Im März ... kein Terz

VON Dr. Wolf SiegertZUM Samstag Letzte Bearbeitung: 12. März 2024 um 00 Uhr 40 Minuten

 

Ist das das Vor-Wort zur März-Revolution 2024?

Oder ein Dazibao [1] gegen die eigenen Schriften?

Oder ein Verlegenheitstext gegen die ungenügende Durchsetzungsfähigkeit gegen jene Art des Schreibens, die schwadroniert, anstatt kurz und knapp ’Ross und Reiter* zu benennen, die sich in der bequemen Droschke selbstgefälliger Wortkaskaden durch die von Widersprüchen verstellten Ausfallwege des Geistes kutschieren lässt?

Da haben wir schon wieder, einen solchen Satz.

Wenn endlich wird es gelingen, die Verliebtheit in solche allzu langen Formulierungsexzessen aufzugeben und stattdessen an die LeserInnen zu danken, ihnen aufs Maul zu schauen, ohne ihnen danach zu reden?

Einträge wie diese "Jeden Tag..." zeigen, wie in der ’Kürze die Würze’ liegen kann. Und die Zugriffszahlen zeigen, dass auch ein solcher Versuch, in kurzen Sätzen eine scheinbare Banalität wieder ihrer ursprünglichen Bedeutung zuzuweisen, gelingen können.

Aber hier geht es nicht um Lyrik, sondern um Prosa, nicht um einen Roman, sondern um ein Sachbuch. Und das zu einer Frage, über die zu schreiben sich bislang nur wenige getraut haben etwas zu sagen, geschweige denn, zu schreiben.

Es sei denn, man greift auf den Copilot auf der Suchmaschine Bing von Microsoft zurück. [2]. Diese ‚Antworten‘ sind zwar für die eigene Redaktionsarbeit bedingt hilfreich, aber die Art, in der die Algorithmen die Worte zusammensetzen, verweist auf einen redaktionellen Standard dessen, was als Norm-Text gelten mag.

Andererseits geht es aber eben genau darum: Auch in einem Buch zu vermitteln, ja erlebbar zu machen, dass hier ein Menschen zu Ihnen - vielleicht sogar mit Ihnen - spricht. Gerade dann, wenn es eben noch nicht möglich sein wird, über dieses Thema zu schreiben, weil man schon ’die Weisheit mit Löffeln gefressen’ habe.
Wenn es aber andererseits möglich sein kann - und sollte - sich auf den Weg zu machen und aus den Perspektiven potenzieller Zukünfte zurück auf das Hier und Heute zu schauen.

Wir werden im Verlauf dieses Monats diese Frage noch einmal im Rahmen des Transform-Kongresses an eine bunte Reihe von Teilnehmerinnen stellen, bevor wir dann zur Schreib-Tat schreiten: schreibend, aber nicht ab-schreibend, diktierend. aber nicht nur so daher-redend, gliedernd, ohne das Ganze allzu sehr zu verschachteln.

Anmerkungen

[2

Was könnte die größte Herausforderung nach der Digitalisierung werden?

Copilot

Die größte Herausforderung nach der Digitalisierung kann vielfältig sein. Hier sind einige wichtige Aspekte:

Datenschutz und Sicherheit: Mit der zunehmenden Vernetzung und dem Austausch von sensiblen Daten steigt das Risiko von Cyberangriffen. Unternehmen und Regierungen müssen daher geeignete Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um digitale Informationen zu schützen und die Privatsphäre der Nutzer zu gewährleisten.

Rechtliche Unsicherheiten: Laut einer Umfrage zur Digitalisierung sind rechtliche Unsicherheiten mit 53 Prozent der befragten Unternehmen die größte Herausforderung bei der Datennutzung. Es ist wichtig, klare rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um den sicheren Umgang mit digitalen Informationen zu gewährleisten.

Mangelnde Datenqualität: Rund 41 Prozent der Befragten gaben an, dass mangelnde Datenqualität die Arbeit mit Daten erschwert. Die Verfügbarkeit von hochwertigen und zuverlässigen Daten ist entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung.

Anpassung der Arbeitskräfte: Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Durch den Einsatz von Automatisierungstechnologien wie Robotik und künstlicher Intelligenz können bestimmte Aufgaben effizienter erledigt werden. Dies erfordert jedoch eine Anpassung der Arbeitskräfte an neue Anforderungen und die Entwicklung neuer Berufsfelder im Bereich der Digitalisierung.

Sicherheit von digitalen Informationen: Es ist von entscheidender Bedeutung, dass digitale Daten sicher und geschützt sind. Datenschutz und Datensicherheit sind daher zentrale Herausforderungen der Digitalisierung. Unternehmen und Regierungen müssen sicherstellen, dass die Privatsphäre der Menschen respektiert wird und dass Datenmissbrauch effektiv bekämpft wird.

Insgesamt eröffnet die Digitalisierung viele Chancen, birgt aber auch komplexe Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Es ist wichtig, diese Aspekte sorgfältig zu berücksichtigen, um eine nachhaltige digitale Transformation zu ermöglichen.


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