ENCARTAs Ende

VON Dr. Wolf SiegertZUM Sonnabend Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2015 um 23 Uhr 53 Minuten

 

Bereits im März des Jahres 2009 hatte Dominik Grollmann, Chefredakteur von INTERNET WORLD Business darauf hingewiesen, dass "wenige Minuten nachdem Microsoft das Ende seiner DVD-Enzyklopädie Encarta bekannt gab [...] auf Wikipedia bereits der entsprechende Lexikoneintrag aktualisiert" worden war.
Er bezieht sich dabei auf die "Wichtige Mitteilung: MSN Encarta wird eingestellt", die da besagt:
"Am 31. Oktober 2009 werden alle MSN® Encarta®-Webseiten weltweit (mit Ausnahme der japanischen Seiten, die erst am 31. Dezember 2009 eingestellt werden) eingestellt.
Zusätzlich stellt Microsoft den Verkauf von Microsoft Lernen und Wissen und Encarta Premium ab Juni 2009 ein
."

Zur Begründung heisst es dazu unter anderem:
"Encarta war weltweit über viele Jahre hinweg ein beliebtes Produkt. Die Rolle der traditionellen Enzyklopädien und Nachschlagewerke hat sich jedoch geändert.
Heute suchen und benötigen Nutzer Informationen in anderer Art und Weise als in früheren Jahren. Um den Zielen Microsofts gerecht zu werden, immer die besten und verlässlichsten Inhalte anzubieten, wurde die Entscheidung getroffen Encarta einzustellen.
Die Vision von Microsoft ist, dass jeder Mensch weltweit Zugang zu qualitativ hochwertiger Ausbildung haben soll.
Wir glauben, dass wir das, was wir mit Angeboten wie Encarta gelernt haben, dazu nutzen können, neue zukunftsträchtige technologische Produkte zu entwickeln, um die Vision von Microsoft zu realisieren
."

 [1]

10 Jahre zuvor schrieb Michael Hiltl, Chefredakteur Microsoft Encarta Enzyklopädie noch das folgende Editorial für die CD-Ausgabe "Encarta Enzykolpädie Plus 2000"

Encarta Enzyklopädie PLUS 2000

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

willkommen bei der neuen Encarta Enzyklopädie PLUS 2000!

Wussten Sie, dass Encarta Enzyklopädie von einer deutschen Redaktion in München erstellt wird? Qualifizierte Fachredakteure bearbeiten nicht nur die Artikel, sie wählen auch die zahlreichen Medienelemente aus, recherchieren geeignete Literaturangaben und Internetadressen mit weiterführendem Inhalt.

Unterstützt wird die Redaktion in ihrer Arbeit durch externe Autoren, die Spezialisten in ihren jeweiligen Fachgebieten sind. Ein wissenschaftliches Beratergremium, dem namhafte Professoren angehören, begleitet kritisch die jährliche Weiterentwicklung der Encarta Enzyklopädie.

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit anderen Encarta-Teams zusammen, denn neben der deutschen Ausgabe gibt es auch eine britische, französische, italienische, spanische, holländische, brasilianische, japanische und US-amerikanische.

Und diese Enzyklopädie wird von Version zu Version weiter ausgebaut und vertieft. Natürlich stoße auch ich immer wieder auf ein Stichwort, das nicht in Encarta behandelt wird. Andererseits: Wer das Produkt näher kennen lernt wird feststellen, dass hier bereits eine enorme Menge an Wissen versammelt ist. Wissen, das jeden Monat durch so genannte Onlineaktualisierungen auf den neuesten Stand gebracht wird.

Die erreichte hohe Qualität wurde in der Öffentlichkeit vielfach gewürdigt. Weil Encarta Enzyklopädie als zeitgemäßes, multimediales Nachschlagewerk tatsächlich Maßstäbe setzt, ist sie auch im gesamten Bildungsbereich auf hohe Akzeptanz gestoßen. Dies kommt u. a. in der Verleihung des deutschen Bildungssoftware-Preises Digita zum Ausdruck.

