu. In dieser Rolle könne man Kommentare verbieten, aber auch promoten. Diese Leute hätten eine wichtige Funktion, auch wenn diese nicht immer nach draussen aus solche evident wird. Oder, wie man am Beispiel von YouTube sehen kann, auch ganz bewusst nicht öffentlich gemacht werde.


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Alle die drei von ihr an dieser Stelle aufgezeigen neuen Profile würden auf einer Geschichte basieren, die jeweils bis in die frühen Tage des Journalismus zurückgingen.

So zum Beispiel die Arbeit des Data-Mining-Reporters, die ihre Grundlage in der Entwicklung der einst noch jungen Fotografie habe. Mathew Brady sei es gewesen, der erstmals die Kamera auf eine neuartige Art und Weise genutzt habe, um damit den Krieg in den USA zu dokumentieren.
"His photographs have become iconic", sagt sie und will darauf hinweisen, dass auch heute so aktuell und neu erscheinende Phänomene bereits auf lange Traditionen aus der analogen Welt zurückblicken können.

Selbst die Angst vor dem "Ende des Journalismus" habe es in den USA schon zu Beginn des letzten Jahrunderts gegeben, als die Reporter plötzlich begonnen hätten, von den Ausschweifungen der Entertainment-Industrie in Las Vegas zu berichten.


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Abschliessend die Aufzählung einiger Fragen von den Online-Teilnehmern als auch aus dem Publikum, deren Beantwortung später in der Dokumentation nochmals nachgehört werden kann:
— wie steht es um den Rechtsschutz für die Arbeit des Journalisten?
— welche Möglichkeiten der Finanzierung wird es in Zukunft für Journalisten geben?
— wie wird man in Zukunft entscheiden über "journalistic authority/integrity"?
— wie können diese neuen Entwicklungen gefördert/beschleunigt werden?
— wird es nicht ein ganz neues Profil von Journalisten für diese neuen Aufgaben geben?
— wie steht es um die Zukunft der lokalen Berichterstattung in diesem neuen Umfeld?
— soll es mehr Eigenkontrolle ("selfcontrol") im Zusammenhang mit Themen wie den Nachrichten-Leaks geben?
— hat so eine Rolle des Journalismus, wie sie jetzt in WikiLeaks praktiziert wurde, eine Zukunft?
— früher ging es darum, Sachen herauszufinden, geht es heute mehr um das Ordnen und Moderieren von Daten?
— welche Rolle wird die Fotografie und die Videografie in Zukunft einnehmen?

Hier nur Ihre allerletzte Antwort:

Auch in 50 Jahre werde der Journalismus nicht "weg" sein. "You wont stopp the signal - as they say in Firefly." [5]



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Exkurs:

Zur Einleitung der im Sommer 1843 als Flugblatt im Lande Hessen heimlich verteilten Schrift Der Hessische Landbote heisst es wie folgt:

Dieses Blatt soll dem hessischen Lande die Wahrheit melden, aber wer die Wahrheit sagt, wird gehenkt, ja sogar der, welcher die Wahrheit liest, wird durch meineidige Richter vielleicht gestraft. Darum haben die, welchen dies Blatt zukommt, folgendes zu beobachten:

1. Sie müssen das Blatt sorgfältig außerhalb ihres Hauses vor der Polizei verwahren;
2. sie dürfen es nur an treue Freunde mitteilen;
3. denen, welche sie nicht trauen, wie sich selbst, dürfen sie es nur heimlich hinterlegen;
4. würde das Blatt dennoch bei Einem gefunden, der es gelesen hat, so muß er gestehen, daß er es eben dem Kreisrat habe bringen wollen;
5. wer das Blatt nicht gelesen hat, wenn man es bei ihm findet, der ist natürlich ohne Schuld.

Friede den Hütten! Krieg den Palästen!

Und der Verfasser fragt:

... was ist denn nun das für gewaltiges Ding: der Staat? Wohnt eine Anzahl Menschen in einem Land und es sind Verordnungen oder Gesetze vorhanden, nach denen jeder sich richten muß, so sagt man, sie bilden einen Staat. Der Staat also sind Alle; die Ordner im Staat sind die Gesetze, durch welche das Wohl Aller gesichert wird, und die aus dem Wohl Aller hervor gehen sollen.

