IT-Gipfel in Dresden

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 12 Uhr 56 Minuten

 


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I.

Nach dem Bericht über die neue "Deutschland Digital 2015" Strategie [1] und die Delphi-Studie über die Zukunft der IKT und der Medien [2] sind nun wichtige Grundlagen gelegt, um auch den 5. IT-Gipfel im Internationalen Congress Center in Dresden [3] dem von der Politik gewollten Erfolg zuzuführen.

Nur: Was heisst hier Erfolg?

Es ist bereits bemerkenswert, dass diese Veranstaltung eine Kontinuität repräsentiert, die ebenso wichtig wie notwendig ist.

Denn wesentliche, vom BMWI selbst genannte Ziele sind nach wie vor nicht erreicht, insbesondere diese:

- digitale Vernetzung der gesamten Wirtschaft und eine bessere Vermarktung des IKT-Standortes Deutschland,
- Maßnahmen für mehr Sicherheit in der digitalen Welt,
- Förderung von Forschung und Entwicklung,
- Sicherung des Fachkräftenachwuchses und
- Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien für die Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klima- und Umweltschutz oder Energiesicherheit
,
sowie der
- weitere Ausbau der digitalen Infrastrukturen zu intelligenten Netzen der Zukunft

Daher sei unter dem Motto "Chancen der Internetökonomie stärker nutzen" beabsichtigt, in diesem Jahr vor allem die Themen "Mittelstand" und "Internationalisierung" stärker zu besetzen.

II.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Programmpunkte dieses Tages, die ebenfalls im weiteren Verlauf dieses und der folgenden Tage ausführlich in der Presse besprochen werden.

Daher auch hier an dieser Stelle daher nur einige Einsprenkelungen von Themen und Sätzen, die im Verlauf der Diskurse besonders aufgefallen sind und hier sogleich on-the-fly fixiert wurden:

09:00 – 10:00 Uhr, Saal 4


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Pressekonferenz mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto
zu drei aktuellen Studien der Arbeitsgruppe 1 des IT-Gipfels „IKT- Standort und innovative Anwendungen für die
Wirtschaft“ (Vorsitz: BMWi/BITKOM):
- „Monitoring Report Deutschland Digital 2010“ (TNS-Infratest im Auftrag des
BMWi)
- Studie „Offen für die Zukunft – Offen in die Zukunft“ des Langzeitprojektes
„Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien“
(Herausgeber: Münchner Kreis, EICT, DTAG, TNS Infratest u.a.)
- Studie „Informations- und Telekommunikationstechnologien als Wegbereiter für Innovationen“ des ZEW Mannheim im Auftrag von DTAG und BITKOM.

09:50 Uhr
Arbeitsgruppe 2: "Digitale Infrastrukturen als Enabler für innovative Anwendungen"

10:00 – 11:30 Uhr, Plenum – Großer Saal
Moderation Anja Kohl
"IKT ist der Himmel über uns"


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Eröffnung und Grußworte:
- des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle,
"Wir sind die Lokomotive in Europa"
- des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich
"Hier bei uns wird Zukunft gemacht und das schon seit 1460"
"Wir sind heute die Hauptstadt der europäischen Mikroelektronik"
- des Vorstandsvorsitzenden der Infineon Technologies AG, Peter Bauer
"Forschung ist die Umwandlung von Geld in Wissen" | "Im OECD-Vergleich hat Deutschland einen Wettbewerbsnachteil und ist im Vergleich zu anderen Ländern, auch in Europa, vergleichsweise teuer."

IT-Gipfelprojekte:
Moderierte Präsentation der Arbeitsgruppenergebnisse

1.IKT- Standort und innovative Anwendungen für die Wirtschaft(BMWi/BITKOM)

Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie: "die Mitglieder der AG 1 stehen auch dem Mittelstand ganz persönlich zur Verfügung, als Mentoren"
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer, BITKOM-Präsident: "Wir wollen uns attraktiv machen für die Intelligenz der Welt. Und wir wollen zeigen, wie man internationale Partnerschaften aufbaut."

2. Digitale Infrastrukturen (Deutsche Telekom AG/BMWi)

René Obermann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG: "Wir sind bereit, die Milliarden zu investieren, um diese neuen Netze auch zu bauen"
Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: "Breitband für alle ist fast erreicht"

3.Innovative IT-Angebote des Staates (Software AG/Bundesministerium des Innern)
Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, Bundesministrium des Inneren und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik spricht vor allem über das Thema "DE-Mail"
Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender Software AG geht u.a. af das Thema "Prozessdatenbeschleuniger" ein

4. Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit im Internet(Bundesministerium des Innern/DATEV)
Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern spricht (im Video) u.a. von der Anti-Bot-Netz-Initiative und dem Beratungszentrum des ECO-Verbandes, das jetzt auch online unter www.botfrei.de konsultiert werden kann
Prof. Dr. Dieter Kempf, Vorstandsvorsitzender DATEV, hat sich den neuen Personalausweis zum Thema gemacht.