Die vorliegende Encarta-Version enthält wieder viel Neues. Besonders hinweisen möchte ich Sie auf das Millennium. Auf dieses Ereignis bezieht sich eine Reihe von faszinierenden Artikeln, die speziell für Encarta Enzyklopädie 2000 verfasst wurden. Diese Artikel beschäftigen sich mit Kunst und Literatur, Technik und Geschichte während der letzten 1 000 Jahre. Hinzu kommen Artikel, die jeweils ein Jahrhundert beleuchten, und zwar weltweit. Wir haben dieses Material für Sie in mehreren Themenreisen übersichtlich zusammengestellt.

Die PLUS-Version enthält Quellentexte, die einen Sachverhalt aus subjektiver Sicht darstellen. Für diesen Produktbereich konnten wir nun Texte von Der Spiegel, Bild der Wissenschaft, DIE ZEIT und anderen renommierten Magazinen gewinnen.

Neu ist auch das „Gesicht" von Encarta, die Benutzeroberfläche. Alle inhaltlichen Elemente sind jetzt übersichtlich in Module verpackt, auf die Sie von der neuen Inhaltsseite aus Zugriff haben. Auch die mediale Ausstattung eines Artikels wird schneller deutlich. Ich halte dies für ein Stück mehr Benutzerfreundlichkeit.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß mit der neuen Encarta Enzyklopädie!

Mit freundlichen Grüßen

PS: Redaktionsschluss war übrigens der 15. April 1999! [2]

Hier zu guter Letzt ein zu Beginn des Monats April fixiertes Beispiel aus der Encarta-Online-Website, wonach man unter der Rubrik Historische Essays die folgenden Titel angeboten hat(te):

A
- Asien im Zeitalter des expandierenden Welthandels
- Aufstieg des Hirtentums in Eurasien

B
- Besteuerung und Repräsentation im frühen modernen Europa
- Biologischer Austausch zwischen alter und neuer Welt

C
- Christliche Kultur im frühen Mittelalter

D
- Das Konsumverhalten in der Renaissance
- Das Vermächtnis Alexanders des Großen
- Der Aufstieg von Kulturen und Machtgebilden in Mesopotamien, Ägypten und dem Industal
- Der Beginn der afrikanischen Städtebildung und weltweiter Kontakte
- Der Große Krieg
- Die Ära der Auswanderung nach Übersee
- Die Auswirkungen fossiler Brennstoffe auf die Umwelt
- Die Besiedlung Polynesiens
- Die dynamische Kultur im mittelalterlichen Europa
- Die Folgen des 2. Weltkrieges
- Die Gesundheitsfürsorge im postkolonialen Afrika
- Die globalen Auswirkungen des 1. Weltkrieges
- Die industrielle Kriegsführung im Zeitalter der Moderne
- Die Internationalisierung des Islam
- Die lange Geschichte der Pest
- Die mongolische Vorherrschaft in Eurasien
- Die politische Ordnung Ostasiens vom 16. bis zum 19. Jahrhundert
- Die Religion und der Handel auf dem Landweg in Asien zwischen 1000 v. Chr. und 1400 n. Chr.
- Die Rolle der Geschichte bei Zukunftsprognosen
- Die Tang-Dynastie und die chinesischen Jahrhunderte
- Die Unabhängigkeit Haïtis und die Grenzen der Aufklärung
- Die Unabhängigkeit in Afrika und Asien nach dem 2. Weltkrieg
- Drei Revolutionen der Bevölkerungsentwicklung

E
- Ende des Papiers? Kritische Überlegungen zur Medienprognostik

G
- Globale Folgen der industriellen Revolution
- Gregory G. Guzman: Barbaren – der Einfluss von Nomaden auf die Zivilisation

K
- Karibische Wurzeln des Kolonialismus

L
- Landwirtschaft und Macht im antiken Mesoamerika

S
- Staaten im Afrika südlich der Sahara (1000-1500)

U
- Ursachen für die frühe Urbanisierung

W
- Wurzeln der Globalisierung

Am Ende dieses Monats gab es noch weitere sogenannte "Quellentexte". _ Dazu gehört(e) auch, so die Redaktion, die "gekürzte Fassung von Ernst Fischer: Buch und Internet – Medienkonkurrenz oder Medienverbund? Überlegungen und Thesen. In: Im Zentrum: Das Buch. 50 Jahre Buchwissenschaft in Mainz. Herausgegeben von Stephan Füssel. Mainz 1997 (Kleiner Druck der Gutenberg-Gesellschaft, 112)" [3]

