Die Bertels-Männer: vom Club zur Community?

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2015 um 18 Uhr 50 Minuten

 


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I.

Zur Vorbereitung dieser Reflektion aus Anlass der Bertelsmann Bilanz-Pressekonferenz (PK) war es die Absicht, zu Beginn dieses Textes diese zunächst mit der des Vorjahres in Bezug zu setzen.

Der Eintrag "Bertelsmann Pressekonferenz 2007" bei Google machte ebenso schnell wie - einmal mehr - erschreckend klar, dass es in diesem "Internet-Zeitalter" zwar viele Möglichkeiten des schnellen Zugriffs auf aktuelle Daten gibt, aber deren Verweildauer für ihre aktive Nutzung immer kürzer wird.

So konnte es dazu kommen, dass unter den ersten zehn Einträgen zu diesem Suchwort keiner war, in dem die Originaldokumente von dieser PK hätten nachgelesen werden können.

Aber es gibt ja - wie im richtigen Leben - die Umgehungslösungen, im Neudeutschen "workarounds" genannt: Dank Google wird über das Suchwort "Unternehmenskultur" auf der Bertelsmann-Seite eine Liste von 37 Treffern angeboten. Und unter diesen findet sich dann tatsächlich auch die

- Presseerklärung vom 18. März 2007
Bertelsmann stabilisiert 2007 Ertragskraft auf hohem Niveau

sowie die Presseerklärung vom 11. Januar 2008
Gunter Thielen neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bertelsmann AG

Und es gibt - auch wenn bei Google unter diesem Suchwort so nicht zu finden - noch unter der Rubrik "Präsentationen & Reden" ein PDF mit den
Vortragscharts zur Bilanzpressekonferenz von Gunter Thielen

Die wenigen eigenen Skizzen und Fotos zu und von der Veranstaltung 2007, hier in "DaybyDay" veröffentlicht unter dem Titel
Ombudsmann | D-Cinema | Strictly-Berlin | Bertelsmann
sind dagegen schon an siebenter Stelle anzutreffen [1].

In jenem Text wurde durchaus kritisch mit der eigenen Zunft umgesprungen. Und auch heute noch gilt die Auffassung, dass Dr. Gunter Thielen am Ende seines Satzes "Sie haben mich, meine Damen und Herren, kritisch aber auch stets fair begleitet und beurteilt. Dafür danke ich Ihnen." wahrlich einen Applaus verdient hätte. Auch wenn dieses auf einer PK sonst alles andere als üblich ist.

II.

In diesem Jahr hingegen wäre ein solcher Applaus alles andere als angebracht gewesen. Dazu haben weder die Zahlen noch die neuen auf dem Podium anwesenden Personen Anlass geben können. [2]


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Sowohl von der Form als auch von den Aussagen her stand die ganze PK in einem - offensichtlich für viele nicht weiter bemerkenswert erscheinenden - Gegensatz zum Motto „The Spirit to Create“. Hiermit hatte sich das Haus schonauf der PK 2007 als auch anlässlich seiner Bertelsmann Party 2007 herausputzen wollen. Aber schon jetzt las sich dieses Motto nur noch wie ein Abklatsch aus einer längst vergangenen Zeit und Kultur, die längst von ihrem Zauber verloren hat und stattdessen Gefahr läuft, auf die Illusionen der Zauberei zu setzen.

Im Verlauf der ganzen PK gab es keinen einzigen Moment, in dem es in irgendeiner Weise ein Beispiel, einen Hinweis darauf gegeben hätte, wie dieses Haus dieses Motto heute lebt - und leben lässt. [3]

Dieses ist umso betrüblicher, weil die Entscheidung, nicht an die Börse zu gehen und sich stattdessen fürderhin im Fadenkreuz der sechsten Generation der Eigentümerfamilien Bertelsmann/Mohn weiter nach vorne zu bewegen, für eben einen solchen "Spirit" zumindest ein kleines "Vasistdas"-Fenster unter dem Dach dieses Hause hätte öffnen können. [4]

Wer sich die Mühe macht und sich alle Streaming-Signale [5] von der Bertelsmann Bilanzpressekonferenz im Grand Hyatt Berlin vom 18. März 2008 nochmals zu Gemüte führt, wird eindeutig vorgeführt bekommen, wie man hier versucht, noch härter zu argumentieren und vorzugehen als man dies von einem börsennotierten Unternehmen hätte erwarten können.

