CineExpo_08 (II) | The Fee Nobody Knows

VON Julie ColombetZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2015 um 21 Uhr 04 Minuten

 

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Und hier das Programm dieses zweiten Tages:

08.00-08.45 Continental Breakfast

Sponsored by: Strong International
John Wilmers, President, Strong International
Ray Boegner, Vice President, Strong International
(Forum Lounge)

08.45-10.00 The Coca-Cola Cinema Business Development
Seminar

“Driving Concession Spend Per Head Through
More
Effective Merchandising”
Presented by: Barry Jones, Director, Int’l Cinema, Global Customer &
Commercial Leadership, Europe, The Coca-Cola
Company (Forum Room)

10.00 Screening

Twentieth Century Fox International’s
“The Rocker”
(A Digital Cinema Presentation Using DLP Cinema®
Projection Technology Manufactured by Barco with a
Server Provided by Dolby Labs)
(RAI Auditorium)

12.15 Post-Screening Beach Party and Lunch

Sponsored by: Twentieth Century Fox International
Barco Digital Cinema
Your Hosts: Paul Higginson, SVP. Theatrical EMEA, Twentieth
Century Fox International
Todd Huntley, VP. Theatrical EMEA, Twentieth
Century Fox International
Wim Buyens, Vice President, Digital Cinema, Barco
Digital Cinema
(StrandZuid, RAI Beach)

13.30-14.30 Twentieth Century Fox International Invites You
To Attend An Exclusive Product Presentation with
Special Guests
(RAI Auditorium)

14.30-18.00 Cinema Expo Trade Show
(Hollandhal #11)

18.00 Sony Pictures Releasing International Invites You
to a Special Product Presentation Highlighting its
Upcoming Lineup
(RAI Auditorium)

19.00-20.45 Sony Pictures Releasing International’s Dinner
Party
Your Hosts: Jeff Blake
Paul Smith
Mark Zucker, President
(Westhal #3)

20.45 Sony Pictures Releasing International’s
“Pineapple Express”
(A Digital Cinema Presentation Using Sony Professional
Solutions Europe CineAlta 4K Projection Technology)



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Anstatt heute noch an der Veranstaltung teilzunehmen war noch am Vorabend die Entscheidung getroffen worden, zurückzufahren.

Im Gegensatz zu den Seminarveranstaltungen ist es ab heute nicht mehr gestattet, von den Präsentationen der Studios und ihrer Vertriebsorganisationen irgendwelche Aufnahmen zu machen oder Mitschriften anzufertigen.

Das ist verständlich, will man doch den "Überraschungseffekt" der neuen Filme nicht vorzeitig verpuffen lassen. Auch wäre es sicherlich gut und hilfreich gewesen, diesen Tag noch für weitere Hintergrunggespräche und Begegnungen mit Freunden udn Bekannten zu nutzen.

Aber der gestrige Tag hat so viel food for thought gegeben, dass es erst einmal eines gehörigen Abstands bedufte, um sich auf diese neuen Situation einzustellen.

Und die heisst: Die Digitalisierung des Kinos ist keine Thema mehr. Sie wird Realität. Aber: Die neuen Inhalte des Kinofilms sind noch nicht da. Sie liegen noch in den Köpfen einer Generation, die noch nicht "am Drücker" ist. Und die Altvorderen des Neuen Kinos brauchen Zeit, um sich dieser neuen Herausforderung so stellen zu können, dass sie sowohl "zeitgemäss" sind - und dennoch "kassentauglich" bleiben.


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Stattdessen ist das seit vielen Jahren in der Diskussion befindliche Thema des "Alternative Content" fünf Jahre nach seiner verbalen Kontaminierung dabei, seinen Kinderschuhen zu erwachsen. Ja: Es ist schon da. Und es soll jetzt Geld bringen.


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Und 3-D ist auch da. Und soll das grosse Geld bringen.


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Und die Virtual Print Fee ist da. Und auch sie soll zusätzliches Geld bringen.


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Jetzt kommt die Zeit, wo die Kinos - einmal mehr - in den Überlebenskampf einsteigen und sich dem Preiskampf der Anbieter werden stellen müssen.

Es geht nicht mehr um die Frage: Kunst oder Kommerz, sondern - einmal mehr - um die Beherrschung der Kunst des Kommerz’.

Dieser vorzeitige Abgang wird daher weder ein Verlassen der "Szene" noch ein Abtreten von der Bühne bedeuten. Aber nach der eher schwachen gestrigen Gesamtvorstellung der Analysten und Auguren, der handelnden Personen und Händler, wird es Zeit, nicht länger der Gegenwart hinterherzulaufen sondern sich auf neue zukünftige Aufgaben ein- und für deren Bewältigung aufzustellen.

Denn: nicht die Digitalisierung der Kinos ist der Garant für ihre Zukunft.
Sondern die Beantwortung der Frage, was man damit und darin nach der Digitalisierung tun wird.

WS.


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