Und die liest sich so:

Buch und Internet – Perspektiven einer neuen Medienkonkurrenz
Die Schlagworte haben uns eingeholt: Vor unseren Augen vollzieht sich ein Umbruch in den Kommunikationsverhältnissen, der zu Recht als Medienrevolution bezeichnet wird. Überschreiten wir damit die Schwelle zu einem neuen Zeitalter? Werden Utopien Wirklichkeit? Erleben wir im Zeichen des Internet gerade jenen Vorgang, den Teilhard de Chardin vor fünfzig Jahren visionär als das Zusammenwachsen unseres Planeten zu einem Organismus vorausgesehen hat? Die Nervenbahnen der vielen zehntausend Einzelnetze und Millionen von Computern verbindenden Kabel transportieren jede im Netz verfügbare Information an jeden Punkt der Erde; sie schaffen damit die technische Voraussetzung für die Herausbildung jenes planetarischen Bewußtseins, jener „Vernunftsphäre”, die Teilhard optimistisch als Vorstufe einer totalen Humanisierung der Gattung Mensch betrachtet hat. Ob die Entwicklung wirklich einem so positiven Endziel zustrebt oder ob nicht durch sie auch große Konflikte heraufbeschworen werden, läßt sich heute nicht absehen. Soviel aber ist gewiß, daß mit der Online-Kommunikation eine neue Schlüsseltechnologie entstanden ist, die in den Wissenschaften, aber auch in wirtschaftlichen und politischen, in sozialen und kulturellen Bereichen, in unserer gesamten Lebenswelt zu großen Veränderungen führen wird.

Das Auftreten neuer Medien ist regelmäßig begleitet von Befürchtungen, die vertrauten Formen der Informationsvermittlung würden nunmehr verdrängt werden. Besonders das Medium Buch wird immer wieder als gefährdet betrachtet, obwohl es sich bisher gegen Film, Rundfunk, Fernsehen und andere neu hinzugetretene Medien nicht nur behauptet hat, sondern nach Zahl der produzierten Titel und auch nach Umsatzziffern stetig zugenommen hat. Wenig deutet darauf hin, daß dies mit dem Auftreten des Internet anders kommen wird. Fast immer endet eine solche Konkurrenzsituation in einem Neben- und Miteinander der alten und der neuen Medien. Zwar bedeutet Medienkonkurrenz immer auch einen Verdrängungswettbewerb unter den für den Mediengebrauch zur Verfügung stehenden Geld- und Zeitbudgets. Dennoch hat gerade das Buch vom Auftreten zusätzlicher Medien in aller Regel nur profitiert. Das Geheimnis dieses Dauererfolgs? Es liegt nicht allein in seinen praktischen Vorzügen, vielmehr gilt: Neue Medien intensivieren gesellschaftliche Kommunikation, ein Mechanismus, der dem Buchmarkt mit seiner exorbitant hohen Anzahl lieferbarer Artikel und jährlicher Neuerscheinungen naturgemäß zugute kommt. Unter diesem Gesichtspunkt kann sich das Internet als ein Glücksfall für das Buch erweisen.

Soviel ist klar: In der Betrachtung des Verhältnisses von Buch und Internet ist Kulturpessimismus ebensowenig angebracht wie naive Technikbegeisterung. Jedes Medium hat seine Stärken und Schwächen und muß sich in der Konkurrenzsituation unter Funktionsaspekten legitimieren und behaupten. Die Vorteile des Buches als eines optimalen Lesemediums sind oft beschworen worden; sie werden von einem neuen Medium wie dem Internet nicht aufgehoben, sondern sie treten vielmehr noch deutlicher hervor. Wie übrigens auch seine Nachteile: Für manche inzwischen vom Netz transportierte Information gilt, daß ihre Verbreitung als Druckwerk schon bisher keine gute Lösung gewesen ist, – vermutlich wird man in einigen Jahren es als absurd empfinden, in welchem Ausmaß man einmal Telefon- und Adreßbücher oder auch Kataloge in Printform produziert hat. Ähnliches gilt für wissenschaftliche Zeitschriften oder aktuelle Fachinformation. Dort aber, wo sich die Alternative Druck oder elektronische Verbreitung stellt, wird der Druck eine neue Bedeutung gewinnen als eine Möglichkeit der Hervorhebung, der Auszeichnung von Information: Allein schon die Tatsache, daß ein Text im Zeitalter seiner elektronischen Verfügbarkeit in Buchform erscheint, wird ihm besondere Aufmerksamkeit sichern und dem Medium Buch eine schon verlorengeglaubte Aura zurückerobern.