Das mag, von der Sache her, vielleicht sogar richtig gedacht sein. Aber wenn die Debatten und Entscheidungen über das Sein oder Nicht-Sein im wohlsanierten westfälischen Urschlamm auf die Berliner Bühne eines der besten Hotels dieser Stadt verlegt werden, dann wird sich auch im vielfältigen Miteinander und Nebeneinander vor den Mikrophonen und Kameras zeigen und spüren lassen, wie sich dieses Team in der Tradition dieses Hauses den Herausforderungen der Zukunft zu stellen vermag. [6]


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III.

Marc Bartl fasst als einer der Ersten im kress-Report Online-Mediendienst die Zahlen wie folgt zusammen:

Der Umsatz des Medienkonzerns Bertelsmann ist 2007 von 19,3 Mrd Euro auf 18,8 Mrd Euro gesunken, der Konzerngewinn brach von 2,5 Mrd Euro auf 405 Mio Euro ein. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen (Operating EBIT) betrug 1,86 Mrd Euro nach 1,87 Mrd Euro im Vorjahr.
und weist auf die genannten Gründe hin:
- Wertberichtigungen bei der Direct Group Nordamerika,
- die Vergleichszahlungen im Napster-Streit,
- eine Kartellstrafe für den Werbevermarkter IP.
Und zitiert den neuen Vorsitzenden des Vorstandes Hartmut Ostrowski mit den Worten: "Bertelsmann muss von innen heraus wachsen. Daher werden wir intensiv daran arbeiten, das organische Wachstum zu beschleunigen." Und weiter: "Der Vorstand habe sich das Ziel gesetzt, dass Bertelsmann spätestens ab 2015 jährlich um mindestens 4% organisch wachse. In letzter Konsequenz könne auch der Verkauf von Geschäften geboten sein, so Ostrowski. ’Für die Direct Group prüfen wir alle Optionen inklusive eines Verkaufs’ "

Soweit, so gut? Selbst die Ankündigung, dass man "in den nächsten 5 Jahren mehr als 5 Mrd. Euro für Akquisitionen zur Verfügung" haben werde ist nicht wirklich eine Antwort auf die Frage, wie man denn diese 4% ab dem Jahr 2015 ereichen wolle - und warum erst ab 2015? Die in der "Q’nA-Session" gestellte Frage eines Journalisten wurde allzu schlicht und einfach mit dem Hinweis abgebügelt, dass man dazu als mögliche Antworten drei unterschiedliche Szenarien vorbereitet habe aber nicht bereit sei, diese vor den VertreterInnen der Öffentlichkeit zu erörtern.

Da war nichts, aber auch gar nichts von jenem "Spirit to Create" Value zu sehen oder zu hören, der doch gerade dann so bitter nötig wäre, wenn man wirklich von "innen heraus" wieder wachsen will. Und diese Beobachtung ist in ihrer Bedeutung umso dramatischer, als gerade jene Kernelemente des Hauses, das einst mal die Keimzelle des Wachstums ausgemacht waren, heute, auch laut Bartl, als die grössten Sorgenkinder gelten. [7]

IV.

Der von allen Vorständen einst einstimig beschlossene Versuch, das Erfolgsrezept des Buchklubs auf dem US-amerikanischen Markt zu wiederholen gilt schon jetzt als missglückt und wird bis zu seinem bitteren Ende die stolze Summe von roundabout 400 Millionen Euro gekostet haben. Noch vor wenigen Jahren hatte man sich durch die Zusammenlegung von Print und Platte, von Journalen und Silberscheiben multimediale Synergieen versprochen, die schliesslich auch wertmässig hätten zu Buche schlagen sollen. Und heute? Seit dem Jahr 2008 wird der in den USA bereits eingeleitete Verkauf der "Direct Group"-Sparten nun auch für den europäischen Raum nicht mehr ausgeschlossen.