Und:

Die Justiz ist in Deutschland seit Jahrhunderten die Hure der deutschen Fürsten. Jeden Schritt zu ihr müßt ihr mit Silber pflastern, und mit Armut und Erniedrigung erkauft ihr ihre Sprüche. Denkt an das Stempelpapier, denkt an euer Bücken in den Amtsstuben, und euer Wachestehen vor denselben.

Und:

... ich sage euch: Wer das Schwert erhebt gegen das Volk, der wird durch das Schwert des Volkes umkommen. Deutschland ist jetzt ein Leichenfeld, bald wird es ein Paradies sein.

Die Presse, so hat es immer wieder geheissen, sei die Vierte Gewalt in diesem Staate. Und schon heute, so die These, bedürfe es dieser "Presse" nicht mehr, um öffentlich wahrgenommen werden zu können, um mit dem Frieden zu werben und den "Palästen" zu drohen.

Die Produktions- Reproduktions- und Distributionsmöglichkeiten seien wie noch nie zuvor auf dieser Welt in die Hände "Aller" gelangt.

Doch schon heute wissen wir auch, dass es, bevor Alle sich dieser Mittel bemächtigt und sie zu nutzen gelernt haben, immer mehr Möglichkeiten gibt, auch diese neuen Freiheiten wieder zum Erliegen zu bringen.


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Dieses Bild wurde über das Blog-Zitat eines Blog-Zitats zurückverfolgt bis auf die Urheberseite von Cox & Forkum Editorial Cartoons die auf ihrer "about us" - Seite ganz deutlich erklären "Our cartoons are not intended to represent Objectivism".

Um so zu-treffender ist dieses Bild: Die hier als Karrikatur "dokumentierte" Opposition von "Presse" und "Netzgemeinde" ist keine.

Auch dann, wenn nach wie vor Online-Redakteure schlechter bezahlt werden als "richtige" Journalisten. Auch wenn Frauen immer noch schlechter bezahlt werden als "richtige" Männer. Auch wenn "die im Osten" immer noch weniger verdienen als die im Westen... Offline und Online sind die beiden Seiten von ein und der gleichen Medaille: deren Wert wir Gefahr laufen, durch vordergründige Oppositionen gemeinsam zu verspielen.

Die Forderung, im Internet die "Gratiskultur" doch noch wieder abschaffen zu wollen, ist dabei noch die harmloseste. Und selbst der Wunsch, die Jugend auch im Internet besser vor Einflüssen schützen zu wollen, die "ihre Entwicklung beeinträchtige" noch einer der billigsten.

Mit dem Internet ist es wie mit dem Telefon: heute können wir für "umme" damit um die ganze Welt kommen. Und uns der Illusion hingeben, damit nicht nur einen anderen Menschen erreicht zu haben, sondern ganz Viele.

Wie viel mehr Wert sind diese "Viele" gegenüber dem oder der "Einen"? Wie viel mehr Wert ist der Meinungsträger, wenn er sich nicht auf den individuellen Dialog beschränkt, sondern als Publizist den Dialog mit "Der Öffentlichkeit" sucht. Wer aber ist die Öffentlichkeit wenn nicht wir Alle?

Wie lautet die Friedensbotschaft der jungen Eliten der bundesdeutschen in englischer Sprache kommunizierenden Netzgemeinde?

Warten wir die Abschlussveranstaltungen dieses Tages ab.


17:15 Uhr: Security Nightmares
von Frank und Ron

Das ehemalige CeBIT-Motto vom papierlosen Büro sei ja nun schon lange Geschichte und auch Suche nach Fortschritten beim Thema "E-Government" könne nur noch an der Frage beantworten, wie viele der Daten die Regierungen in diesem Jahr selber verloren hätten...

... besprochen werden die Entwicklungen in den USA, im Vereinigten Königreich, bei der NATO, in Deutschland für den elektronischen Personalausweis und die Anti-Botnet-Zentrale der grossen ISPs, bei Research in Motion und ihren Pleiten in Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, für den Einsatz von Staatstrojanern durch das Zollkriminalamt mit dem Ziel einer "Quellenkommunikationsüberwachung"

... weitere Hinweise sind den entsprechenden Folien zu entnehmen


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Die sich daran anschliessenden Stichworte für 2011 werden hier nur noch in einem Auszug dokumentiert werden - obwohl gerade diese in vielen Fällen Anlass waren für besondere Heiterkeit und Beifallsbekundungen.