In der Gegenüberstellung der Medien zeigen sich auch Vor- und Nachteile der Netzkommunikation. Die derzeit noch bestehenden technischen Probleme, etwa im Bereich der Datenübertragungsraten, sind lösbar, ernsthafter sind die in der Sache selbst liegenden Probleme. Elektronische Netzwerke versorgen uns jetzt schon mit einem kaum zu bewältigenden Maß an Daten. Abzusehen ist, daß die Überfülle der jederzeit an jedem Ort verfügbaren Information den Menschen vor schwierige Probleme stellen wird. Nicht die Beschaffung, sondern die Selektion von Information stellt die Herausforderung der Zukunft dar. Maßnahmen wie die Bündelung der Kommunikationsströme in Subnetzen für geschlossene Benutzergruppen oder „Personal Information Management”-Systeme werden hier nur bedingt Abhilfe schaffen können. Im Grunde verhält es sich ja so, daß Medien nur Zeichensätze übertragen; die Umwandlung in Information oder gar in verfügbares „Wissen” leistet erst das Gehirn des Rezipienten. Dieser Prozeß ist nicht beliebig beschleunigbar, ein Umstand, dem das Buch besser Rechnung trägt als das „schnelle Medium” Internet.

Elektronische Netzwerke sind außerdem ein flüchtiges Medium: Der User kann sicher sein, immer überwältigend viel an Information anzutreffen, aber niemals kann er sicher sein, die Informationsangebote unverändert wieder so anzutreffen, wie er sie schon einmal gesehen hat. Dieser Flüchtigkeit und der bloßen Virtualität der Kommunikationswelten ist der Mensch aufgrund seiner in prähistorischer Zeit erworbenen Grundausstattung nicht ohne weiteres gewachsen, er muß sich des Dauernden vergewissern, um sein Bewußtseinskontinuum von außen her zu stabilisieren. Die „Antiquiertheit des Menschen” (Günther Anders) angesichts des technologischen Fortschritts wird einmal mehr offenbar.

Schon sind aber Anpassungsleistungen zu beobachten, durch die sich die geistigen Prozesse selbst verändern. Hypertexte erfordern ein anderes Leseverhalten als der lineare Text des Buches, bei dem es Anfang und Ende und für den Leser jederzeit Gewißheit darüber gibt, an welchem Punkt des Mitteilungskontinuums er sich befindet. Wenn es zutrifft, daß elektronische Netzwerke die Struktur menschlichen Denkens zutreffender abbilden als das Buch, dann wäre in dieser strukturellen Affinität zum assoziativen Denken das Faszinosum des Internet begründet, das als ein „externes Gehirn” betrachtet werden kann. Netzkommunikation tritt uns ähnlich wie Lesen bereits als eine eigene Kulturtechnik entgegen. Das Flanieren in Cybercity fördert ein geistiges Nomadentum, erweitert unser Realitätsverständnis um eine neue mediale Dimension, – der Mensch bleibt aber auch hier das Maß aller Dinge.

Anmerkungen

[1Hier der englische Originaltext, so wie er unter dem Link

http://www.microsoft.com/germany/encarta/order.mspx

eingesehen werden konnte.

Important Notice: MSN Encarta to be Discontinued
On October 31, 2009, MSN® Encarta® Web sites worldwide will be discontinued, with the exception of Encarta Japan, which will be discontinued on December 31, 2009. Additionally, Microsoft will cease to sell Microsoft Student and Encarta Premium software products worldwide by June 2009. We understand that Encarta users may have questions regarding this announcement so we have prepared this list of questions and answers below. Please keep reading if you would like more information about these changes to Encarta.