Es war ebenso klar wie letztendlich dann doch unverständlich, dass eben diese Frage im Mittelpunkt des Interesses vieler Journalisten stand. Klar auch, warum denn ausgerechnet der Finanzvorstand Thomas Rabe am meisten von allen Vorständen belagert wurde, sowohl am Ende des gemeinsamen Vorabendprogramms in der berliner Hauptstadtrepräsentanz [8] als auch der PK heute. Aber dennoch irgendwie unverständlich, owohl offensichtlich viele Journalisten aus seiner ebenso ruhigen wie offenen Art zu sprechen und sich dem Gespräch zu stellen für sich abzuleiten hoff(t)en, doch schon an echt neue Informationen vorzeitig herankommen zu können.

Da war schon die öffentlich in der PK gestellte Frage interessanter, ob der Buchklub nicht eine der Grundsäulen dieses Hauses darstelle - bzw. dargestellt habe. Und dass - auch wenn die Frage so nicht gestellt worden war - mit dem möglichene Verkauf dieses "Assets" auch die Seele des Hauses selbst zum Verkauf angeboten werde. Und noch einmal anders gefragt: Wie will man denn bitteschön aus sich heraus wachsen, wenn man gerade dabei ist, dass Innerste seiner corporate identity als Ware auf den Makt zu tragen anstatt als Währung???

Da darauf keine Positiv-Antwort gegeben wurde - werden konnte? - hier die daraus abzuleitenden Negativ-Antwort: Wenn es dem Hause nicht gelingt, die Migration - ja den Paradigmenwechsel - vom Club zur Community als Herausforderung wirklich anzunehmen und zu bestehen, dann wird dies den Bestand des Hauses als solchem in Frage stellen.

Der Preis, sich nicht dem Spekulationswillen der Börse auszusetzen zu wollen wäre die Implementierung eines "virtuelles vasistas" unter dem Dach des Hauses Bertelsmann. Mit einer Luke, die gross genug ist, damit sich der beständig ändernde Himmel zeitweise gegen das Kunstlicht und die Klimaanlage durchsetzen kann. Es scheint, als ob das den Führungskräften auch "irgendwo" und "irgendwie" vor-bewusst zu sein scheint. Aber die Antwort, dass man in den nächsten Jahren für insgesamt 5 Milliarden Euro wird zukaufen wollen, ist nicht die wirkliche Lösung des Problems.

Auch in der Wirtschaft gibt es Antworten auf Fragen, die sich nicht allein mit Geld kaufen oder lösen lassen. Und eben hier besser zu sein als die anderen, gerade das wäre die - latente wie letzte - Chance eines Familienunternehmens. Wird diese jetzt nicht schleunigst - und doch ohne Hektik - genutzt werden, wird das Medien-Haus Mitte des nächsten Jahrzehnts dieses Jahrtausend selber zu einem Übernahmekandidaten geworden sein. [9]

V.


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Mit dem Weggang von Jasmine Borhan - vormals verantworlich für die Konzernkommunikation von T-Online International in Darmstadt - zum Ende letzten Jahres sitzen nun wieder einmal nur noch Männer auf dem Podium. [10] Und gleich zwei "neue" dazu: Thorsten Strauß an ihrer Stelle, und Rolf Buch
 [11] an Stelle von Ewald Walgenbach, dessen Ausscheiden vom damaligen Bertelsmann-Vorstand noch so kommentiert worden war: "Das US-Geschäft wurde deutlich gestärkt. Die Turnaround-Prozesse in wichtigen Kernmärkten Europas wurden konsequent vorangetrieben. Auf dieser erreichten Basis sind wir zuversichtlich, die internationalen Clubgeschäfte erfolgreich weiter entwickeln zu können. Die Aktivitäten sind und bleiben Kerngeschäft von Bertelsmann." [sic!]

