Die Zerstörung als Werk des Guten Menschen

VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2015 um 00 Uhr 13 Minuten

 

Heute, am 11. Januar 2010, wurde in der Sendung "Andruck" des Deutschlandfunks am Abend vor 20 Uhr die Rezension eines erneut in der Edition Nautilus verlegten Buches von Hellmut G. Haasis über den Attentäter Gerorg Elsner verlesen und zusammen mit Auszügen aus einem Gespräch mit dem Autor gesendet.

Diese wiederum wird von "DaybyDay" zum Nachhören und Nachlesen empfohlen. Und das nicht nur die nächsten sieben Tage, sondern bis dass das neue für Berlin geplante Denkmal auch dort wirklich stehen wird.

Eine Herausforderung ganz besonderer Art, denn Elsner wäre der Letzte gewesen, dem es darum gegangen wäre, dass ihm einst ein Denkmal gesetzt werden würde.

Dies hat Hellmut G. Haasis auf seine Weise bereits getan.

Jetzt geht es darum, das in seinem Buch Gesagte in einer komprimierten und gleichsam als Symbol umgesetzten Form öffentlich als Installation zur Wirkung zu bringen: den Anlass und die Tat, den Mann und seinen Entschluss, mit seinem Attentat wieder für mehr Menschlichkeit in Deutschland einzutreten.

Was für ein Thema. Und was für eine Herausforderung.

WS.

Wir werden diesen Text nochmals am Donnerstag den 28. Januar 2010 ins Netz stellen und dann um den aktuell noch nicht vorliegenden Link zu der hier genannten Rezension erweitern.

Denn an diesem Tag liest Hellmut G. Haasis aus »Den Hitler jag ich in die Luft« im Stuttgarter Theaterhaus in der Siemensstrasse 11.


Die Frage dieses Textes hat eine Reihe von Kommentaren und mündlichen Stellungnahmen ergeben.
In München war man geradezu empört, dass eine solche Frage überhaupt gestellt worden sei - und dass man in Berlin wohl überhaupt keine Ahnung von der Bekanntheit dieses Mannes in Bayern habe.
Und in Stuttgart werden bei der Nennung dieses Namens sofort eine Reihe von anderen Beispiele des "stillen Widerstandes" genannt.
So zum Beispiel die Katholische Kirche in Weil der Stadt in der in einem der Kirchenfenster mit der Geschichte Jesu und den 10 Geboten auch das Thema der Versuchung illustriert worden sei: in dem die Versuchung die menschlichen Züge eines Mannes trägt, die denen eines Hitlers auffällig gleichen.


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