Der DJV in Essen (I): Das neue Buch

VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 12 Uhr 37 Minuten

 

Wer sich unter diesem Titel einen offiziellen Bericht oder einen journalistischen oder einen persönlichen Beitrag erhofft, mag auf die hier im Text bereits aktivierten Links gehen und dort nach- und/oder weiterlesen.

Vielmehr wird dieser Termin als Anlass genommen, um auf einen Blog-Eintrag hinzuweisen, in dem [1] die Geburt der Idee eines neuen "Buches" für die "neuen Journalisten" erstmals öffentlich gemacht wurde: im JakBlog von Christian Jakubetz mittels seines Textes: Ein Buch, eine Idee – und Ihre Hilfe.

Der Vorschlag wurde positiv kommentiert und konnotiert. Und zum aktuellen Zeitpunkt steht fest, dass am 27. November 2010 diese Idee erstmals aus der virtuellen Ebene in Form eines konkreten Treffens mit konkreten Personen und Papieren heraustreten wird. So nachzulesen in: Ein Buch – das Update (14): Es geht voran.

Der Verbandstag in Essen sollte eine gute Gelegenheit sein, mit Freunden und KollegInnen über dieses Vorhaben zu sprechen und auf diesen Termin aufmerksam zu machen.

Und es gibt gute Gründe, diesem Vorhaben den ihm gebührenden Erfolg vorherzusagen. Und ggf. auch daran mitzuarbeiten.

Dabei wird die Aufgabenstellung mit der höchsten Nachhaltigkeit nicht das klassische Geschäft des Büchermachens betreffen. Ja, es werden sich in diesem Fall selbst dann gute Autoren finden lassen, wenn die Finanzierung ihrer Leistung voraussichtlich zunächst nur von nachrangiger Bedeutung sein kann.

Die entscheidende Aufgabenstellung wird es vielmehr sein, herauszufinden, was unter dieser spezifischen Aufgaben- und Themenstellung ein "Buch" im Jahr 2011 sein wird und was es in dieser neu zu entwickelnden "Gestalt" in der Folgezeit dann wird leisten können.

Dass es sich lohnt, einen solchen Versuch zu wagen, das hat "DaybyDay" in den ersten verflixten sieben Jahren seiner Existenz wahrlich unter Beweis gestellt: Welcome to the club!

PS.

Bei der weiteren Beschäftigung mit dem Projekt und seinem Urheber kommt es zum folgenden netten, vielleicht sogar exemplarischen "Clash auf Cultures": Während der Autor in seinem JakBlog. Anmerkungen eines Medienmenschen unter der Überschrift Ein Buch, eine Idee – und Ihre Hilfe Sätze schreibt wie:
Ich habe auch in Chris Andersons “Free” rumgestöbert und reingehört und denke mir: Diese Idee(n) finde ich weitaus interessanter, als einem Verlag dafür Geld zu geben, dass er das Ergebnis meiner Arbeit veröffentlicht. Das ist antiquiert — und widerspricht auch allen meinen Ideen von digitalen Medien, von Inhalten, von Journalismus. Insofern wäre es also hochgradig widersprüchlich, darauf zu warten, dass irgendein Verlag mal sagt: Hammse nicht mal Lust, ein Buch über Journalisten-Ausbildung in unserem Hause zu veröffentlichen?

stehen am rechten Werbe-Rand dieses Textes Anzeigen mit Texten wie diesen:

Verlag sucht Autoren
Der Privatverlag mit Tradition.
Manuskripte sind willkommen!

www.frieling.de

Oder:

Verlag sucht Autoren
Manuskripte sind jederzeit im Verlag willkommen.
www.VindobonaVerlag.com/Manuskript

Anmerkungen

[1zufällig am Tag des Geburtstags des Autors


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