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Der neue Arvato-Chef Buch - hier rechts im Bild - wird mit in seinem Unternehmerportrait und Plädoyer für den "Unternehmergeist" in eben jenes Thema eingeführt, das schon zu Beginn dieser Darstellung im Umfeld des Stichwortes der Unternehmenskultur vorgestellt worden war. Sein Diktum: „Eine neue Geschäftsidee oder eine innovative Dienstleistung zu konzipieren, zu entwickeln und schließlich erfolgreich am Markt zu etablieren, hat für mich eine ganz besondere Faszination.“

Und er wird in der nun von Thorsten Strauß zu verantwortenden Welt der Bewegtbilder unter anderem mit einer Einstellung wie dieser hier zitierten portraitiert [12] :


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Wer sich wirklich einen Einblick in das Herz dieser Organisation zwischen Weltgeltung und Westfälischem verschaffen will, dem sei die Lektüre der Vita der neuen Nummer 1 in der Zentralen Unternehmenskommunikation der Bertelsmann AG anempfohlen [13] und danach ein Einblick in das TV-Footage-Material, das unter dem Titel Hartmut Ostrowski und Vorstand - bis dato noch - frei zugänglich auf der Presse-Seite des Hauses angeboten wird.

Diese weltweit einsehbaren Schnitt-Bilder sprechen mehr als noch viele weitere Worte. [14]

WS.

Anmerkungen

[1... ohne dass dafür irgendwelche besonderen "Manipulationen" vorgenommen worden wären - WS.

[2Dieses wird hier so wohlwissend dessen gesagt, dass gerade die hier auf dem Foto Abgebildeten noch am ehesten die Ausnahmen von dieser Regel repräsentieren: Gerhard Zeiler, der mit der RTL Group im letzten Jahr gut und gerne fast eine Milliarde eingefahren hat und Thomas Rabe, der als Mann der Zahlen noch noch am ehesten von allen gezeigt hat, wie man in seinem Metier durchaus kreativ sein kann - sein muss.

[3Und wer sich die hier unten zitierten Video-Links mit Einblicken in die Vorstandsaktivitäten und Büros in Gütersloh einmal wirklich ansieht, wird auch ohne weitere Worte verstehen, was damit gemeint ist.

[4"Le Vasistdas" ist im Französischen ein Ausdruck für ein Dachlukenfenster und durchaus so geläufig, wie im Englischen die Worte "Angst", "Blitz", usw. bis "Zeitgeist". Der Begriff wurde nach den eigenen Quellen erstmals im Jahre 1863 in einem Dictionnaire von "Émile Littré" erwähnt: "Sorte de guichet s’ouvrant à volonté pour voir ce qui se passe, ou pour parler à quelqu’un" und erst später den deutschen Soldaten zugeschrieben, die sich angeblich nach Bedeutung und Namen eines solchen ausstellbaren Dachlukenfensters erkundigt haben sollen.

[5Das Signal kann nur dann auf dem Bildschirm des eigenen Rechners angeschaut werden, wenn man bereit ist, die Cookies von "streamstudio.world-television.com" zu akzeptieren.

[6Und dafür - sorry Hartmut Ostrowski - reicht es eben nicht aus, sich das Wort "Leidenschaft" in seinen Text schreiben und sich dann sagen zu lassen, dass man dieses dann beim Vorlesen auch mit besonderer Verve zu betonen habe.

[7Auch wenn sich das in der Presseerklärung des Hauses "natürlich" noch ganz anders liest:

Die Direct Group in neuer Aufstellung ist mit ihren Medienclubs und Buchhandlungen in 23 Ländern präsent und verfügt über ein umfassendes Filialnetz mit über 800 Club-Centern und Buchhandlungen. Zu den Clubs zählen bekannte und traditionsreiche Marken wie Der Club in Deutschland, France Loisirs in Frankreich und der Circulo de Lectores in Spanien. Viele Clubs haben sich in ihren Heimatländern einen Ruf als kulturelle Institution erworben.

Bertelsmann Direct North America ist der größte Direktanbieter für Bücher, Musik, und DVDs in den USA. Zum Portfolio gehören so bekannte Marken wie BMG Music Service, Columbia House, Doubleday Book Club, Book-of-the-Month Club, Mystery Guild und Black Expressions, sowie zahlreiche Spezial- und Lifestyleclubs. Mehrere Millionen Mitglieder in den USA und Kanada nutzen die Katalog- und Online-Angebote ihrer Clubs.

[8Siehe dazu den Online- Artikel aus der ZEIT-Ausgabe # 47 aus dem Jahr 2003.

