Vive la Francophoni(e)?!

VON Dr. Wolf SiegertZUM Freitag Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2015 um 22 Uhr 39 Minuten

 

Man muss eine Portion Selbstbewusstsein haben, wenn man sich dem Thema der eigenen Sprache widmen will.

Prof. Dr. Klaus Dieter Lehmann als Präsident der Goethe-Institute macht klar, dass dieser Tag der Frankophonie ein Anlass sei, auch über die eigene Sprache nachzudenken.

Das Englische werde die lingua franca in Europa sein, auch in Deutschland, aber das sei ein Grund mehr, das Thema der Zweisprachigkeit voranzutreiben. Und zwar in beiden Ländern, in Frankreich wie auch in Deutschland. Und das auch - und sogar - gemeinsam.

Seiner Auffassung nach müsse die Kultur- und Sprachvermittlung auch frei von direkten kommerziellen Interessen sein - und bleiben. Das neue langfristig angelegte Programm des Aussenministeriums solle dazu beitragen, in 300 weiteren Schulen weltweit das Deutsche bis zum "Abitur" des jeweiligen Landes als Zweitsprache anbieten zu können.

Es sei bemerkenswert, dass die deutschen Goethe Institute nicht alle vier Jahre nach den Wahlen einen neuen Kurs zu fahren verpflichtet seien - ein Vorteil auf den derzeit auch in Frankreich mit Interesse rekuriert werden würde.

Die Rechtschreibreform - in Frankreich wäre so etwas undenkbar gewesen - hätte auch in Deutschland unterbleiben können, zumal sie zuletzt halbherzig abgeschlossen worden sei.

Und es sei gut so, dass es in Deutschland keine Kontroll- und Regulierungsbehörde gäbe, deren Aufgabe es sei, über die Sprache zu wachen. Gerade der Wandel, den die Sprache auf diesem Wege erfahre, sei für sie insgesamt durchaus positiv zu sehen.

Nachfolgend wird dieses Interview [http:// ondemand-mp3.dradio.de/ file/dradio/2009/03/20/ dlf_20090320_0812_ed32f637.mp3] auf dieser Seite nochmals dokumentiert, samt dem dazu auf der Website des Deutschlandfunks angegebenen Titels, der da lautet: "Interview Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, zur Frankophoni" - und man lese und wisse: offensichtlich wird das Wort "Frankophonie" seit der Rechtschreibreform nur noch mit einem einfachen "i" geschrieben [1].

Anmerkungen

[1"iiihhhhh.... sic!


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