Preview: Über LebensKunst ProjektPerformance

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 12 Uhr 18 Minuten

 

Am 19. Juni erschien der folgende Artikel in "DaybyDay".

Heute ist der letzte Wochentag, an dem noch Bewerbungen im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens abgegeben werden können, in denen es um das Thema "Lebenskunst" geht.

Zitat: "Über Lebenskunst macht die Stadt Berlin zum Schauplatz für Initiativen, die Kultur und Nachhaltigkeit verbinden und neue Handlungsansätze wagen.

Ob Nachbarschaftsgärten, Stadtimkereien, Carrotmobs, Wikiwoods oder Klimapiratinnen auf der Spree - weltweit werden neue Formen einer ökologischen Lebenskunst erprobt.

Der Call For Future ruft alle auf, die in und für Berlin denken. Wir suchen künstlerische Projekte und soziale Initiativen, deren Ideen das bislang Mögliche sprengen. Die das Unmögliche möglich machen. Eine Über-Lebenskunst des 21. Jahrhunderts braucht globale Kompetenz , das Engagement und den Erfindergeist lokaler Initiativen."

Wenn man über die erste Hürde dieses zweistufigen Verfahrens kommt, sollen die erfolgreichen Projekte in der Zeit vom 7. - 9. September im Haus der Kulturen der Welt in Berlin vorgestellt werden.

Und hier die "FaQ’s":

1. Wer kann sich bewerben?
Alle können mitmachen. Einzelne, Gruppen, Familien, Wohngemeinschaften, Bürgerinitiativen, Vereine oder Verbände aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien, Architektur und Stadtentwicklung, Wissenschaft und Forschung. Bewerber/innen, die NICHT aus Berlin kommen, müssen mit einen lokalen Partner zusammenarbeiten. Da es um modellhafte künstlerische Projekte und soziale Initiativen geht, die in und für Berlin Ansätze von anderswo aufgreifen, sind diese Kooperationen ausdrücklich erwünscht.

2. Welche Bewerbungsunterlagen müssen eingereicht werden?
Für die Vorauswahl reicht das persönlich ausgefüllte und unterschriebene Formblatt (in deutscher oder englischer Sprache). Ergänzende Materialien wie Zeichnungen, Fotos, Manuskripte, Tonträger, Audiofiles oder DVDs können mit eingereicht werden. Die Materialien werden nicht zurückgeschickt. Sie verbleiben im Haus der Kulturen der Welt.

3. Wie sieht der Auswahlprozess aus?
In einem zweistufigen Auswahlprozess wird anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen eine Vorauswahl getroffen. Diese vorausgewählten Bewerber/innen werden Anfang Juli schriftlich benachrichtigt und aufgefordert, weitere Informationen zu dem geplanten Vorhaben einzureichen (Lebenslauf, Finanzplan, Informationen über vorherige realisierte Projekte, etc.). Über die Projektförderung berät die Über Lebenskunst-Jury im August 2010.

4. Mit welcher Art der Förderung kann ich rechnen?
Neben einer finanziellen Unterstützung pro Projekt von bis zu 20.000,- Euro können sich Initiativen bei der Umsetzung ihres Vorhabens fachlich und/oder konzeptionell vom Über Lebenskunst-Team beraten lassen. Die von der Jury ausgewählten Projekte stellen ihr Konzept auf einem (internen) Auftaktworkshop vom 7. - 9. September 2010 vor.

5. Dürfen Mittel von dritter Seite in das Projekt einfließen?
Ko-Finanzierungen sind möglich.

6. Warum ist der Aufruf auf Berlin begrenzt?
Im 21. Jahrhundert muss lokales Handeln stets global gedacht werden. Deshalb richten wir uns mit dem Aufruf primär an lokale Initiativen, bzw. an Menschen, die ihre Ideen und Projekte gemeinsam mit Partner/innen in und für Berlin umsetzen und dabei (implizit oder explizit) globale Problemlagen thematisieren.
Zudem, die Zukunft der Menschheit liegt im städtischen Raum. Schon jetzt leben weltweit mehr Menschen in urbanen als in ländlichen Regionen. Globales Zusammenleben in der Stadt muss lebenswert gedacht und immer wieder neu gestaltet werden. In Berlin leben heute Bürger/innen aus rund 190 Staaten zusammen. Auch deshalb ist Berlin eine Modellstadt für eine ökologische Lebenskunst des 21. Jahrhunderts.

HEUTE nun ist der Tag, an die die ausgesuchten Projekte vorgestellt werden werden.


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