[9Hat sich nicht gerade in letzter Zeit eine andere angesehene alteingesessene Familie von ihrem "Ein und Alles" getrennt? Und sind nicht an anderen Orten gerade die Mitglieder einer anderen Verlegerfamilien über einander hergefallen, dass es im Gebälk der Gerichte und Schreibstuben nur so gekracht hat? _ Die Illusionen der magischen Tricks des Herrn TRixx in Gütersloh mögen auch in Zukunft für einen beständigen Wert sorgen, nämlich "für zauberhafte Unterhaltung". Doch das ist etwa anderes als ein Brandtitle wie "The Spirit to Create". Der verlangt mehr als ein Schlingern zwischen Entertainment und Education, zwischen dem weltweiten Geschäftsgebaren und dem westfälischen Geburtshaus. "It’s not a trick it’s a Sony", sagt Sony.

[10Und in vielen Pressemeldungen ist davon die Rede, dass der neue Mann, Frau Borhan "beerbt" habe. Einerseits macht eine solche Formulierung Sinn, wenn man sieht, wie Frau Liz Mohn vorsorglich für den Erbfall nach dem Sohn Christoph auch die Tochter Dr. Brigitte Mohn in den Aufsichtsrat hat berufen lassen. Und andererseits lässt diese Besetzung doch die Frage offen, warum es für eine solche Entscheidung mehrere Monate brauchte, bis das diese Position hat hat besetzt werden können.

[11Vorsitzender des Vorstands der Arvato AG; Arvato Services international, Arvato Systems, Arvato Mobile, InmediaONE

[12Und dabei kann der Mann so gut selber wie ein Profi tippen! Bilder wie diese lassen Erinnerungen aufkommen an die einst zum neuen Jahrtausend verkündete "Alle ins Netz"-Inhouse-Strategie, die schon ein Jahr darauf als ein voller Erfolg der Ersten Phase öffentlich herausgestellt worden war. Gütersloh als der virtuelle Hub eines weltweit agierenden Unternehmens, als Zentrum von Servern und Services, in dem gezählt und gezaubert werden kann, ohne damit zugleich der Verzauberung und Verführung durch das Netz erliegen zu müssen?
Als diese Aktion damals losgetreten worden war, kommentierte der "ChannelPartner" am 8. September 2000 angesichts der steuerrechtlich nicht geklärten Frage, ob es es dabei um einen "geldwerten Vorteil" handeln würde mit der Überschrift: "Alle Bertelsmänner bekommen einen Compaq-PC - nur die deutschen nicht!"

[13Thorsten Strauß volontierte 1989 bei der Tageszeitung „Die Glocke“ in Oelde, arbeitete dort nach Abschluss der Ausbildung erst als Redakteur und später als Wirtschaftsredakteur und zeichnete ab Mitte der 90er Jahre vier Jahre für dieses Zentralressort verantwortlich. 1999 wechselte er als stellvertretender Leiter des Bereichs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Arvato AG. Seit dem 1. April 2002 ist Thorsten Strauß Leiter Unternehmenskommunikation der Arvato AG und in dieser Funktion weltweit für die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Branding, Sponsoring sowie Corporate Responsibility und Umweltmanagement verantwortlich.

[14Nachtrag: Die ersten auf diesen Beitrag eingegangenen Reaktionen zeigen, dass es hier in der Tat keines weiteren Kommentars mehr bedarf:
"Diese Bewegtbilder von der Arbeit der Vorstände sprechen in der Tat für sich selbst - und nicht für diese Herrenriege von Bertels-Männern."
Und weiter geht mit AX11’s BlinkenBlog vom 19. März 2008 unter dem Titel: "Endlich: Internetverbot für Bertelsmänner"
In einer dritten Stellungnahme heisst es: "Das ist der Unterschied zwischen der sympathischen Innovationsfreund eines Herrn Buch und den Community-Trends einer ’Nach-Buch-Zeit’. Die Zukunft gehört nicht länger nur den Visionären in den oberen Etagen sondern wird gemacht werden auf, in und mit den Top-Level-Domains dieser virtuellen und doch gleichfalls wahren Welten."
Und - at last but by no means least - ein neuer Titelvorschlag in Anknüpfung an das Buch von Jerome Klapka Jerome aus dem Jahr 1889: "Six Bertels-Men in a Boat"


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