5. Verantwortung und Schutz in der vernetzten Gesellschaft(Bundesministerium der Justiz/IBM)
Bundesministerin Frau Leutheusser-Schnarrenberger sprich von der Sicherheit im Geschäftsverkehr und von neuen, einfachen und unkomplizierten Möglichkeiten, Datensicherheit durch den Einsatz einer intelligenten SmartTAN zu gewährleisten.
Der Vorsitzender der IBM Geschäftsführung Jetter, sprich u.a. zu Fragen der Sicherheit von Dateninfrastrukturen | Datenschutz für Bürger in sozialen Netzen | Erhöhung von Sicherheit von Betrugsversuchen.

6.Bildung und Forschung für die digitale Zukunft (Bundesministerium für Bildung und Forschung/SAP)

Frau Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, spricht davon, wie Spitzenkräfte nach Deutschland geholt werden sollen
Jim Hagemann Snabe, Co-CEO der SAP AG, fordert ein Netzwerk deutscher Eliteuniversitäten zu schaffen

7.Sonderthema: E-Health/Gesundheitstelematik (Bundesministerium für Gesundheit/Giesecke & Devrient)
Sowohl der Staatssekretär Stefan Kapferer vom Bundesministerium für Gesundheit als auch
Dr. Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung Giesecke & Devrient betonen, dass der Gipfel hat eine Initialzündung gegeben habe für eine neue Verbindungen von Ärzten und Patienten. Dazu gehört auch die Telediagnostik und das Telemonitoring.

8. Mikroelektronik und IT-Cluster Sachsen (Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Sachsen/Infineon)

Frau Prof. Dr. Sabine von Schorlemer, Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen wirbt dafür, in ihrem Land den klügsten Köpfen und den interessantesten Investoren die besten Plätze bieten zu können
Peter Bauer, Vorstandsvorsitzender Infineon Technologies AG betont, die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik habe Tradition und sei nach der "Dresdener Verabredung" weiter auszubauen.

Welch ein Reigen von Ergebnissen einer - zumindest nach Aussen hin demonstrierten - gedeihlicher Zusammenarbeit von Privatwirtschaft und Politik!


Podiumsdiskussion

- des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle
"Wir wollen noch schneller und besser werden. Und der Staat muss fair sein"
- der Vizepräsidentin der EU-Kommission Neelie Kroes,
"we are doing a great job - you have great examples in Germany - let’s focus on the single market - I love global players and I love the European ones"
- dem Vorstandsvorsitzenden der Telekom AG, René Obermann
Wir haben einen hohen Sicherheitsstandard in Deutschland, wozu ich mich hier auch bekennen möchte"
- dem Vorstandssprecher der SAP AG, Jim Hageman Snabe
"nicht nur als Innovationsführer im Business sondern auch als Entwickler neue Anwendungen für die Verbraucher" tätig sein.

12:00 – 13:30 Uhr


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Vier parallele Foren
zu den Themen
- Netze und Dienste der Zukunft – Chancen und Herausforderungen für den Standort Deutschland
- Spitzencluster Cool Silicon – Forschung für energieeffiziente IT
- Netzpolitik: Staatliche Angebote, Sicherheit und Vertrauen im Internet
- IKT und gesellschaftliche Herausforderungen

12:15 – 13:00 Uhr


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Pressekonferenz des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle:
"Emotionalität. Wir müssen die Faszination dieser Erlebniswelt vermitteln."
"Security wird ein Schwerpunkt des nächsten IT-Gipfels sein"
"Wir müssen uns darum kümmern, dass wir nicht verletzlich werden: ’Cyber War’ ist inzwischen eine real drohende Gefahr. Und auch da müssen wir Kompetenz aufbauen. Und das ist eine Daueraufgabe."
"Zum Thema Datenschutz haben wir in der Bundesregierung ein Kompetenz-Center auf den Weg gebracht. Und nach den zwei totalitären Regimen auf deutschem Boden haben wir eine ganz besondere Verpflichtung in Bezug auf dieses Thema."
"Das übertriebene Sammeln von Informationen - bei mir löst das Unbehagen aus, auch wenn da vielleicht einige meiner Formulierungen überpointiert werden."
"Die Forderung von Forschung und Entwicklung durch einen steuerliche Entlastung halte ich durchaus für richtig. Vor allem für kleinere und mittlere Strukturen."

gemeinsam mit BITKOM-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c.mult. August Wilhelm Scheer:
"Hier an diesem Standort hat man geklotzt und nicht gekleckert"
"Wir haben nach den 5 Jahre IT-Gipfel viel beschleunigen können"
"Unsere Welt ist sehr schnell, und wir können das alles nicht mehr in Gesetzen festschreiben"
"Wir müssen Fachkräfte aus dem Ausland anlocken - und ich sage ganz bewusst: "anlocken" mit einer Plattform wie: "Study_and_Work_in_Germany" [4]
"Bei der Forschungsförderung soll nicht nur der hohe Input betrachtet werden, sondern auch der Output, der als Folge dieser Zahlungen herauskommen wird."

