Digital Signage Revolution in Berlin

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 11 Uhr 56 Minuten

 

I.

Auf der alljährlichen Digital Signage Expo wurde im Februar dieses Jahres
der Expo-Report-Trailer mit dem Aufruf beendet: "DSE 2010: Join the Revolution."

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Und nun liegt es ausgerechnet in den Händen der Berliner mittelständischen Firma WALL mit einem Pilotprojekt im U-Bahnhof Friedrichstrasse zu zeigen, wie es geht, wenn in einem gesamten Bahnhof alle Plakate durch digitale Full-HD-Bewegt-Bilder abgelöst werden.

Auf der Website wird das Projekt als der erste "U-Bahnhof Deutschlands mit ausschließlich digitalen Out-of-Home Medien" angekündigt. Was für ein Understatement: So wie es derzeit aussieht, ist es das erste Mal, dass an einer solchen Location ein solcher Paradimgenwechsel von Analog nach Digital vollständig, unumkehrbar und mit so nachhaltiger Wirkung vollzogen wurde.

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Auf der DSE 2010 hatte der "Director of Digital Signage - Intel Corporation", Jose Avalos, in einem Interview erklärt, wie wichtig dieses Thema für die Industrie und die Werbetreibenden sei.

Seine Themen: Eine "standard based DS-Media-Player-Plattform", eine valide Effizienzmessung der Kampagnen sowie ein transnationaler "Network-Aggregation-Space". Sein Blick richtet sich auf den internationalen Markt. Er spricht von grossen Wachstumsraten in Europa und in China, insbesondere beim Aufbau, Ausbau und Umbau des gesamten Schienenverkehrwesens.

"In Intel", so Avalos, "we believe in digital signage as a vehicle of advertising."Und so ist es denn alles andere als ein Zufall, dass sich ab heute für einen vollen Monat die Firma Intel Corporation als Pilotkunde für dieses Berliner Projekt hat gewinnen lassen.

II.

Der erste Blick von den S-Bahn Gleisen auf den U-Bahn-Anzeiger:


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Dort angekommen...


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wird aus dem Symbol der Treppe...


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ein Symbol für das Brand.


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inside einer Vitrine wie eh’ und je...


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bleibt die Tür so verschlossen - wie eh’ und je?


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IV

Heute ist die Presse da:

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ScreenShot: rbb-Abendschau

Wir erleben den Auftritt von WALL 2.0

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ScreenShot: rbb-Abendschau

Und, neben der Tür, tun sich digitale Fenster auf:


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Video, für die BVG ein alter Hut,


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wird - hochformatig - zur Werbung:

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Der Film - mit Flashlights - zum Mind-Flash

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V.

So lernen wir auf Einladung des Hauses kennen:


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Die Macher,

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ihre Methoden,

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und den Moderator.

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Die Mitwirkenden,

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und die Mächtigen.

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V.

Zurück: Zur S-Bahn Friedrichstrasse


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nachdenkliches Warten vor dem U-Bahn-Fahrstuhl:

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"Minority Report" ante portas?


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DS-Interactive ante portas?

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Intel ante portas?

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Die Bilder werden neu sortiert werden müssen:


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Und die Chancen ihrer Wahrnehmung neu bestimmt.


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WS.


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