Why are these Encarta Web sites and software products being discontinued?
Encarta has been a popular product around the world for many years. However, the category of traditional encyclopedias and reference material has changed. People today seek and consume information in considerably different ways than in years past. As part of Microsoft’s goal to deliver the most effective and engaging resources for today’s consumer, it has made the decision to exit the Encarta business.
Microsoft’s vision is that everyone around the world needs to have access to quality education, and we believe that we can use what we’ve learned and assets we’ve accrued with offerings like Encarta to develop future technology solutions. In doing so, we feel strongly that we are making the right investments that will help make our vision a reality.
When are these Encarta Web sites and software products being discontinued?
MSN Encarta worldwide (except Japan) will be discontinued on October 31, 2009. MSN Encarta Japan will be discontinued on December 31, 2009. After these specified dates, the Web sites will no longer be available.

Microsoft Student and Encarta Premium software products are also being discontinued. Microsoft will stop making them available for sale by June 2009.

I use Encarta on MSN Explorer. How does this affect me?
On October 31, 2009 Encarta will no longer be available on MSN Explorer. All other aspects of your MSN Explorer service are unaffected by this change. MSN Explorer will post additional information on the Encarta decommission as it becomes available on Member Center and through direct subscriber communications.

Questions about MSN Encarta Premium*
Does not include MSN Dial-up or MSN Premium subscribers. To verify your subscription type, visit Microsoft Billing & Account Management.]

Subscriptions

I paid for a subscription to MSN Encarta Premium. Will I get my money back?
MSN Encarta Premium monthly and annual subscribers who have an active subscription as of April 30, 2009, will receive a refund to their credit card prorated for any subscription fees paid beyond April 30, 2009. They will continue to have access to MSN Encarta Premium until the service is discontinued on October 31, 2009.

How are you issuing me the refund?
We will issue a refund to the credit card we have on file that was used for billing your subscription. If your card has expired, please update it by visiting Microsoft Billing & Account Management.

When will the refund be issued to my credit card?
Refunds will be issued on April 30, 2009. The credit should be posted to your credit card account within 2-3 business days.

Can I still use the same account login after April 30, 2009, for my MSN Encarta Premium access?
Yes. The login that is associated with your subscription active as of April 30, 2009, is the one you will continue to use through the end of October 2009 (or December 2009 for MSN Encarta Japan).

Who do I contact if I have more questions about my MSN Encarta Premium account?
You can go to https://support.msn.com, sign in, and you will be able to view ways to contact Billing & Account Management for more support.

Questions about the Discontinuation of Microsoft Student and Encarta Premium Software Products

Will this discontinuation affect the current version of Microsoft Student or Encarta Premium software that I have installed? Will all my information be irrelevant next year?
Although Microsoft will stop selling Student and Encarta Premium software by June 2009, Microsoft will continue to release updates to current versions of Encarta in the U.S. and international markets through October 2009 and in Japan through December 2009.

When will Microsoft Student and Encarta Premium software products no longer be available for purchase?
By June 2009, Microsoft will stop selling all Encarta software products. MSN Encarta will remain online through October 2009 worldwide, except in Japan where it will remain online through December 2009.

How long will I be able to get technical support for the Microsoft Student and Encarta Premium software products I own?
Our technical support policy for software has not changed. Technical support will be available for Microsoft Student and Encarta Premium for 3 years through http://support.microsoft.com.

Will other Microsoft education software products be discontinued?
We’re not making any other announcements at this time. By changing our product offerings and both adding and discontinuing products, Microsoft looks for ways to deliver the most effective technology offerings to help make teaching and learning more engaging and relevant in the 21st century.

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[2"Encarta Enzyklopädie 2000-Text," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

[3Buch und Internet – Perspektiven einer neuen Medienkonkurrenz
Das altehrwürdige Buch, spätestens seit Gutenbergs Erfindung das wichtigste „Transportmittel” von Wissen, hat durch moderne Medien (Fernsehen, Rundfunk, Multimedia, Internet usw.) Konkurrenz in seiner Bedeutung und Funktion erhalten. Ernst Fischer, Professor am Institut für Buchwissenschaft an der Johann-Gutenberg-Universität Mainz und Mitglied des Encarta-Beratergremiums, diskutiert in seinem Beitrag die aktuelle, durch Online-Kommunikation entstandene Situation


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