13:15 Uhr


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Eintreffen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an der Treppe zum Haupteingang.
Empfang durch Bundeswirtschaftsminister Brüderle, Ministerpräsident Tillich und BITKOM-Präsident Scheer

14:40 – 15:15 Uhr
Abschlussplenum mit Bundeskanzlerin Merkel und BITKOM-Präsident Scheer.

Herr Prof. Scheer macht deutlich:
Dass es zuerst die Menschen seien, die die Industrie bestimmen: ihre Visionen, ihre Phantasie, ihre Aggressivität Märkte erobern zu wollen.
Dieser Personenbezogenheit solle auf dem IT-Gipfel Rechnung getragen werden.
Der Forschungsbetrag, der investiert werde, sei die eine Seite der Medaille, aber der Output sei die andere.
Die Ergebnisse dieses Jahres:
— der Softwarecampus für junge Unternehmer
— die Management-Club-Initiative mit einem Coaching von 17 jungen Unternehmern
— Unternehmen sollen bei der Wachstumsstrategie und Internationalisierung unterstützt werden.
Und: Die Schnelligkeit der Entwicklungen mache es notwendig, in einem permanenten Dialog zu stehen und diesen weiter zu pflegen.

Frau Dr. Merkel macht deutlich:
Dass nach Potsdam nun Dresden der aktuell wichtige Standort des 5. IT-Gipfels sei. Dieser Gipfel sei ein grosser Erfolg Dank der sächsischen Gastfreundschaft.
Die Führung der Arbeitsgruppen durch je ein Mitglied der Bundesregierung und einen Industrievertreter sei mit der neuen Bundesregierung neu und erfolgreich initiiert worden.
August Karolus habe sich schon mit seinem Thema der schnellen Bildübertragung frühzeitig in Sachsen behauptet.
Mit 7% Investitionsmittel sei man nach wie vor nur auf Platz 7 der IKT-Länder. Aber mit 98% Anschlussdichte von 1 MB habe man sein Ziel in Deutschland fast erreicht.
"Wir brauchen eine bessere Kooperation, um die Strukturen besser zusammenzubringen." Wir brauchen "Leitstrassen" für die weitere Entwicklung der Themen.
Auch der IKT-Bereich sei inzwischen extrem abhängig von dem Stand der Strompreise - und nicht länger nur die Stahlkocher.
Wir brauchen vor allem auch innovative Unternehmen und der Dank gelte den Innovatoren, die hier zur Verfügung stünden.
Das Thema der Anerkennung der Berufsabschlüsse für ausländische Arbeitnehmer sei verstärkt zu behandeln.
Die einheitliche Behördennummer 115 werde heute schon in Dresden freigeschaltet werden.
"Es darf nicht alles so lange dauern in Deutschland wie die Sache mit der Gesundheitskarte."
"Es sieht alles danach aus, dass wir auch im nächsten Jahr wieder einen IT-Gipfel brauchen würden, und da gehen wir von Freistaat nach Freistaat, zu Laptop und Lederhose nach München".


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III.

Ein Kommentar?

Wer nur an diesem hier nur im Ansatz skizzierten Tag anwesend war und sich sowohl am Morgen als auch am Abend mit den wegen des Winterwetters und der besonderen Sicherheitsmaßnahmen nur unzureichend funktionierenden Infrastrukturproblemen hat herumschlagen müssen wird von dieser Riesen-Inszenierung deutscher Kompetenz und Kooperationsbereitschaft beindruckt - oder auch erschlagen - gewesen sein.

In sofern kann auch dieser Gipfel selbst oberflächlich als durchaus gelungen betrachtet werden.

Wer sich bereits am Vortag in Dresden aufgehalten und an den verschiedenen Abstimmungsrunden und am Empfang in Dresdens Schatzkammer teilgenommen hat wird erlebt haben, wie wichtig der Zwang zu dieser Repräsentation am Folgetage ist, um den Dialog doch und immer wieder am Laufen zu halten.

