Previews: ARPANET / Wirtschaftsfilmpreis / ZATTOO

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2015 um 17 Uhr 33 Minuten

 

Seit 22. November 1977: 30 Jahre ARPANET

Bereits am 7. November 2007 hatte das "Computer History Museum and Web History Center" eine Veranstaltung zum Thema: "Internetworking and the Early Internet : A 30th anniversary celebration of the first 3-network transmission" abgehalten.

Teilnehmer in der von Gina Smith moderierten Veranstaltung waren niemand geringers als
- Vinton Cerf,
- Robert Kahn und
- Donald Nielson.

ABSTRACT OF TALK

A major internet milestone occured on November 22, 1977. On this date the first known three-network transmission took place among SRI International, Menlo Park and the University of Southern California via London, England. The networks involved were the ARPANET, the Bay Area packet radio network, and the Atlantic packet satellite network.

This inter-network transmission among three dissimlar networks is generally regarded as the first true Internet connection. It was also a major milestone in packet radio, the technology behind wifi and other kinds of wireless internet access.

Da eine Teilnahme wegen der gleichzeitig stattfindenden Medientage im München nicht möglich war, soll zumindest auf dieses selbst in dieser kurzen Zeit schon "historisch" zu nennende Datum hingewiesen werden.


Seit 1967: 40 Jahre DEUTSCHER WIRTSCHAFTSFILMPREIS

Stattdessen ist für diesen Tag die Teilnahme an der 40. Verleihung des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises in den Kategorien „Filme über die Wirtschaft“, „Filme aus der Wirtschaft“ und „Nachwuchs“ in Ludwigsburg angesagt. [1]

Agenturen, Industrie- und Handelsunternehmen, Filmproduktionen und
Kreative waren aufgerufen, ihre Filme in einer dieser drei Kategorien einzureichen.

Anlässlich des 40. Jubiläums lobt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen zusätzlichen Sonderpreis für den besten Film des Wettbewerbs aus, der mit weiteren 10.000 € dotiert ist. [2]

Ein eigener Bericht folgt [3]


Seit 13. September 2007: ZATTOO

Und wer heute Internet und Fernsehen gleichzeitig haben will, seine GEZ-Gebühr für den Rundfunkempfang auf PCs bezahlt hat und sich als Multiplikator ausweisen kann, die / der kann heute alternativ in Berlin ins Theater Ballhaus Ost zur Zattoo Launch Party kommen.
Am 13. September 2007 offiziell in Deutschland gestartet, sind heute bereits über einhunderttausend "user" dabei, sich das aktuelle TV-Programm auf dem Rechner anzuschauen.
Voraussichtlich wird diese Kurve nochmals exponential nach oben schnellen, wenn auch die grossen Öffentlich-Rechtlichen ihre peer-to-peer-streams mit eingestellt haben werden.

Anmerkungen

[1Hier dazu die Einladung als PDF-Dokument:

PDF - 83 kB

[2Interessant in diesem Zusammenhang, dass am 15. November 2007 die Pateien SPD und CDU dem Bundestag einen gemeinsamen Antrag zur Förderung von Computerspielen durch einen vom Bund getragenen Förderpreis vorlegen - so jedenfalls die Presse-Erklärung des Bundesverbandes der Entwickler von Computerspielen, GAME.
Es wird also interessant sein zu sehen, wie sich nach 40 Jahren eine so "alt-ehrwürdige" Institution wie dieser Filmpreis angesichts solcher neuen Einflüsse digitaler Medien und Spiele in den folgenden Jahren neu ausrichten wird.
So könnte man beispielsweise einen Sonderpreis auf eine jener Medienproduktionen ausschreiben, mit denen und durch die für die neuen digitalen Kinos geworben wird. Dieses könnte auch in Kooperation mit Dritten geschehen und diese Produktionen könnten dann wiederum auf einem internationalen Podium eingebracht werden: europaweit etwa auf der Cine-Expo in Amsterdam im Juni 2008.

[3Hier zunächst als "Platzhalter die BMWi-Presseerklärung vom 23.11.2007
Pressemitteilung

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Hartmut Schauerte, hat heute in Ludwigsburg die Gewinner im Wettbewerb um den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet.

Schauerte: "Die starke Beteiligung mit insgesamt 154 Einreichungen am Wettbewerb zeigt, wie hoch das kreative Potential der Branche ist. Die Entwicklung des Mediums Film ist eine Erfolgsgeschichte, die die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland eindrucksvoll dokumentiert. Die 1968 eingereichten Beiträge lassen sich heute nur erschwert vorführen, weil die technischen Geräte kaum noch vorhanden sind. Die fortschreitende Digitalisierung ermöglicht völlig neue Wege und die Technik muss ständig weiter entwickelt werden. Das ist ein Motor für die Wirtschaft."

Der Wettbewerb um den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis wird vom Bundeswirtschaftsministerium seit nunmehr 40 Jahren veranstaltet. Die filmische Darstellung deutscher Unternehmen und wirtschaftlicher Zusammenhänge soll den Wirtschaftsstandort Deutschland national und international stärken.

Positiv zu bewerten ist der Trend, dass zunehmend auch der studentische Nachwuchs und Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger aus dem Bereich des Wirtschaftsfilms von der Wirtschaft und den Rundfunkanstalten mit der Herstellung von Filmen beauftragt werden.

Den ersten Preis in der Kategorie I - Filme über die Wirtschaft - erhält der Film "Wettlauf um die Welt - Das Ende der Deutschland AG", der von Dr. Claus Richter und Stefan Aust für das ZDF hergestellt wurde.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie anlässlich des 40. Jubiläums ausgelobte und mit 10.000 € dotierte Sonderpreis für den besten Film des gesamten Wettbewerbs geht an den Film "fliegen lernen" aus der Kategorie II - Filme aus der Wirtschaft - und wurde von Roberto Formica und Marcus Stiehl hergestellt. Der Film wirbt anhand eines eindrucksvollen Beispiels um die wirtschaftliche Nutzung ehemals militärisch genutzter Flächen in Rheinland-Pfalz durch innovative mittelständische Unternehmen im Wege von Public-Private-Partnerships.

Die künstlerische und filmische Bewertung des Preisrichterausschusses für den Sonderpreis wurde von Peter Waury, Dozent für Audiovisuelle Kommunikation und langjähriges Mitglied der Jury vorgenommen.

Der Sieger in der Nachwuchskategorie ist der Animationsfilm "Peters Prinzip", den die Kulturstiftung des Bundes in Auftrag gegeben hat. Das Studio Stoptrick mit Jim Lacy, Kathrin Albers und Nils Hartlef erhält dafür eine Prämie von 5000 €. Der Film macht am Beispiel eines Krokodils, einer Maus, einer Katze und eines Elefanten das von Dr. Laurence J. Peter und Raymond Hull entwickelte Prinzip auf eingängliche Weise deutlich.

Prominente Laudatoren waren Georgia Tornow, Generalsekretärin von film20 und Sascha Lobo, Co-Autor des Buches "Wir nennen es Arbeit". An der Preisverleihung nahmen rund 800 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien teil.

Durch die Veranstaltung führte die Fernsehmoderatorin Ines Krüger.


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