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Bemerkenswert bleibt, dass zu Beginn dieser letzten Runde dazu aufgerufen wurde, sich auch der Verantwortung bewusst zu sein, die man heute für die Frage nach der Implementierung zukünftiger Systeme mit übernommen habe. Auch wenn man nicht Teil des sogenannten Establishments sein - und eben auch gerade deshalb: Gerade weil man über eigene Qualifikationen und Weitsicht verfüge und über die Fähigkeiten zur Anlayse - und zum Humor. Etwas, was vielen der sogenannten Profis in Industrie und Verwaltung nach wie vor abgehe. [6]

Auch wenn dieses so expressis verbis so von der Bühne nicht verkündet wurde, so gab es doch ein offensichtliches Einverständnis im Saal, das sich selbst über die Pipeline einer IP-Verbindung bis auf den Bildschirm im eigenen Büro zu vermitteln schien.


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18:30 Uhr: Die Abschlussveranstaltung

beginnt mit Reports über eine Reihe von technischen Problemen, mit denen man sich herumzuschlagen hatte und die doch zugleich auf die Leistungsfähigkeit derer verwiesen, die sie zu lösen hatten


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Danach zählt Frank eine Reihe von Daten und Taten aller Beteiligten auf, spricht von den 6000 Lieter Mate und nur 600 Lieter Bier, die im Verlauf des Kongresses verkonsumiert wurden, von den Gästen aller Altersgruppen und den Vortragenden, die bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen auch wirklich alle gekommen waren.

Und er spricht von den Gegenständen die beim "Lost & Found" abgegeben worden waren, darunter ein jüdisches Gebetsbuch und die ID-Karte eines Polizeibeamten [sic!].

Der wichtigste Dank aber geht an all die "angles", an all die Freiwilligen, die sich für die Vorbereitung, Durchführung und den Abbau des Kongresse bereitgefunden haben und ohne das ganze Ding überhaupt nicht hätte laufen können: "This whole event is volonteer driven...". [7]


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Von Seiten des Verfassers dieser Zeilen einen besonderen Dank an das Streaming Team, die mit bis zu 5000 parallelen Zugriffen hatte klarkommen müssen. [8] Und die es am letzten Tag sogar geschafft hatten, in der Bildregie ein picture-in-picture-insert einzublenden.


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Und ein Dank an die totale Kommunikationsverweigerung all jener, an die in den letzten Monaten immer wieder elektronische Post an "presse [at] ccc.de" geschickt wurde. Echt: Bei einer Anwesenheit vor Ort wäre es nicht möglich gewesen, so konzentriert und ausführlich über diese vier Tage zu berichten und zu reflektieren.

Anmerkungen

[1So wie dieses Thema am 1. Dezember 2010 auch in einer Veranstaltung von DRadio Wissen & Co sowie in einem eigenen Beitrag im Rahmen eines Vortrags an der Universität Potsdam zur Diskussion gestellt wurde. Siehe dazu auch Speedlab Journalism # 1.

[2Im Hintergrund unterstützt von einigen Charts, von denen einige hier auch im Verlauf dieser Darstellung übernommen werden.

[3
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[4In dem Softpedia-Beitrag vom 17. Oktober 2006 wird Poulsen mit den Worten zitiert: "I confirmed 744 sex offenders with MySpace profiles, after an examination of about a third of the data. Of those, 497 are registered for sex crimes against children. In this group, six of them are listed as repeat offenders, though Lubrano’s previous convictions were not in the registry, so this number may be low. At least 243 of the 497 have convictions in 2000 or later"

[5"You can’t stop the signal! Inspired by Mr. Universe in the awesome movie Serenity with the best cast ever".
Als Dankeschön für diesen Vortrag sollte man ihr eine Mütze schenken, so wie sie in cafepress.com angeboten wird.

[6Exemplarisch wurde das bei der Fragen zur Einführung des Internet-Nachfolgestandard IPv6 deutlich.

[7Und damit das Publikum sogleich nachvollziehen kann, was das bedeutet, wurde am Schluss jede(r) der noch Anwesenden aufgefordert, den Stuhl aus der Verankerung mit seinem Nachbarn auszuklinken, an den Rand des Saales zu tragen und dort in einer Höhe von bis zu 10 Stühlen zusammenzutragen.

[8Die auf der Seite Stop’n Go: "27 C3" 2010 in der Anmerkung [3] ausgewiesene Spendenadresse wird nach Abschluss dieses Beitrages auch mit einem eigenen Beitrag bedient werden. WS.


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