Ob man nun will oder nicht, ob man nun kann oder nicht. Ob es nun wirklich zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit kommt oder bei einem dialogue de sourds [5] verbleibt. Und selbst wenn die sonst sehr inspirierenden Kommentare der Bundeskanzlerin an diesem Tag weitgehend versiegt waren und ihre Redetext im Wesentlichen die Aneinanderreihung der verschiedensten Auch-dieser-Satz-muss-gesagt-werden-Sätze war. Die IKT- Informations- und Kommunikations-Technologie-Industrie und die in diesem Zusammenhang entwickelten Anwendungen und Nutzungsszenarien sind inzwischen in Deutschland zur Industriefaktor mit dem höchsten volkswirtschaftlichen Stellenwert geworden.

Darauf können sich alle der an diesem Tag Anwesenden etwas einbilden. Und müssen sich öffentlich ob dieser Entwicklung auch positionieren.

Wer aber die Zeit für die Gespräche hinter den Kulissen nutzt und das Vertrauen der Anwesenden für sich hat gewinnen können, erfährt auch - und oft unerwartet schnell - dass "wir" eigentlich schon längst mit dem Rücken zur Wand stehen. Dass "wir" Opfer des eigenen Erfolges sind: bestenfalls. Dass "wir" die Zeichen der Zeit wohl sehen und auch einsehen können welch nachhaltiger Veränderungen es bedarf um den zukünftigen Herausforderungen Stand zu halten, dass uns aber viele der Vorteile, die die bisherigen Entwicklungen mit gestützt haben, sich heute zunehmend zu Nachteilen verkehren.

IV.

Quod erat demonstrandum. Dass dieses nicht im Rahmen eines solchen Artikels wird stattfinden können, ist offensichtlich.

Daher wurden ebenfalls am Rande dieses Gipfels eine Reihe von Einzelgesprächen geführt, in denen darüber nachgedacht wurde, wie es möglich sein kann, diese oben erwähnte Strategiediskussion im Umfeld der Themas "Deutschland Digital 2010" so zu begleiten und qualifiziert auszuwerten, dass es möglich sein könnte, auch jenseits all der politischen und ökonomischen Konsenszwänge solche Kommunikations- und Konfliktlösungs-Strategien bereitzustellen, mit denen es gelingen kann, das Wesentliche nicht nur auf den Punkt zu bringen, sondern auch in seiner Dringlichkeit und Nachhaltigkeit mehr als nur deutlich zu artikulieren.

Die Sache würde nur Sinn machen - so wurde auch in den vielen Rückäusserungen deutlich - wenn sich viele - aber auch nicht allzu vielen - Partner an diesem Projekt mit kleinen Summen aber kontinuierlich beteiligen und wenn sie dadurch das exklusive "Vorkaufsrecht" auf die Einsicht in diese Erkenntnisse erhalten würden.

Nein: nicht "Lesen - Lachen - Lochen", wie es in dem klassischen Insider-Spruch heisst, sondern: Wahr-Nehmen, mit Humor die Dialektik der Widersprüche produktiv werden lassen und die Daten-Sätze in Spreng-Sätze verwandeln.

Sollten wir nicht - und sei es auch nur in einem kleinen Kreis mehrerer "Kamingespräche" - möglich sein, der ungeschminkten Wahrheit eine Bresche zu schlagen, wird wahr werden, was schon Karl Valentins geistigem Erbe angedichtet wird, der Satz nämlich: "Die Zukunft ist auch nicht mehr das was sie mal war." [6]


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PS.

In diesen Tagen erschien der 4. Nachdruck des 1910 erstmals verlegten Buches des Journalisten Arthur Brehmer, der nicht weniger als 23 seiner Zeitgenossen dazu hatte überreden aufzuschreiben, wie sie "Die Welt in 100 Jahren" sehen würden.

Dieses Buch wird mit einem einführenden Essay "Zukunft von gestern" von Georg Ruppelt bei der Georg Olms Verlag AG zum Preis von Euro 19,80 angeboten, als Printausgabe. Oder als eBook im EPUB-Format zum Preis von Euro 9,99.

Anmerkungen

[3an der Devrientstrasse 10-12, 01067 Dresden

[4Diese ist offensichtlich aber noch in Plaung. Bislang bekannt ist nur die Seite www.study-in-germany.de, die von der Deutschen Welle betreut wird.

[6Der Satz jenes Mannes, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Valentin Ludwig Fey hiess, ist in den Quellen allenfalls mit dem Zitat " Die Zukunft war früher auch besser" zu verorten.
PS. Bei den Recherchen fand sich aber auch ein - ebenfalls nicht verbürgtes - Zitat von Hasso Plattner, das besagt: "Schlimmer als schlechte Aussichten sind gar keine."
Bingo!


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