SuperHumanAI vs. DatenSchürfRechte: OpenAI&Microsoft

VON Dr. Wolf SiegertZUM Samstag Letzte Bearbeitung: 2. Dezember 2025 um 00h54minzum Post-Scriptum

 

Heute spielen wir an dieser Stelle einen Auszug aus der Deutschlandfunk Kultur Sendung dieses Tages "Breitband. Digitales Leben", Moderation: Marcus Richter, aus.

Dieses Format ist seit seiner Gründung ständiger Begleiter am Samstagmittag, oder gelegentlich zeitversetzt in der DLR-App.

Es gab in den vergangenen Monaten Sendungen, die sich eher nach einem gut sortierten Musikladen mit einigen intelligenten Texteinschüben anhörten. Heute aber war es anders: nur drei Musiktitel und dafür drei Beiträge von Relevanz.

Der erste von diesen dreien wird hier in dieser Schnittfassung nochmals ausgepielt, da darin in einer verständlichen Form die derzeit irrwitzigen Entwicklungen in der Finanzierung von KI-Perspektiven am Beispiel der Kooperation von Microsoft und OpenAI vorgestellt werden:

OpenAI wird gewinnorientiert: Ein Erfolg für Sam Altman?
Gespräch mit Hagen Terschüren

OpenAI macht erneut eine Kehrtwende und wird ein gewinnorientiertes Unternehmen. Wem nutzt das?

OpenAI wird gewinnorientiert: Ein Erfolg für Sam Altman?

P.S.

I.

Als Hintergrund dazu das DLF-Gespräch von Friederike Walch-Nasseri mit Helen Toner in Washington, DC, erstmals veröffentlicht am 20. November 2025 ab 09:00 Uhr in der Reihe: "KI verstehen":
Abhängigkeitsstrukturen
Die Macht der großen KI-Konzerne – Gespräch mit Helen Toner

Helen Toner analysiert, welche Risiken von neuer Technologie ausgehen. Sie forscht zu künstlicher Intelligenz im Krieg, in Politik und Wissenschaft. Und als ehemaliges Mitglied im Board von OpenAI kennt sie die Machtstrukturen großer KI-Konzerne.

Inside OpenAI - Die Macht der großen KI-Konzerne - Gespräch mit Helen Toner

II.

Auf dem gleichen Sender am 1. Dezember 2025 hören wir in dem Format von "Wissenschaft im Brennpunkt" diesen Beitrag von Christoph Drösser:
KI außer Kontrolle
Wie lange tut sie noch, was sie soll?

Eine superschlaue künstliche Intelligenz könnte schon bald die Menschheit auslöschen. Zunehmend warnen auch seriöse Forscher vor KI-Agenten, die ohne moralischen Kompass ihre eigenen Ziele verfolgen. Lassen sich die Systeme noch zähmen?

KI außer Kontrolle - Wie lange tut sie noch, was sie soll?

III.

Niklas Jan Engelking gibt am 30.11.2025 auf heise.de nochmals einen Überblick:
Drei Jahre ChatGPT: Von "Wow"-Momenten und Umweltzerstörung

Es war ein Tag, nach dem sich auf der Welt vieles ändern würde: am 30. November 2022 ging ChatGPT online, der inzwischen weltbekannte KI-Chatbot des Entwicklers OpenAI. [...] Mit ChatGPT präsentierte OpenAI eine Innovation, die jeder versteht und die in nahezu jedem Lebensbereich zum Einsatz kommen kann. Auf dem Kapitalmarkt sorgte sie für einen Boom, den viele heute schon als eine „KI-Blase“ bezeichnen. Die sieben wertvollsten Unternehmen im Aktienindex S&P 500, Nvidia, Microsoft, Meta, Amazon, Apple, Alphabet und Tesla sind fast alle wichtige Akteure im KI-Sektor. Und sie sind auch für fast die Hälfte der Gewinne im Referenzindex seit der Veröffentlichung von ChatGPT verantwortlich. Großer Gewinner des Trends ist GPU-Hersteller Nvidia. Durch das Geschäft mit KI-Beschleunigern ist die Firma inzwischen mehr als fünf Billionen Dollar wert – als erstes Unternehmen jemals. OpenAI selbst ist nicht an der Börse, Microsoft ist jedoch an dem Unternehmen beteiligt, beide haben eine Partnerschaft bei der Entwicklung von ChatGPT.