BOVEC LETALISCU AIRFIELD

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2015 um 21 Uhr 17 Minuten

 

Der letzte Urlaubstage in den Julianischen Alpen in Kroatien - hier ein Blick vom Balkon


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ist nicht frei von Medien: wie das Ende dieses Berichtes zeigen wird.

Zunächst ging es um die Frage, wie man sich diese Bergpracht ansehen will: Wenn man nicht gewillt ist, am letzten Tag noch die steilen Hänge am Seil zu erklimmen. Auch der Sessel-Lift ist keine Alternative, da kein Betrieb angezeigt ist. Bleibt also nur die Möglichkeit, sich das Ganze aus dem Flugzeug heraus anzusehen.

Entdeckt wurde diese Möglichkeit, da ein Blick auf die Berge zeigt, dass es hier auch in der Nähe einen Flughafen geben muss. Zumindest wird hier gerade ein Segelfugzeug im Schlepp auf Höhe gebracht.


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Den nächsten Start konnte man sich dann schon direkt vom Rande des Flugfeldes aus ansehen:


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Und alsbald schweift der Blick ab und findet gleich zwei Fluggeräte, die auch mit der eigenen Lizenz geflogen werden könnten. Ein italienischer Storch:


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Und ein ULM, oder auch auch Ultraleicht-Flieger genannt, der weder mit einem Bombardier noch mit einem Rotax, sondern mit einem direktgetriebenen Viertakter angetriebenen wird, der angeblich nur in Australien gebaut wird:


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Dann aber ist bei einem Blick über das Rollfeld auf die Windhose alsbald klar, dass es bei einem ULM-Flug recht bockig werden könnte, und auf dem Storch fortwährend geschult wird.


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Also begibt man sich in den mit einer grossen Persenning vom der Sonne geschützten "Club-"Bereich und sucht sich Gesprächspartner, die einem was aus ihrer Praxis berichten können.

Der älteste Interview-Gast hat nach dreijähriger Arbeitszeit das Unikat eines Flugzeugs - angeblich nach den Plänen des alten Junkers - gebaut. Ganz aus Holz. "Dieses Flugzeug fliegt wie ein Pfeil", sagt der Baumeister Joze, spricht von 300 km die Stunde - und zeigt stolz seine vielen Fotos. Zwei von diesen werden für diese Reportage ausgesucht: Auf dem linken sieht man noch in die Werkstatt auf dem Rechten das fertige Gerät am Tag nach der ersten Zulassung.


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Neben den Segel- und Motorfliegern findet sich an diesem Platz aber auch eine gane Gruppe von Fallschirmspringern.


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Wie das Schild am Eingang des Flugfeldes zeigt, ist an dieser Stelle offensichtlich schon seit Jahren dieser Sport betrieben und auch im Wettbewerb ausgetragen worden. Die dort angegebene Internet-Seite www.airtheatre.com zeigt dieses an. Allein, der Versuch, diese zu aktivieren führt zu keinem Ergebnis. Die Seite ist nicht mehr aktiv.

Darauf angesprochen sagt der ULM-Flieger und Fluglehrer, dass er eh’ von diesem ganzen Internetzeug nichts hält. Stattdessen ist er am Abend dabei, dafür Sorge zu tragen, dass die Gäste in seinem(?) Club ausreichend und gut gekühtes Bier bekommen.

Aber es gibt auch andere: das ganze Fallschirmspringer-Team hat die Möglichkeit, sich ihre Sprünge und im freien Fall gesprungenen Figuren nach der Landung und dem Zusammenpacken direkt auf dem Rechner anzusehen.


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Danach kamen wir ins Gespräch und der Student am Rechner zeigt, wie der seinen Schützlingen nachgesprungen ist und sie und ihre Figuren gefilmt hat: mit einer Kamera, die in Augenhöhe auf der Seite seines Helms montiert werden kann. [[Wieder im Büro, wird das entsprechende AVI-File als Flash-Variante umgerechnet und dann an dieser Stelle eingestellt werden. Zusammen mit einem Dank an Matej Saksida, der diese Aufnahmen für diese Seite zur Verfügung gestellt hat.

UND: Hier ist das auf 11,8 MB "verkleinerte", da ins "Flash"-Formt umgerechnete "AVI"-File:

flash-video-file download

Formationssprung ...
... vom Himmel
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Und: als Trost für all jene, die am liebsten eigene Fotos gesehen hätte, die im Fluge aufgenommen worden wären, hier der Link auf die Webseite:
http://www.travel-tourist.com/slovenija-lpic1_de.htm
auf der sich bereit Andere erfolgreich um die Erfüllung dieser Aufgabe bemüht haben.

Damit ist nun also doch auch dieser letzte Urlaubstag wieder ein Medien-Tag geworden. Und da als Brillenträger ein eigener Luftflug ohne Flugsport-Gerät nicht möglich ist, wird der Fallschirmspringer-Transporter zum Abschluss nochmal zur Erinnerung fotografiert: einmal mit den Julianischen Alpen im Hintergund und der Sonne an der Propellerspitze:


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Und einmal mit dem Fotografen samt seinem langen Schlagschatten:


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